Kostenlose Beratung07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
21.10.2026
12:32 Uhr
KI-generiert

Kanzler-Satz sorgt für Wirbel: „Meine größte Sorge ist nicht unsere Wirtschaft“

Kanzler-Satz sorgt für Wirbel: „Meine größte Sorge ist nicht unsere Wirtschaft“
Symbolbild: KI-generiert

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat beim Berlin Global Dialogue 2026 in Berlin festgelegt, was ihm am meisten Sorgen macht. Die Wirtschaft ist es nicht, sondern der Einfluss Russlands auf die deutsche Gesellschaft. Das sagt ausgerechnet der Kanzler, der im Wahlkampf eine wirtschaftliche Wende versprochen hatte, während die Konjunktur weiter schwach bleibt.

Ein Satz, der hängen bleibt

Medienberichten zufolge sagte der Kanzler wörtlich:

„Meine größte Sorge ist nicht unsere Wirtschaft. (…) Meine größte Sorge ist die Auswirkung, die Russland auf unsere Gesellschaft hat.“

Laut weiteren Berichten warnte Merz, das Ausmaß hybrider russischer Angriffe auf Deutschland werde noch immer unterschätzt. Moskau wolle die Gesellschaften Europas zersetzen. Das ist eine ernste Warnung. Für viele Betriebe, Arbeitnehmer und Familien setzt der Kanzler damit aber ein schwieriges Signal.

Die Zahlen sind schlecht

Ein Blick auf die Konjunkturdaten zeigt, wie groß die Probleme im eigenen Land sind. Im zweiten Quartal 2026 wuchs das Bruttoinlandsprodukt nur um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Im Jahresvergleich gab es 212.000 Erwerbstätige weniger.

  • Industrie: Im August fielen die Auftragseingänge gegenüber dem Vormonat um 10,6 Prozent.
  • Inflation: Im September stieg die Teuerung auf 3,3 Prozent, den höchsten Wert seit Dezember 2023.
  • Dauerbaustellen: Hohe Wohnkosten, finanziell überlastete Kommunen und Sozialkassen, deren Finanzierung auf Dauer nicht gesichert ist.

Das sind keine abstrakten Kennziffern für Fachleute. Von ihnen hängt ab, ob ein Mittelständler noch investiert, ob ein Arbeitsplatz erhalten bleibt und ob eine Familie ihren Lebensstandard halten kann.

Vor fünf Wochen klang Merz noch anders

Am 15. September sprach Merz beim Unternehmertag des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen. Dort sagte er: „Unsere Wirtschaft muss wieder wachsen.“ Deutschland müsse die strukturelle Wachstumskrise überwinden und wettbewerbsfähiger werden. Seine Regierung arbeite daran, das Land zu reformieren.

Von dieser Wende ist bisher wenig zu sehen. Gleichzeitig wachsen die Schulden. Das 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur müssen nach Ansicht von Kritikern künftige Generationen über Steuern und Abgaben bezahlen. Dabei hatte Merz versprochen, keine neuen Schulden zu machen.

Wie viel Russland steckt in den Problemen?

Niemand bestreitet, dass Deutschland auf mögliche russische Einflussoperationen reagieren muss. Zweifel gibt es aber daran, wie gut einzelne Vorwürfe belegt sind. Beim Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle brachte die Politik Russland als möglichen Verantwortlichen ins Gespräch. Konkrete Beweise, die man überprüfen könnte, wurden laut Berichten nie öffentlich vorgelegt.

Die Ursachen liegen in Berlin

Die schwache Wirtschaft, teure Wohnungen, Kommunen am Limit und Lücken bei Bildung und Infrastruktur hat nicht der Kreml verursacht. Diese Probleme sind die Folge von Entscheidungen und Versäumnissen deutscher Regierungen. Dafür sind Kanzleramt und Ministerien verantwortlich, nicht Moskau.

Beobachter sehen darin ein bekanntes Muster: Es ist einfacher, die Verunsicherung im Land mit äußeren Feinden zu erklären, als zuzugeben, dass der Staat an vielen Stellen selbst nicht liefert. Wer um seinen Job bangt oder keine bezahlbare Wohnung findet, braucht konkrete Lösungen und keine geopolitischen Reden.

Woran sich der Kanzler messen lassen muss

Merz ist angetreten, um die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Daran wird er gemessen. Die Bürger zahlen schon jetzt dafür, dass das nicht gelingt: Bei 3,3 Prozent Inflation verlieren Ersparnisse auf dem Konto jeden Monat an Wert.

Viele Sparer schauen deshalb wieder auf Werte, die über Jahrhunderte Krisen überstanden haben und nicht von politischen Versprechen abhängen. Physisches Gold und Silber können als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen ein sinnvoller Baustein sein, um sich gegen den Kaufkraftverlust abzusichern.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten oder Edelmetallen. Jeder Leser muss sich selbst informieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen allein.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“