
Goldpreis mit krÀftigem Anstieg - Trumps EU-Drohungen befeuern Edelmetall-Rally
Die vergangene Handelswoche bescherte dem Goldpreis einen beachtlichen Aufschwung von knapp 5 Prozent. Besonders bemerkenswert: Der ehemalige und möglicherweise kĂŒnftige US-PrĂ€sident Donald Trump sorgte mit seiner jĂŒngsten AnkĂŒndigung fĂŒr erhebliche Turbulenzen an den internationalen FinanzmĂ€rkten.
Trump's Strafzoll-Drohungen erschĂŒttern die MĂ€rkte
Ăber sein soziales Netzwerk Truth Social verkĂŒndete Trump am Freitag seine Absicht, der EuropĂ€ischen Union bereits ab dem 1. Juni saftige Strafzölle von 50 Prozent aufzuerlegen. Die Reaktion der MĂ€rkte lieĂ nicht lange auf sich warten: WĂ€hrend der DAX prompt um 2,5 Prozent einbrach, legte der Goldpreis deutlich zu. Diese Entwicklung könnte das Ende der seit April andauernden Konsolidierungsphase markieren.
Vertrauensverlust in den US-Dollar treibt Goldpreis
Die zunehmende Skepsis gegenĂŒber der US-Regierung und ihrer Wirtschaftspolitik manifestiert sich in einem kontinuierlichen Vertrauensverlust in den US-Dollar. Immer mehr LĂ€nder reduzieren ihre Dollar-BestĂ€nde, wĂ€hrend die Kosten der US-Staatsfinanzierung durch steigende Anleiherenditen in die Höhe schnellen. Bei einer kĂŒrzlich durchgefĂŒhrten Auktion von 20-jĂ€hrigen US-Staatsanleihen im Volumen von 16 Milliarden Dollar zeigte sich eine auffallend verhaltene Nachfrage.
Physische Goldnachfrage bleibt robust
Besonders interessant ist die Entwicklung an der COMEX, wo die GoldlagerbestĂ€nde in der siebten Woche in Folge zurĂŒckgingen. Die zur sofortigen Auslieferung verfĂŒgbaren BestĂ€nde sanken um beachtliche 840.000 Unzen auf 16,71 Millionen Unzen. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltend starke Nachfrage nach physischem Gold.
Chinesischer Goldmarkt sendet positive Signale
Auch aus China kommen weiterhin bullische Signale: Zum dreiundzwanzigsten Mal in Folge wurde Gold an der Shanghai Gold Exchange mit einem Aufschlag gegenĂŒber dem internationalen Goldpreis gehandelt. Der Spread weitete sich dabei auf 40 US-Dollar pro Unze aus - ein deutliches Zeichen fĂŒr die robuste Nachfrage im Reich der Mitte.
Ausblick: Weitere Kurssteigerungen wahrscheinlich
Die kommende Woche verspricht weitere spannende Entwicklungen. Neben den Verfallsterminen an der COMEX stehen wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA und Deutschland an. Besonders die Veröffentlichung neuer Inflationszahlen könnte weitere Impulse fĂŒr den Goldpreis liefern. Die fundamentalen Rahmenbedingungen fĂŒr weiter steigende Goldpreise bleiben intakt.
Hinweis: Dies ist keine Anlageberatung. Jeder Anleger muss seine Investitionsentscheidungen selbst treffen und sich ĂŒber die Chancen und Risiken im Klaren sein. FĂŒr eventuelle Verluste ĂŒbernehmen wir keine Haftung.
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