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Nein zu Trumps Deal-Druck: Merz schließt Kapitulation der Ukraine aus!

Nein zu Trumps Deal-Druck: Merz schließt Kapitulation der Ukraine aus!
Symbolbild: KI-generiert

Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich gegen Washington. Während US-Präsident Donald Trump Kiew immer stärker zu einem schnellen Abkommen mit Moskau drängt, zieht der CDU-Chef in Berlin eine klare Linie: Eine Unterwerfung der Ukraine werde es mit Deutschland nicht geben. Die Frage ist nur, wie lange Berlin diese Haltung noch durchhält und wer am Ende die Rechnung zahlt.

„Eine Kapitulation von uns allen“

Gesprächsbereit seien Deutschland und Europa jederzeit, versicherte Merz. Doch bei einem Punkt gibt es für ihn nichts zu verhandeln:

„Aber eine Kapitulation – oder gar eine bedingungslose Kapitulation der Ukraine – kommt nicht in Frage. Denn das wäre eine Kapitulation von uns allen.“

Den Vorwurf, Berlin verlängere den Krieg künstlich, wies der Kanzler zurück. Die Hilfe für Kiew liege vielmehr im ureigenen Interesse Europas. Das ist ein bemerkenswerter Satz, denn er bedeutet im Klartext: Der deutsche Steuerzahler soll sich auf eine Unterstützung ohne absehbares Ende einstellen.

Washington wechselt die Tonart

Hinter den Worten des Kanzlers steckt eine handfeste Verschiebung. Medienberichten zufolge hat die Trump-Regierung zuletzt Sanktionen gegen Russland ausgesetzt, Diesel aus Moskau eingekauft und Kiew vorgeworfen, Friedensgespräche zu verschleppen. Trumps Sondergesandter Steve Witkoff traf Wladimir Putin persönlich. Trump selbst zeigte sich danach optimistisch, man sei einer Einigung vielleicht so nah wie nie zuvor.

In Kiew klingt das wie eine Drohung. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte dem Finanzdienst Bloomberg: „Ich glaube, es wurden Schritte unternommen, um die Ukraine zur Kapitulation zu überreden.“ Gleichzeitig signalisierte er Berichten zufolge im US-Fernsehen, er sei bereit, die aktuellen Frontlinien einzufrieren. Moskau lehnt das bislang ab.

Europa zahlt, Amerika verhandelt

Merz selbst räumte in einem Bloomberg-Interview ein, dass die USA seit Anfang 2025 kein Geld mehr für Waffen und Ausrüstung an die Ukraine geben. Die Last trage jetzt eine „Koalition der Willigen“ aus Europäern und weiteren Partnern. Das sei eine große Belastung für die Haushalte, gab der Kanzler zu.

Erst vor rund zwei Wochen hatte Merz in Kiew laut Medienberichten eine Milliarde Euro Militärhilfe sowie 350 Millionen Euro für den Energiesektor zugesagt. Das Geld kommt aus einem Land, in dem Unternehmen über Energiepreise klagen und die Bundesregierung trotz gegenteiliger Wahlversprechen gewaltige neue Schulden aufnimmt. Kritiker fragen deshalb zu Recht, wo die Prioritäten liegen.

Russland als Bedrohung Nummer eins

Für Merz liegt die größte Gefahr für Deutschland weder in der Wirtschaftsflaute noch im schwierigen Verhältnis zu den USA oder China. Ihm bereiteten russische Einflussversuche die größten Sorgen, erklärte er. Er nannte Sabotage, Angriffe auf Kommunikationssysteme und gezielte Versuche, die deutsche Gesellschaft zu spalten. Russland wolle die gesamte politische Ordnung des Kontinents destabilisieren, und das werde auch in Deutschland unterschätzt.

Zum Thema China klang der Kanzler deutlich vorsichtiger. Einen Handelskrieg mit Peking sehe er nicht. Allerdings kritisierte er staatliche Subventionen, industrielle Überkapazitäten und eine künstlich niedrig gehaltene Währung. Die EU strebe einen ausgewogeneren Handel an und sei bereit, sich gegen unfaire Praktiken zu wehren.

Was bedeutet das für die Bürger?

Die transatlantische Front bröckelt, Europa steht zunehmend allein da, und die Kosten wachsen. Für Sparer ist das kein gutes Umfeld: Geopolitische Brüche, steigende Staatsschulden und Unsicherheit über die Zukunft der Bündnisse haben in der Vergangenheit immer wieder Gold und Silber als Krisenwährung in den Vordergrund gerückt. Physische Edelmetalle können als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen eine sinnvolle Absicherung sein, gerade in Zeiten, in denen in der Politik wenig berechenbar ist.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Er gibt die Einschätzung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Leser muss sich selbst informieren und trägt für seine Anlageentscheidungen die alleinige Verantwortung.

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