Goldbarren von C. Hafner
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20g Goldbarren C. Hafner
500g Goldbarren C. Hafner
10 x 1g Goldbarren Smart Pack C. Hafner
1/2 Unze Goldbarren C. Hafner
1 g Goldbarren C. Hafner
400 Unzen Goldbarren C.Hafner
1/4 Unze Goldbarren C. Hafner
10 x 2g Goldbarren Smart Pack C. Hafner
100g Goldbarren C. Hafner gegossen
1 Unze Goldbarren C. Hafner
50g Goldbarren C.Hafner (gegossen)
25g Goldbarren C. Hafner
100g Goldbarren C. Hafner
1kg Goldbarren C. Hafner
1 Unze Goldbarren C.Hafner (Quadratguss)
250g Goldbarren C. Hafner
50g Goldbarren C. Hafner
10g Goldbarren C. Hafner
25 x 1g Goldbarren C. Hafner SmartBox
2g Goldbarren C. Hafner
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Jetzt Angebot anfordernHinter dem Kürzel C. Hafner verbirgt sich eine der ältesten Edelmetallgeschichten Deutschlands: Was 1850 in der Pforzheimer Schmuckindustrie mit Besen, Schaufel und Eimer begann, ist heute eine der renommiertesten Gold- und Silberscheideanstalten Europas. Wer einen Goldbarren dieses Herstellers in der Hand hält, hält ein Stück gelebter Familientradition in fünfter Generation. Dieser Ratgeber beleuchtet Geschichte, Produktwelt, Feingehalt, Echtheit, Nachhaltigkeit und steuerliche Besonderheiten der Barren aus dem Hause Hafner.
Geschichte und Tradition von C. Hafner
Die Wurzeln des Unternehmens reichen tief in das 19. Jahrhundert zurück. Carl Hafner zog ab 1850 durch die Schmuckwerkstätten der aufblühenden Goldstadt Pforzheim, um selbst kleinste Goldabfälle einzusammeln und durch Einschmelzen sowie chemische Verfahren wieder zu reinem Edelmetall aufzuarbeiten. Aus dieser bescheidenen Kehretspräparation wuchs über die Jahrzehnte ein Spezialist für Edelmetalltechnologie, der heute zu den führenden Anbietern seines Fachs in Europa zählt.
Die Familiengeschichte ist von Beständigkeit geprägt: 1892 fusionierte Robert Hafner Senior das Unternehmen mit der Probieranstalt Carl Dieterle, ab 1920 kam die Produktion von Halbzeugen für die Schmuckindustrie hinzu. Ein technologischer Meilenstein gelang 1930 mit der Entwicklung der ersten zahnfarbenen Goldlegierung, die den Grundstein für den Geschäftsbereich Dental legte. Seit 1995 führen Birgitta Hafner und Philipp Reisert das Familienunternehmen in fünfter Generation. 2015 bezog C. Hafner eine neue Firmenzentrale in Wimsheim, während der Scheidebetrieb in Pforzheim erhalten blieb.
Aus dem Staub der Goldstadt wurde über fünf Generationen ein Name, der für unternehmerischen Mut, Beharrlichkeit und höchste Qualität steht.
Nachhaltigkeit: Gold aus Urban Mining statt aus der Mine
Was C. Hafner von vielen anderen Herstellern unterscheidet, ist ein konsequentes Bekenntnis zur Kreislaufwirtschaft. Das Credo lautet seit jeher: kein Gold aus Minen, sondern ausschließlich Urban Mining – also die Wiederverwertung von bereits vorhandenem Edelmetall. Das Rohmaterial stammt aus der Rückgewinnung von Schmuck-, Uhren- und Industrieabfällen sowie aus der Dentaltechnik.
Diese Edelmetallscheidung – das Recycling und die Reinigung von Edelmetallen aus Sekundärmaterial – bildet bis heute das Herz des Unternehmens. Für Anleger, denen die Herkunft ihres Goldes wichtig ist, bietet ein Barren aus recyceltem Sekundärgold eine besonders saubere Lieferkette. Wer den Nachhaltigkeitsgedanken weiterverfolgen möchte, findet im umfangreichen Goldbarren-Sortiment sowie bei den Anlagemünzen aus Gold zahlreiche Optionen.
