Kostenlose Beratung07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
06.10.2026
06:34 Uhr
KI-generiert

Showdown in Peking: Kostet der China-Schock Millionen Jobs in Europa?

Showdown in Peking: Kostet der China-Schock Millionen Jobs in Europa?
Symbolbild: KI-generiert

Diese Woche reist EU-Handelskommissar MaroĆĄ Ć efčovič nach Peking. Am 8. und 9. Oktober soll er der chinesischen FĂŒhrung ZugestĂ€ndnisse abringen, denn das Handelsdefizit der EU mit China ist dramatisch gewachsen. Von den GesprĂ€chen dĂŒrfte abhĂ€ngen, ob BrĂŒssel den Handelskonflikt eskalieren lĂ€sst. FĂŒr die europĂ€ische Industrie geht es Warnungen zufolge um Millionen ArbeitsplĂ€tze.

Eine Milliarde Euro Defizit – jeden Tag

Die Zahl ist gewaltig. In ihrer Rede zur Lage der Union erklĂ€rte KommissionsprĂ€sidentin Ursula von der Leyen im September, das Defizit gegenĂŒber China betrage inzwischen eine Milliarde Euro pro Tag. Nach EU-Angaben lag es im Jahr 2025 bei rund 360 Milliarden Euro. Peking selbst rechnet mit einem niedrigeren Wert von etwa 292 Milliarden Dollar.

„Manche sagen, der zweite China-Schock steht bevor. Aber er ist bereits da.“

So zitieren Medien die Kommissionschefin. Sie warnte vor einer Deindustrialisierung der industriellen Kernregionen Europas und nannte die Lage „nicht nachhaltig“. Eine spĂ€te Erkenntnis, finden Kritiker. Jahrelang hat BrĂŒssel lieber an Lieferkettengesetzen und Berichtspflichten gearbeitet, statt die eigene WettbewerbsfĂ€higkeit zu stĂ€rken.

Warum der zweite Schock hÀrter trifft

Der erste China-Schock nach dem WTO-Beitritt Pekings 2001 erfasste vor allem Spielzeug, Textilien und einfache Elektronik. Europas Industrie wich damals in höherwertige Produkte aus. Diesen Ausweg gibt es heute nicht mehr. China baut inzwischen Elektroautos, Maschinen, Chemikalien und Kraftwerkstechnik und greift damit genau die Branchen an, die den Wohlstand in Deutschland sichern.

Dazu kommt Washington. Weil Donald Trumps Zölle den US-Markt weitgehend abschotten, gilt Europa als grĂ¶ĂŸter offener Absatzmarkt fĂŒr chinesische ÜberkapazitĂ€ten. EU-Handelsschutzchef Denis Redonnet sprach Berichten zufolge von „anhaltenden und anormalen“ ImportzuwĂ€chsen bei Maschinen, Textilien, Metallen und Chemikalien. AuffĂ€llige Trends betrĂ€fen fast ein Viertel aller EU-Importe.

Merz und Macron wollen die schÀrfste Waffe

Berlin hat lange gezögert. Dass China Deutschlands grĂ¶ĂŸter Handelspartner ist, erklĂ€rt diese Vorsicht. Medienberichten zufolge haben Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs PrĂ€sident Emmanuel Macron die EU nun aber in einem gemeinsamen Brief aufgefordert, ihre Instrumente zu verschĂ€rfen. Im Extremfall soll der Zugang zum Binnenmarkt gekappt werden können. Als Vorbild gilt das US-Instrument „Section 301“.

Die Deutsche Handelskammer in China warnt dagegen vor Pauschalzöllen. Die Kommission arbeitet unterdessen an neuen Schutzinstrumenten, die den Staats- und Regierungschefs im Dezember vorgelegt werden sollen. Experten erwarten von der Reise allenfalls „ein paar KrĂŒmel“, aber keinen Durchbruch.

Pekings Druckmittel

China droht offen mit Gegenmaßnahmen. Wie das aussehen kann, zeigen frĂŒhere FĂ€lle:

  • Strafzölle auf europĂ€ischen Cognac
  • Untersuchungen gegen Schweinefleisch- und Milchimporte
  • ExportbeschrĂ€nkungen bei Seltenen Erden, bei denen die EU laut von der Leyen teils zu 90 Prozent von China abhĂ€ngt
  • Kurz vor Ć efčovičs Reise eine neue Antidumping-Untersuchung gegen eine EU-Chemikalie

Was das fĂŒr BĂŒrger und Sparer bedeutet

Ein offener Handelskrieg wĂ€re fĂŒr Deutschland gefĂ€hrlich, denn das Land lebt vom Export und kĂ€mpft ohnehin mit hohen Energiekosten und BĂŒrokratie. Hinzu kommen Schuldenberge wie das 500-Milliarden-Sondervermögen. Unsichere Lieferketten, teurere Rohstoffe und Druck auf IndustriearbeitsplĂ€tze könnten Wohlstand kosten.

Wer in solchen Phasen Vermögen schĂŒtzen will, setzt oft auf Werte, die nicht von Zollstreit, Politik oder Lieferketten abhĂ€ngen. Physisches Gold und Silber haben sich ĂŒber Jahrhunderte als Krisenschutz bewĂ€hrt. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie fĂŒr StabilitĂ€t sorgen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Er gibt unsere redaktionelle EinschĂ€tzung auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Bitte informieren Sie sich selbst grĂŒndlich, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen. FĂŒr Ihre Anlageentscheidungen sind Sie allein verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schĂŒtzen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier fĂŒr den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende EinwilligungserklĂ€rung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail ĂŒber Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von GrĂŒnden mit Wirkung fĂŒr die Zukunft widerrufen. Die RechtmĂ€ĂŸigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberĂŒhrt.“