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Kettner Edelmetalle
25.09.2026
07:04 Uhr
KI-generiert

China testet den Kampfjet von morgen – und Europa schaut nur zu!

China testet den Kampfjet von morgen – und Europa schaut nur zu!
Symbolbild: KI-generiert

Während Staatschef Xi Jinping in Washington den roten Teppich abschreitet, dreht über der chinesischen Metropole Chengdu ein Flugzeug seine Runden, das die Machtverhältnisse am Himmel verschieben könnte. Neue Aufnahmen zeigen den Prototyp, der inoffiziell J-36 heißt, bei Landeanflügen und engen Manövern. Nach Angaben eines Fachmagazins für Militärtechnik ist es der weltweit erste Kampfjet der sechsten Generation, der sich im aktiven Flugtest befindet.

Diplomatie als Kulisse, Stahl als Wirklichkeit

Die Bilder haben Symbolkraft. Berichten zufolge bekam Xi in Washington einen Überflug des B-1-Bombers zu sehen. Der Langstreckenbomber stammt im Kern aus den 1980er-Jahren. Zur selben Zeit fliegt Peking daheim Technik, die in den USA bisher vor allem auf Reißbrettern existiert.

Öffentlich zu sehen war der J-36 erstmals Ende Dezember 2024. Damals wurde viel gerätselt. Heute sind die Fragen andere: Wie schnell entwickelt China die Maschine weiter? Und wie groß ist der Rückstand des Westens?

Ein fliegender Gefechtsstand statt klassischer Jäger

Der J-36 bricht mit bekannten Mustern. Er hat kein Leitwerk, drei Triebwerke und ein Cockpit, in dem zwei Piloten nebeneinander sitzen. Wichtig sind bei dieser Bauweise vor allem Reichweite, Nutzlast und die Steuerung unbemannter Begleitdrohnen. Beobachter sprechen von einem fliegenden Kommandoposten, einem „Luftkreuzer“ für große Entfernungen.

Aus den jüngsten Aufnahmen lesen Fachleute mehrere Neuerungen heraus:

  • Eine hellere Nase könnte darauf hindeuten, dass bereits ein einsatzfähiges Radar eingebaut ist.
  • Die Schubdüsen scheinen jetzt zweidimensional schwenkbar zu sein. Das verbessert die Steuerung.
  • Neue Lufteinlässe für Überschallflug sollen die Maschine für Radar noch schwerer sichtbar machen.
  • Antennenartige Aufbauten auf dem Rücken deuten auf eine Verbindung zu Drohnenschwärmen hin.
  • Es sollen mindestens fünf Prototypen fliegen, die sich sichtbar voneinander unterscheiden.

Besonders peinlich ist das für einige westliche Analysten. Sie hielten den schweren Koloss zunächst für einen Bomber. Die Aufnahmen zeigen jedoch, dass er sich auch bei hohen Anstellwinkeln erstaunlich wendig bewegt.

Amerika hinkt hinterher

Und die USA? Den Auftrag für den F-47, ihren Kampfjet der nächsten Generation, erhielt Boeing im März 2025. Der Erstflug ist offiziell für 2028 geplant. Die US-Luftwaffe will mehr als 185 Maschinen kaufen. Nach Einschätzung mancher Experten dürfte der Jet aber erst Mitte der 2030er-Jahre voll einsatzbereit sein. Zwar sollen die Amerikaner schon seit Jahren im Geheimen Versuchsflugzeuge testen. Bei dem, was öffentlich zu sehen ist, liegt Peking derzeit jedoch klar vorn.

Und Deutschland? Streit statt Schubkraft

Für Europa ist die Lage noch unangenehmer. Das deutsch-französisch-spanische Projekt FCAS sollte ab den 2040er-Jahren den Eurofighter und die Rafale ersetzen. Es ist gescheitert. Im Juni 2026 haben Bundeskanzler Friedrich Merz und Präsident Emmanuel Macron das Vorhaben Medienberichten zufolge beendet. Rund 100 Milliarden Euro waren dafür veranschlagt. Airbus und Dassault hatten sich zuvor monatelang um Führung, Arbeitsanteile und Patente gestritten.

Europa ließ also jahrelang Gremien tagen und Firmen streiten, während China Prototypen in die Luft brachte. Das zeigt schmerzhaft, wie viel Zeit Europas Bürokratie im Rüstungsbereich verschlingt. Nun könnten zwei getrennte Flugzeuge entstehen. Airbus sucht laut Berichten Partner, etwa beim schwedischen Hersteller Saab oder beim britisch-japanisch-italienischen Projekt.

Was bleibt

Ob Chinas Vorsprung von Dauer ist, lässt sich noch nicht sagen. Dass es ihn gibt, ist nach den neuen Bildern aber kaum noch zu bestreiten. Die Welt wird unsicherer, und das Wettrüsten am Himmel gewinnt an Fahrt. In solchen Zeiten suchen viele Sparer nach Werten, die weder an Fristen noch an politische Zusagen gebunden sind. Physisches Gold und Silber gelten seit Jahrhunderten als solche Anker. Als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen sind sie deshalb eine Überlegung wert.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Jeder Leser muss sich selbst informieren und trägt für seine Anlageentscheidungen allein die Verantwortung.

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