Kostenlose Beratung07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
22.10.2026
05:56 Uhr
KI-generiert

Umfrage-Schock in Bayern: Greift Söder jetzt nach Merz' Kanzleramt?

Umfrage-Schock in Bayern: Greift Söder jetzt nach Merz' Kanzleramt?
Symbolbild: KI-generiert

Die Union steckt in der Krise, und jetzt wackelt auch die letzte Bastion. In Bayern rutscht die CSU auf 36 Prozent ab, die AfD erreicht einen Rekordwert. Kurz vor dem CSU-Parteitag wird in Berlin wieder offen darüber spekuliert, ob Markus Söder Kanzler Friedrich Merz beerben könnte.

Stoppuhr-Politik in Bonn

Einen Vorgeschmack gab es schon beim Deutschlandtag der Jungen Union in Bonn. Laut einer Messung der Bild-Zeitung bekam Söder dort sagenhafte 2 Minuten und 12 Sekunden Applaus. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst kam auf 1:27 Minuten. Der Kanzler musste sich mit 53 Sekunden begnügen.

Das ist natürlich kein Misstrauensvotum. Aber es zeigt, wie die Stimmung im Unionsnachwuchs ist. Die JU fordert Reformen und eine Regierung, die endlich professionell arbeitet. Medienberichten zufolge soll ein Delegierter in Bonn sogar offen den Rücktritt von Merz verlangt haben.

Hinzu kommt eine kleine Episode, über die in Berlin gern getuschelt wird: Merz' Investorengipfel fand nicht im Märchenschloss Neuschwanstein statt, sondern im früheren DDR-Staatsratsgebäude. Offiziell aus logistischen Gründen. Beobachter vermuten aber, der Kanzler habe Söder keine bayerische Bühne für eigene Audienzen bieten wollen.

Die Zahlen, die in München Alarm auslösen

Öffentlich stellt sich Söder hinter Merz. Gleichzeitig sagen Kritiker dem CSU-Chef schon lange einen ausgeprägten Machtwillen nach. Und der neue BR24-BayernTrend von Infratest dimap dürfte ihn ins Grübeln bringen:

  • CSU: 36 Prozent, drei Punkte weniger als im Januar und knapp unter dem historisch schwachen Wahlergebnis von 2023 (37,0 Prozent)
  • AfD: 21 Prozent, der höchste Wert, der im BayernTrend je gemessen wurde
  • Grüne: 15 Prozent, Bestwert in dieser Legislaturperiode
  • Freie Wähler: 9 Prozent, SPD: 8 Prozent, Linke: 4 Prozent

Schwarz-Orange käme damit auf 45 Prozent, die Opposition aus AfD, Grünen und SPD auf 44. Im Januar lag das Polster noch bei acht Punkten, jetzt ist es auf einen Punkt geschrumpft. Erstmals seit 2018 sind außerdem mehr Bayern mit Söders Arbeit unzufrieden (49 Prozent) als zufrieden (48 Prozent).

Stark gegenüber Berlin, schwach gegenüber früher

Im Vergleich steht die CSU allerdings noch gut da. Im ARD-DeutschlandTrend ist die Union bundesweit von 28 auf 20 Prozent gefallen und liegt deutlich hinter der AfD. Der Abstand zwischen CSU und Bundesunion beträgt dem BR zufolge rund 16 Punkte. Normalerweise sind es höchstens zehn. Söders Partei hält sich also besser als der Bund, aber von den Zeiten absoluter Mehrheiten ist sie weit entfernt.

Der Geist von Kreuth

Viele erinnern sich gerade an Wildbad Kreuth. Im November 1976 beschloss die CSU-Landesgruppe unter Franz Josef Strauß dort, die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU im Bundestag aufzukündigen. Helmut Kohl drohte daraufhin, die CDU auch in Bayern antreten zu lassen. Wenige Wochen später nahm die CSU den Beschluss zurück.

Eine Trennung steht heute nicht zur Debatte. Die Frage ist eine andere: Wie lange sieht die CSU noch zu, wenn die Bundesregierung sie in Bayern mit nach unten zieht? Wenn die Union im Bund schwach ist, verliert die CSU in München an Rückhalt.

Was beim Parteitag passieren könnte

Der anstehende Parteitag wird zeigen, wie viel Rückhalt Söder in den eigenen Reihen hat. Im Dezember 2025 wurde er nur mit 83,6 Prozent als Parteichef bestätigt, ein deutlicher Dämpfer. Kommt er diesmal mit Rückenwind aus der Halle, dürften die Gerüchte über einen Wechsel an der Spitze lauter werden.

Für die Bürger ist das wenig erfreulich. Die Wirtschaft schwächelt, das Schuldenpaket wird künftige Generationen belasten, und die Reformen lassen auf sich warten. Die Union beschäftigt sich derweil vor allem mit der Frage, wer sie führen soll. Mit Applaus allein lässt sich das Land nicht regieren.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“