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Chaos in Frankreich: Wer steckt wirklich hinter den Krawallen?

Chaos in Frankreich: Wer steckt wirklich hinter den Krawallen?
Symbolbild: KI-generiert

Brennende Rathäuser, geplünderte Läden, angegriffene Polizisten: Frankreich erlebt die schwersten Unruhen seit Jahren. Nach Recherchen des US-Senders Fox News sollen mindestens 54 Organisationen an den Massenprotesten beteiligt oder mit ihnen verbunden sein. Darunter sind kommunistische Parteien, linke Gewerkschaften und propalästinensische Gruppen.

Von der Schulbank auf die Barrikade

Angefangen hat alles mit Schülern. Sie protestierten gegen marode Schulen und schlechte Lernbedingungen. Doch innerhalb kurzer Zeit wurde daraus eine landesweite Bewegung gegen hohe Lebenshaltungskosten und gegen die Regierung von Präsident Emmanuel Macron.

Am 17. Oktober kippte die Lage. In mehreren Städten kam es zu Plünderungen sowie zu Angriffen auf öffentliche Gebäude und Polizisten. Berichten zufolge gingen mehr als eine halbe Million Menschen auf die Straße. Zum Symbol der Gewalt wurde das Rathaus von Limoges, das in Flammen aufging. Medienberichten zufolge wurde inzwischen ein Mann festgenommen, der mit dem Brand in Verbindung stehen soll.

Nur 16 von 54 sind Jugendgruppen

Die Analyse von Fox News Digital zeigt ein deutliches Bild. Nur 16 der 54 erfassten Organisationen gehören demnach zur Schüler- und Jugendbewegung. Die übrigen 38 seien politische Parteien, Gewerkschaften, Aktivistennetzwerke und Medienorganisationen. Die Recherche unterscheidet dabei zwischen direkten Organisatoren, Teilnehmern und Gruppen, die den Protest nur öffentlich unterstützen.

Laut dem Bericht gehören die Linkspartei „La France insoumise“, die Kommunistische Partei Frankreichs, die Gewerkschaft CGT und die Gelbwesten dazu. Eine spontane Schülerrevolte? Nach diesen Recherchen sieht es eher nach einem breiten Bündnis aus, in dem erfahrene Akteure des Straßenprotests kräftig mitmischen.

Eine Spur führt nach Schanghai

Brisant ist der Hinweis auf internationale Verbindungen. Fox News verweist auf das Umfeld des marxistischen Unternehmers Neville Roy Singham, der in Schanghai lebt. Organisationen wie Codepink und das Portal Breakthrough News hätten Berichte über die französischen Proteste verbreitet.

Hier ist Vorsicht geboten: Dass die Unruhen zentral gesteuert werden, ist damit nicht nachgewiesen. In einem weiteren Bericht spricht der Sender inzwischen sogar von 101 Gruppen in mehreren Ländern, die neue Demonstrationen planen sollen.

Nächster Termin: 20. November

Am 20. November wollen 28 sozialistische und kommunistische Jugendorganisationen in zwölf europäischen Ländern gleichzeitig streiken. Ihr Motto lautet „Fight for our future, not their wars!“. Mobilisiert wird gegen Militärausgaben und Sparprogramme. Wer glaubt, der Funke bleibe auf Frankreich beschränkt, dürfte sich täuschen.

Macron droht – die Straße bleibt unruhig

Der Präsident gibt sich hart. Medienberichten zufolge kündigte Macron an, Randalierer würden zur Rechenschaft gezogen:

„Wer zerstört hat, muss dafür bezahlen.“

In Paris verhängte die Polizei nächtliche Ausgangssperren, unter anderem rund um die Place de la République und Les Halles. Premierminister Sébastien Lecornu stellte weitere Sperren in Aussicht, wo die Lage es erfordere. Kritiker halten das für Symptombekämpfung: Die wirtschaftliche Misere, die den Ärger anheizt, wird damit nicht gelöst.

Warum das auch Deutschland betrifft

Der Nährboden für die Wut ist real. Nach einer Schnellschätzung von Eurostat stieg die Inflation im Euroraum im September auf 3,8 Prozent, die Energiepreise lagen um 18,8 Prozent über dem Vorjahr. Wenn die Teuerung die Einkommen auffrisst, haben Gruppen leichtes Spiel, die soziale Not für ihre politischen Ziele nutzen wollen.

Auch hierzulande wächst die Sorge. Die schwarz-rote Bundesregierung macht mit dem 500-Milliarden-Sondervermögen gewaltige neue Schulden, die nach Ansicht von Kritikern künftige Generationen bezahlen müssen. Wer sehen will, wie schnell Geldentwertung und Frust einen Staat erschüttern können, muss nur nach Paris schauen. Viele Sparer setzen deshalb zur Absicherung auf physisches Gold und Silber, die sich in Krisenzeiten seit Jahrhunderten als Wertspeicher bewährt haben. Als Beimischung in einem breit gestreuten Vermögen können sie eine sinnvolle Ergänzung sein.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Er gibt die Meinung unserer Redaktion auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger sollte sich selbst informieren und trägt für seine Anlageentscheidungen die alleinige Verantwortung.

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