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Raffinerie-Krieg: Putin droht Kiew – und Merz steht mittendrin!

Raffinerie-Krieg: Putin droht Kiew – und Merz steht mittendrin!
Symbolbild: KI-generiert

Der Krieg in der Ukraine wird härter. Am Sonntag kündigte das russische Verteidigungsministerium an, die Angriffe auf Kiew und andere Regionen zu verstärken. Moskau reagiert damit auf eine Ankündigung von Präsident Wolodymyr Selenskyj: Die Ukraine wolle russische Ölraffinerien noch häufiger angreifen. Ausgerechnet an diesem Tag war Bundeskanzler Friedrich Merz zu Besuch in der ukrainischen Hauptstadt.

Moskau schiebt Kiew die Schuld zu

Nach Angaben des Ministeriums sollen russische Truppen ihre Angriffe auf militärische Einrichtungen, Rüstungsbetriebe und die dazugehörige Infrastruktur ausweiten. Die Verantwortung für die Eskalation liege allein bei Selenskyj, erklärte die Behörde laut Medienberichten.

Dazu kommt ein weiterer Vorwurf: Kiew habe mit Angriffen auf zivile Ziele die russischen Parlamentswahlen im September gestört. Unabhängig bestätigt ist das nicht. Russland und die Ukraine bestreiten beide, gezielt Zivilisten anzugreifen. Im Krieg ist die Wahrheit eben oft das erste Opfer.

Selenskyj warnt vor Putins „neuer Doktrin“

Ausgelöst hatte den Schlagabtausch ein Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters, das am Samstag erschien. Darin sagte Selenskyj, sein Land müsse auf die russischen Angriffe reagieren. Ziel seien vor allem Raffinerien und andere Anlagen, die Geld in Putins Kriegskasse spülen. Zivile Infrastruktur werde Kiew nicht gezielt angreifen, versicherte er.

Brisanter ist eine andere Aussage. Ukrainische Geheimdienste sollen Dokumente erhalten haben, nach denen Putin vor dem Winter Angriffe auf deutlich mehr zivile Ziele freigegeben habe. Laut Selenskyj wolle Moskau die Menschen so dazu bringen, Kiew und andere Städte zu verlassen. Auch das ist bislang nicht unabhängig bestätigt. Der Kreml war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Zugleich sprach Selenskyj laut Reuters von einer erfolgreichen Gegenoffensive im Donbass mit dem Codenamen „Vivaldi“. Dabei seien rund 140 Quadratkilometer zurückerobert worden.

BrĂĽcken unter Beschuss, Diplomaten gewarnt

Die Drohungen kommen nicht aus heiterem Himmel. Russland greift die Infrastruktur der Hauptstadt schon seit Wochen verstärkt an, zuletzt auch Brücken über den Dnipro. Nach einem Bericht der Associated Press wurde am Samstag die Nordbrücke beschädigt, der Verkehr musste eingeschränkt werden. Am Sonntag wurde sie nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko erneut getroffen. Für die rund drei Millionen Einwohner Kiews wird der Alltag damit vor dem Winter noch härter.

Das russische Außenministerium hatte ausländische Staatsbürger und Diplomaten schon am Samstag erneut aufgefordert, Kiew zu verlassen. Es kündigte weitere „massive“ Schläge an. Moskau sprach von Vergeltung und betonte, man greife nur militärische Ziele an.

Merz bringt die nächste Milliarde mit

Während in Kiew die Brücke brannte, sagte Merz neue Hilfe zu. Er kündigte ein deutsches Militärhilfspaket von rund einer Milliarde Euro an. Weitere 350 Millionen Euro sollen in Generatoren, Umspannstationen und Reparaturmaterial für das angeschlagene Stromnetz fließen.

Dass die Ukraine Unterstützung braucht, bestreitet kaum jemand. Kritiker stellen aber eine Frage, die in Berlin ungern gehört wird: Wie lange kann Deutschland noch Milliarden zusagen, während die eigene Wirtschaft schwächelt und die Schulden durch Sondervermögen immer weiter steigen? Zur Erinnerung: Merz hatte im Wahlkampf versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Die Rechnung zahlen am Ende die Bürger. Auf eine erkennbare Strategie, wie der Krieg enden könnte, warten sie bis heute.

Was die Eskalation fĂĽr Ihr Geld bedeutet

Angriffe auf Raffinerien sind mehr als eine militärische Randnotiz. Sie treffen den Energiesektor und damit die Preise für Öl und Treibstoff. Jede neue Eskalation sorgt für Unruhe an den Märkten. In solchen Zeiten setzen viele Sparer auf physisches Gold und Silber. Die Metalle sind nicht von Versprechen der Politik abhängig und gelten seit Jahrhunderten als Krisenschutz. Als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen können Edelmetalle helfen, Schwankungen abzufedern.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser sollte selbst recherchieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen selbst.

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