Kostenlose Beratung07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
13.10.2026
11:19 Uhr
KI-generiert

Alarm über Franken: Kampfjets eskortieren Ferienflieger nach Nürnberg!

Alarm über Franken: Kampfjets eskortieren Ferienflieger nach Nürnberg!
Symbolbild: KI-generiert

Der Albrecht-Dürer-Airport in Nürnberg ist am Dienstag, 13. Oktober, von der Polizei abgeriegelt worden. Die Behörden gehen von einer „mutmaßlichen Luftnotlage“ aus. Kurz zuvor hatten Eurofighter der Luftwaffe eine Passagiermaschine aus Korfu bis zum Flughafen begleitet. Und schon am frühen Morgen hatte es Drohnenalarm gegeben.

Zwei Vorfälle an einem Tag, beide am selben Flughafen. Ob sie zusammenhängen, ist bislang offen. Wohl fühlen dürften sich Reisende in Franken damit trotzdem nicht.

Notfallcode, Kampfjets, Absperrung

Die Polizei hält sich bislang bedeckt. Ein Sprecher sagte, man gehe von einer mutmaßlichen Luftnotlage aus, diese sei aber noch nicht bestätigt. Wie viele Einsatzkräfte den Flughafen abgeriegelt hätten, konnte er zunächst nicht sagen. Zur Ursache wird ermittelt.

Ausgelöst wurde der Einsatz kurz vor der Landung eines Ferienfliegers von der griechischen Insel Korfu. Agenturberichten zufolge hatte die Crew vorher einen Notfallcode gesendet. Laut einem Flughafensprecher landete die Maschine sicher. Die begleitenden Kampfjets seien danach wieder abgedreht.

Auch am Boden merkte man die Folgen: Busse und U-Bahnen in Richtung Flughafen fuhren nur eingeschränkt.

Wer ist die Alarmrotte?

Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung kamen die Eurofighter vom Taktischen Luftwaffengeschwader 74 aus Neuburg an der Donau. Dort stehen rund um die Uhr zwei Jets als sogenannte Alarmrotte bereit. Sie steigen in wenigen Minuten auf, wenn ein Flugzeug im deutschen Luftraum nicht mehr reagiert oder einen Notfall meldet.

Pikant ist der Zeitpunkt. Medienberichten zufolge hatte die Luftwaffe erst wenige Tage vorher in Nürnberg die Übung „Dispersed Operation“ abgehalten. Getestet wurde dabei, ob Militärflugzeuge zeitweise von einem zivilen Flughafen aus starten und landen können. Jetzt folgte offenbar ein echter Einsatz.

Drei Piloten, ein Phantom

Schon am frühen Morgen war der Betrieb gestört worden. Laut Polizei meldeten drei Piloten unabhängig voneinander beim Start oder bei der Landung ein Objekt, das eine Drohne gewesen sein könnte. Die Grenzpolizeiinspektion Nürnberg-Flughafen begann daraufhin zusammen mit dem Flughafen und der Flugsicherung zu suchen, auch mit einem Polizeihubschrauber.

Gefunden wurde nichts. Die Folgen gab es trotzdem. Nach Angaben des Flughafens waren sechs Flüge verspätet, zwei Ankünfte und vier Abflüge. Zwei Maschinen mussten vorsorglich nach Köln und Prag ausweichen und flogen danach weiter nach Nürnberg.

Deutschlands Flughäfen: Ein offenes Scheunentor?

Ein Einzelfall ist Nürnberg nicht. Medienberichten zufolge mussten in den vergangenen Wochen auch die Flughäfen in Leipzig, Düsseldorf und Berlin wegen Drohnensichtungen zeitweise schließen. Schon im Herbst 2025 hatten Drohnen den Münchner Flughafen mehrfach lahmgelegt, Tausende Passagiere saßen fest.

Das Muster ist fast immer gleich. Ein Objekt wird gesichtet, der Flugbetrieb steht still, ein Hubschrauber sucht, und am Ende findet man nichts. Wer die Drohnen steuert und warum, bleibt meist unklar. Sicherheitsexperten sehen dahinter seit Langem auch mögliche hybride Angriffe, mit denen fremde Staaten testen könnten, wie verwundbar kritische Infrastruktur ist.

Für viele Bürger stellt sich deshalb eine unbequeme Frage: Warum kann eines der reichsten Industrieländer der Welt seine Flughäfen nicht zuverlässig vor billigen Fluggeräten schützen? Über Zuständigkeiten, Abwehrtechnik und Befugnisse wird seit Jahren gestritten. Die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz hat Besserung versprochen. Aus Sicht unserer Redaktion zeigt der Tag in Nürnberg, dass zwischen diesen Ankündigungen und der Lage an den Flughäfen noch eine große Lücke klafft.

Für die Passagiere aus Korfu ist der Flug glimpflich ausgegangen. Ob es um eine echte Notlage, einen technischen Fehler oder etwas ganz anderes ging, müssen die Ermittlungen klären.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“