280.000
Kunden
Sicherer
Versand
02.07.2025
05:34 Uhr

Gabriel rechnet mit SPD-Verbotsphantasien ab: "Dumme Ersatzhandlungen" statt echter Politik

WĂ€hrend die SPD-FĂŒhrung weiter ihre VerbotstrĂ€ume gegen die AfD spinnt, platzt dem ehemaligen Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel nun der Kragen. In einer internen Mail, die dem "Tagesspiegel" vorliegt, zerlegt er die VerbotsplĂ€ne seiner eigenen Partei als das, was sie sind: hilflose Ersatzhandlungen einer orientierungslosen Sozialdemokratie.

Die unbequeme Wahrheit, die keiner hören will

Gabriel stellt die entscheidende Frage, die sich seine Genossen offenbar nicht zu stellen trauen: Warum sind eigentlich Hunderttausende ehemalige SPD-WĂ€hler zur AfD ĂŒbergelaufen? Statt sich dieser schmerzhaften RealitĂ€t zu stellen, flĂŒchtet sich die ParteifĂŒhrung lieber in juristische WinkelzĂŒge und Verbotsphantasien. Ein klassisches Ablenkungsmanöver, das die eigene UnfĂ€higkeit kaschieren soll.

Besonders pikant: Gabriel nimmt sich den thĂŒringischen Innenminister und SPD-Landeschef Georg Maier zur Brust. Dessen Newsletter zum AfD-Verbot sei der Auslöser fĂŒr Gabriels vernichtende Kritik gewesen. Ein SPD-Innenminister, so Gabriel sĂŒffisant, sollte eigentlich wissen, dass selbst der Verfassungsschutzbericht zu dĂŒnn sei, um die AfD durchgehend als verfassungsfeindlich einzustufen.

Wenn schon formal, dann richtig

Interessanterweise liefert Gabriel gleich einen konkreten Gegenvorschlag: Statt sich an einem aussichtslosen Parteiverbot abzuarbeiten, könnte die SPD doch mal den Beamtenstatus von Björn Höcke ins Visier nehmen. Der thĂŒringische AfD-Landeschef ist nĂ€mlich hessischer Landesbeamter - und wer gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung verstĂ¶ĂŸt, kann aus dem öffentlichen Dienst entfernt werden.

"Wenn die SPD nicht mal das versucht, sollte sie den Mund beim AfD-Verbot nicht zu voll nehmen."

Diese Worte sitzen. Gabriel demaskiert hier die Doppelmoral seiner Partei: Große Töne spucken, aber wenn es konkret wird, kneift man. Die thĂŒringische Landesregierung, an der die SPD beteiligt ist, unternimmt nichts gegen den hessischen Landesbeamten Höcke. Warum eigentlich nicht?

Der wahre Grund fĂŒr den SPD-Niedergang

Am Ende seiner Mail wird Gabriel noch deutlicher. Die SPD solle endlich die politischen Themen bearbeiten, die deutsche Arbeitnehmer "scharenweise" von der SPD zur AfD treiben. Das erfordere aber "mehr Mut, Engagement, Ideenreichtum und harte Arbeit, als solche dummen VerbotsantrÀge wiederzukÀuen".

Damit trifft Gabriel den Nagel auf den Kopf. Die SPD hat sich von ihrer StammwĂ€hlerschaft entfremdet. Statt sich um die Sorgen der arbeitenden Bevölkerung zu kĂŒmmern - explodierende Energiepreise, unkontrollierte Migration, KriminalitĂ€t auf den Straßen - verliert sich die Partei in ideologischen GrabenkĂ€mpfen und Verbotsdebatten.

Die Quittung kommt an der Wahlurne

Es ist kein Zufall, dass die AfD gerade in traditionellen SPD-Hochburgen massive Zugewinne verzeichnet. Die Arbeiter fĂŒhlen sich von ihrer einstigen Partei verraten. WĂ€hrend die SPD-Spitze ĂŒber Gendersternchen und KlimaneutralitĂ€t philosophiert, sorgen sich die Menschen um ihre Sicherheit und ihren Arbeitsplatz.

Gabriels Kritik ist auch deshalb so bemerkenswert, weil sie aus dem Herzen der SPD kommt. Hier spricht kein Außenseiter, sondern ein ehemaliger Parteivorsitzender und Vizekanzler. Wenn selbst die eigenen Leute die VerbotsplĂ€ne als "dumm" bezeichnen, sollte das der ParteifĂŒhrung zu denken geben.

Doch die Wahrscheinlichkeit, dass die SPD-Spitze auf Gabriel hört, dĂŒrfte gering sein. Zu sehr hat sich die Partei in ihrer eigenen Blase eingerichtet. Lieber trĂ€umt man weiter von Verboten, statt sich der unbequemen RealitĂ€t zu stellen: Die SPD hat den Kontakt zu ihrer Basis verloren - und ein AfD-Verbot wĂŒrde daran rein gar nichts Ă€ndern.

Wissenswertes zum Thema

News
10.07.2026
10 Min.

Misstrauen statt Medizin

Mit der Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und der Attestpflicht ab dem ersten Tag setzt die Koalition auf Kontrolle statt Vertrauen. Ein Kommentar ĂŒber BĂŒrokratie, ĂŒberlastete Praxen und 

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schĂŒtzen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier fĂŒr den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende EinwilligungserklĂ€rung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail ĂŒber Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von GrĂŒnden mit Wirkung fĂŒr die Zukunft widerrufen. Die RechtmĂ€ĂŸigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberĂŒhrt.“