Was bedeutet Urban Mining?
Urban Mining beschreibt die Gewinnung von Rohstoffen aus bereits im Umlauf befindlichen Materialien statt aus dem Bergbau. Bei Edelmetallen heißt das: Gold und Silber werden aus Altschmuck, Industrieresten und Zahnersatz zurückgewonnen, gereinigt und zu neuen Barren verarbeitet.
Goldbarren von C. Hafner im Überblick
Die Feingoldbarren tragen durchweg den höchsten gängigen Feingehalt von 999,9 (24 Karat). Sie sind als geprägte und als gegossene Variante erhältlich – beide Fertigungsarten haben ihre Berechtigung. Geprägte Barren überzeugen durch ein präzises, sauberes Erscheinungsbild und kommen vor allem bei kleineren Gewichten zum Einsatz. Gegossene Barren betonen den ursprünglichen, handwerklichen Charakter und sind in größeren Stückelungen verbreitet.
Geprägte Feingoldbarren
Geprägte Barren sind in einem breiten Gewichtsspektrum verfügbar – ideal für den schrittweisen Vermögensaufbau:
- 1 g – das Einstiegsformat, ideal als Geschenk oder für den Sparbeginn (siehe 1 g Goldbarren)
- 2 g, 5 g und 10 g – kleine Stückelungen mit guter Teilbarkeit (5 g und 10 g)
- 20 g, 50 g und 100 g – größere Einheiten mit geringerem Aufgeld je Gramm (50 g und 100 g)
Eine Besonderheit ist der SmartPack: eine Verpackungseinheit aus zehn einzeln entnehmbaren Kleinbarren zu je 1 g oder 2 g. Diese Tafel-Konstruktion verbindet den günstigeren Preis größerer Einheiten mit der Flexibilität kleiner Stückelungen.
Gegossene Feingoldbarren
Gegossene Barren von C. Hafner gibt es typischerweise ab 1 Unze aufwärts – über 50 g, 100 g, 250 g und 500 g bis hin zum 1-kg-Goldbarren. Je größer die Einheit, desto niedriger fällt das Aufgeld je Gramm aus – ein Vorteil für Anleger, die größere Summen in einem einzigen Barren bündeln möchten.
Echtheit, Feingehalt und Zertifizierung
Jeder Barren trägt eine eingeprägte Kennzeichnung mit Herstellername, Gewicht und Feingehalt. Bei größeren Einheiten kommt häufig eine individuelle Seriennummer hinzu, die sich auf dem beiliegenden Echtheitszertifikat wiederfindet. Diese Merkmale erleichtern die Echtheitsprüfung und dokumentieren die lückenlose Herkunft.
C. Hafner ist umfassend zertifiziert und akkreditiert. Die wichtigsten Nachweise sind:
- LBMA Good Delivery – Anerkennung der London Bullion Market Association für höchste Qualitätsstandards
- LPPM-Zertifizierung – für den Platin- und Palladiummarkt
- DIN EN ISO 9001 – Qualitätsmanagement
- DIN EN ISO 13485 – Medizinprodukte (Dentalbereich)
- RJC Chain-of-Custody – verantwortungsvolle und rückverfolgbare Lieferkette
Wer seine Barren langfristig schützen möchte, sollte über sichere Aufbewahrung nachdenken – etwa mit passenden Münzkapseln oder Münzkassetten aus dem Zubehörsortiment.
Steuerliche Behandlung und Kaufkriterien
Anlagegold genießt in Deutschland eine besondere steuerliche Stellung: Der Erwerb von Feingoldbarren ist gemäß § 25c UStG von der Umsatzsteuer befreit, sofern die gesetzlichen Anforderungen an den Feingehalt erfüllt sind – bei C. Hafner mit 999,9 stets der Fall. Beim privaten Verkauf gilt zudem eine Spekulationsfrist von einem Jahr: Wird das Gold länger als zwölf Monate gehalten, ist ein etwaiger Veräußerungsgewinn steuerfrei. Diese Information ersetzt keine individuelle Steuerberatung.
