Kostenlose Beratung07930-2699
280.000
Kunden
Sicherer
Versand
08.10.2026
07:31 Uhr
KI-generiert

Schufa-Alarm: Jetzt rutschen immer mehr Deutsche in die Schuldenfalle!

Schufa-Alarm: Jetzt rutschen immer mehr Deutsche in die Schuldenfalle!
Symbolbild: KI-generiert

Bei immer mehr Deutschen wird das Geld knapp. Wie aus dem neuen Risiko- und Kreditkompass der Schufa hervorgeht, hatte die Wiesbadener Auskunftei Ende 2025 zu 8,1 Prozent aller Erwachsenen mindestens einen Negativeintrag gespeichert, ein Jahr zuvor waren es noch 7,9 Prozent. Dazu kommt ein Rekord bei den Privatinsolvenzen, wie es ihn seit Jahren nicht gab.

Keine Pleitewelle, aber ein Problem, das sich festsetzt

Rund 88.000 Menschen haben 2025 Privatinsolvenz beantragt. So viele waren es zuletzt im Jahr 2021. Das klingt erst einmal nach wenig, hinter jeder dieser Zahlen steckt aber ein Haushalt, der seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann.

Schufa-Chefin Tanja Birkholz will trotzdem nicht von einem Dammbruch sprechen. Sie hĂ€lt aber fest, dass die Lage fĂŒr einen Teil der BĂŒrger immer schwieriger werde:

„Von einer Pleitewelle der Deutschen kann keine Rede sein.“ Aber: „Bei einem wachsenden Teil der Bevölkerung verfestigen sich die Belastungen zunehmend.“

Wer finanziell einmal abrutscht, kommt also immer schwerer wieder heraus. FĂŒr viele Familien ist das nach Jahren hoher Inflation, steigender Energiepreise und wachsender Abgaben keine Überraschung.

Duisburg ganz vorn, EichstÀtt ganz hinten

Laut den Schufa-Daten fĂŒr alle 400 Kreise und kreisfreien StĂ€dte trifft es das Ruhrgebiet am hĂ€rtesten. In Duisburg hat fast jeder fĂŒnfte Erwachsene einen Negativeintrag (19,9 Prozent), das ist bundesweit der höchste Wert. Gelsenkirchen folgt mit 19,4 Prozent knapp dahinter.

Ganz anders sieht es im oberbayerischen Landkreis EichstĂ€tt aus, wo nur 3,6 Prozent betroffen sind. Zwischen Oberbayern und dem Ruhrgebiet liegt damit mehr als der Faktor fĂŒnf. Im frĂŒheren Herz der deutschen Industrie hat der Strukturwandel viele ArbeitsplĂ€tze gekostet, und das zeigt sich inzwischen auch in den KontostĂ€nden der Menschen dort.

Die Kleinkredit-Falle: „Jetzt kaufen, spĂ€ter zahlen“

Besonders auffĂ€llig ist, dass der Markt fĂŒr Ratenkredite inzwischen nur noch durch Kleinkredite unter 1.000 Euro wĂ€chst. Dazu zĂ€hlen auch die beliebten „Buy now, pay later“-Angebote, bei denen man mit wenigen Klicks im Onlineshop bezahlt und das Geld erst spĂ€ter abgebucht wird.

2025 schlossen die Deutschen 7,5 Millionen solcher VertrĂ€ge ab, elf Prozent mehr als im Vorjahr. Noch mehr zu denken gibt eine andere Zahl: 74.000 Menschen zahlen gleichzeitig mehr als zehn Ratenkredite ab. Vor fĂŒnf Jahren war es nur ein Achtundzwanzigstel davon.

Birkholz bezeichnet Kleinkredite „zunĂ€chst einmal“ als praktische Finanzierungsmöglichkeit. Schwierig werde es erst, wenn Verbraucher den Überblick verlören oder sich mehr Schulden aufluden, als sie dauerhaft stemmen könnten. Wer schon zehn Raten gleichzeitig abbezahlt, hat diesen Überblick wohl lĂ€ngst verloren.

VerbraucherschĂŒtzer kritisieren Klarna und PayPal

Claudio Zeitz-Brandmeyer vom Verbraucherzentrale Bundesverband nimmt die Anbieter in die Pflicht. Gerade Klarna und PayPal hĂ€tten seiner Ansicht nach bisher „nicht genau genug hingeschaut“, ob ihre Kunden sich die Finanzierungen auch leisten könnten.

Ab dem 20. November Ă€ndern sich die Regeln. Dann mĂŒssen Anbieter auch bei Kleinkrediten die KreditwĂŒrdigkeit prĂŒfen und Kunden mit Zahlungsproblemen an eine Schuldnerberatung verweisen. Hintergrund ist die ĂŒberarbeitete EU-Verbraucherkreditrichtlinie. Damit kommt also wieder eine Vorgabe aus BrĂŒssel, und ob sie in der Praxis funktioniert, ist noch offen.

Die Beratungsstellen sind schon jetzt ĂŒberlastet

Ines Moers von der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung warnt, die Beratungsstellen seien schon heute am Limit. Ihren Angaben zufolge bekommt nur etwa jeder zehnte Überschuldete ĂŒberhaupt eine Beratung, und mehrere Monate Wartezeit seien keine Seltenheit. Die Politik schickt also kĂŒnftig mehr Hilfesuchende zu Stellen, die schon jetzt kaum hinterherkommen.

Unser Fazit: RĂŒcklagen statt Ratenkauf

Die Schufa-Zahlen sind eine Warnung. Wer auf Pump konsumiert, macht sich abhĂ€ngig, wenn das Einkommen schrumpft oder die Preise steigen. Besser fĂ€hrt, wer eigenverantwortlich vorsorgt und RĂŒcklagen bildet. Physisches Gold und Silber haben sich dabei ĂŒber Generationen als ErgĂ€nzung zur Vermögenssicherung bewĂ€hrt und können in einem breit gestreuten Portfolio ihren Platz haben.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlage-, Finanz- oder Rechtsberatung. Er gibt die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Bitte informieren Sie sich vor jeder Anlage- oder Finanzierungsentscheidung selbst. FĂŒr Ihre Entscheidungen sind Sie selbst verantwortlich.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schĂŒtzen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmĂ€ĂŸig ĂŒber Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier fĂŒr den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende EinwilligungserklĂ€rung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail ĂŒber Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von GrĂŒnden mit Wirkung fĂŒr die Zukunft widerrufen. Die RechtmĂ€ĂŸigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberĂŒhrt.“