
Geheimplan aus dem Kreml: Putin will Ukraine-Deal mit Trump und Xi!

Drei Männer, ein Tisch, und am Ende vielleicht das Schicksal eines ganzen Landes: Russlands Präsident Wladimir Putin soll US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping ein gemeinsames Gipfeltreffen zum Ukraine-Krieg vorgeschlagen haben. Das berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Personen, die mit den Gesprächen vertraut seien. Der Ort steht laut dem Bericht schon fest: der Apec-Gipfel am 18. und 19. November im chinesischen Shenzhen.
Ziel des Kremls sei es demnach, ein Ende des seit vier Jahren tobenden Krieges auszuhandeln, und zwar zu Bedingungen, die Moskau begünstigen.
Der Kreml bestätigt, Washington zögert
Moskau dementiert nicht. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte der US-Zeitung, dass über ein solches Treffen gesprochen werde. Konkret sei aber noch nichts:
„Es gibt noch keine klaren Vorstellungen über das Treffen selbst oder dessen mögliche Tagesordnung, obwohl alle drei Parteien die hypothetische Möglichkeit anerkennen, dass ein solches Treffen stattfindet.“
Und Washington? Trump habe dem Gipfel noch nicht zugestimmt, heißt es aus US-Regierungskreisen. Er könne der Idee aber durchaus offen gegenüberstehen. US-Außenminister Marco Rubio räumte bei einem Besuch in Usbekistan ein: „Es ist über ein Treffen geredet worden.“ Ob es fest vereinbart sei, wisse er nicht. Trumps Haltung sei aber eindeutig: „Er möchte, dass der Krieg in der Ukraine und Russland endet.“
Ein G3 der Großmächte, und Europa schaut zu?
Was sich hier abzeichnet, erinnert an Jalta 1945, als die Siegermächte die Nachkriegsordnung Europas unter sich aufteilten. Damals saßen drei Männer am Tisch. Heute könnten es wieder drei sein.
Wer fehlt in dieser Runde? Die Ukraine. Medienberichten zufolge scheint Kiew bei den Plänen kaum eine Rolle zu spielen. Präsident Wolodymyr Selenskyj soll bereits vor einer „Tragödie“ gewarnt haben. Und auch die Europäer, die Milliarden an Hilfen nach Kiew überwiesen haben, wären bei einem solchen Dreiertreffen nicht mehr als Zuschauer.
Für Berlin ist das eine bittere Pille. Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hat Deutschland zu einem der größten Unterstützer der Ukraine gemacht. Ein Mitspracherecht bei der Frage, wie der Krieg endet, folgt daraus offenbar nicht. Beobachter sehen darin die Quittung für eine EU, die jahrelang moralisch auftrat, aber geopolitisch kaum Gewicht in die Waagschale werfen konnte.
Trumps Kurs gegenüber Moskau wird weicher
Der Vorstoß kommt nicht aus dem Nichts. Trump hatte zuletzt Berichten zufolge neue Sanktionen gegen Russland per Dekret ausgesetzt und sich gegen weitere Strafmaßnahmen ausgesprochen. In Kiew sorgte das für Enttäuschung.
Zugleich hat sich das Verhältnis zwischen Washington und Peking spürbar entspannt. Xi war erst vor wenigen Wochen zu Besuch in Washington und lud Trump zu einem weiteren Treffen nach China ein. Putin wiederum will Medienberichten zufolge erstmals seit 2017 persönlich an einem Apec-Gipfel teilnehmen. Ein Zufall dürfte das kaum sein.
Was ein Deal für Anleger bedeuten könnte
Ob in Shenzhen Frieden oder bloß ein brüchiger Kompromiss zustande käme, ist völlig offen. Klar ist nur eines: Die Weltordnung wird gerade neu verhandelt, und Europa sitzt nicht mit am Tisch. Das ist eine Lage, in der Vertrauen in politische Zusagen schnell schwindet. Physisches Gold und Silber haben sich in solchen Umbruchphasen seit Jahrhunderten als Anker bewährt. Als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen bieten sie Schutz, der von keinem Gipfelbeschluss abhängt.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten oder Edelmetallen. Jeder Leser sollte eigene Recherchen anstellen und ist für seine Anlageentscheidungen selbst verantwortlich.
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