Beim Kauf lohnt der Blick auf einige Kriterien: das Aufgeld gegenüber dem reinen Goldpreis, die gewünschte Stückelung im Verhältnis zur späteren Teilbarkeit sowie ein unbeschädigtes Echtheitszertifikat. Wer regelmäßig kleinere Beträge anlegen möchte, findet bei den Sparplan-Produkten eine bequeme Alternative zum Einmalkauf. Als deutsches Familienunternehmen mit ISO-konformer Echtheitsprüfung legt auch Kettner Edelmetalle Wert auf nachvollziehbare Herkunft.
C. Hafner im Vergleich zu anderen Herstellern
Innerhalb der Welt der Edelmetallproduzenten hat C. Hafner ein klares Profil: deutscher Standort, lange Familientradition und der konsequente Verzicht auf Minengold. Während internationale Prägeanstalten wie die Perth Mint Australia oder die The British Royal Mint vor allem für ihre Anlagemünzen bekannt sind, liegt der Schwerpunkt von C. Hafner traditionell auf Barren und Edelmetalltechnologie.
Im deutschen Markt steht das Unternehmen in einer Reihe mit etablierten Scheideanstalten wie Heraeus oder Degussa Gold. Einen vollständigen Überblick über alle verfügbaren Marken bietet die Übersicht der Hersteller. Wer von Barren auf Münzen umschwenken möchte, findet im Bereich Goldmünzen klassische Anlageprodukte wie den Krügerrand oder den Wiener Philharmoniker.
Häufig gestellte Fragen zu C. Hafner
Seit wann gibt es C. Hafner? +
Das Unternehmen wurde 1850 von Carl Hafner in Pforzheim gegründet und zählt damit zu den ältesten Edelmetallscheideanstalten Deutschlands. Heute wird es in fünfter Familiengeneration geführt, mit Hauptsitz in Wimsheim und einem Scheidebetrieb in Pforzheim.
Welchen Feingehalt haben Goldbarren von C. Hafner? +
Alle Feingoldbarren weisen einen Feingehalt von 999,9 auf, was 24 Karat reinem Gold entspricht. Dieser Wert erfüllt die Anforderungen an Anlagegold und ist damit umsatzsteuerbefreit.
Was ist der Unterschied zwischen geprägten und gegossenen Barren? +
Geprägte Barren entstehen durch Stanzen aus gewalzten Goldplatten und wirken besonders glatt und präzise – verbreitet bei kleineren Gewichten. Gegossene Barren werden in Formen gegossen und betonen den handwerklichen Charakter, häufig bei größeren Einheiten ab einer Unze.
Woher stammt das Gold von C. Hafner? +
C. Hafner verzichtet bewusst auf Minengold und setzt ausschließlich auf Urban Mining. Das Gold wird aus recyceltem Sekundärmaterial wie Altschmuck, Industrieresten und Dentaltechnik zurückgewonnen, gereinigt und zu neuen Barren verarbeitet.
Welche Stückelung eignet sich für den Einstieg? +
Für den Einstieg eignen sich kleine Stückelungen ab 1 g, die sich auch gut verschenken lassen. Wer ein günstigeres Aufgeld je Gramm möchte und größere Beträge anlegt, greift zu Einheiten ab 50 g oder 100 g. Der SmartPack verbindet beide Vorteile durch zehn einzeln entnehmbare Kleinbarren.
Ist der Kauf von C.-Hafner-Goldbarren steuerfrei? +
Der Erwerb von Anlagegold ist gemäß § 25c UStG umsatzsteuerbefreit. Beim privaten Wiederverkauf ist ein Gewinn nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr steuerfrei. Für eine verbindliche Einschätzung sollte eine Steuerberatung hinzugezogen werden.








































