280.000
Kunden
Sicherer
Versand
08.10.2026
15:18 Uhr
KI-generiert

Raketen vor Taiwan: Japan und USA ziehen eine Mauer gegen Peking!

Raketen vor Taiwan: Japan und USA ziehen eine Mauer gegen Peking!
Symbolbild: KI-generiert

Vom 19. bis 29. Oktober proben Japan und die USA auf Inseln vor Taiwan den Ernstfall, und zwar mit so vielen Kräften wie selten zuvor. Beim Manöver „Keen Sword 27“ sollen erstmals mobile Anti-Schiffs-Raketen auf die Insel Yonaguni gebracht werden. Von dort sind es nur rund 110 Kilometer bis Taiwan. Analysten gehen davon aus, dass die Übung Pekings Kriegsplanung deutlich erschweren könnte.

Ein Manöver der Superlative

Die Zahlen sprechen für sich. Japan bietet nach Angaben seines Verteidigungsministeriums rund 45.000 Soldaten auf, dazu 6.100 Fahrzeuge, 40 Schiffe und 260 Flugzeuge. Beim letzten Durchgang 2024 waren es noch etwa 33.000 Soldaten, 30 Schiffe und 250 Maschinen.

Berichten zufolge kommen etwa 12.000 US-Soldaten hinzu. Geübt werden Luft- und Raketenabwehr, Seekrieg, amphibische Landungen, Luftlandeoperationen und Gefechtsschießen. „Keen Sword“ findet seit 1985 fast immer im Zweijahresrhythmus statt. Selten aber war die Übung so klar auf einen Gegner zugeschnitten.

Die Waffe, die Peking nervös macht

Im Mittelpunkt stehen zwei Systeme des US Marine Corps. Das eine heißt NMESIS und ist ein bodengestütztes Raketensystem gegen Schiffe. Laut Fachmedien reicht es rund 115 Meilen weit, also etwa 185 Kilometer. Damit könnte es Schiffe in den Gewässern rund um Taiwan erreichen. Das zweite System, MADIS, schützt die Truppe gegen Angriffe aus der Luft.

Dahinter steckt eine neue Strategie. Statt schwerer Panzerverbände setzen die Amerikaner auf kleine, bewegliche Einheiten. Diese sollen sich über Inseln verteilen, dort Stellung beziehen und feindlichen Flotten den Weg versperren. Ein Experte für internationale Politik und Japan-Studien an der britischen Universität Warwick sagt, Japan und die USA bauten ihre „Mauer“-Strategie im Ostchinesischen Meer aus. Wer die Karte kennt, weiß, was das bedeutet: Chinas Marine soll den Zugang zum offenen Pazifik nicht mehr ungehindert nutzen können.

Chinesische Militärexperten kritisieren die Stationierung Medienberichten zufolge scharf. Gleichzeitig sind Marine und Küstenwache der Volksrepublik rund um Taiwan aktiver denn je. Dass sich ausgerechnet Peking provoziert fühlt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.

Deutschland mittendrin statt nur dabei

Für deutsche Leser ist ein Detail besonders interessant. Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Neuseeland und die Philippinen haben 2024 nur zugeschaut. In diesem Jahr stehen sie als Teilnehmer auf der Liste, zusammen mit Australien und Kanada. Die Bundeswehr übt damit erstmals aktiv im wohl explosivsten Krisengebiet Asiens mit.

Das passt zu einer Entwicklung, die Berlin schon länger verfolgt. Die Fregatte „Bayern“ fuhr 2021 in den Indopazifik. Im September 2024 durchquerte die Fregatte „Baden-Württemberg“ die Taiwanstraße, was Peking prompt verärgerte. Die naheliegende Frage lautet: Wie viel Verantwortung am anderen Ende der Welt kann eine Truppe tragen, deren Ausrüstungsmängel zu Hause seit Jahren Thema sind?

Warum der Konflikt jeden Sparer betrifft

Taiwan ist weit mehr als eine Insel. Es ist die Chipfabrik der Welt, und durch die angrenzenden Gewässer laufen einige der wichtigsten Handelsrouten der Erde. Schon eine Seeblockade würde die Lieferketten der deutschen Industrie schwer treffen, vom Autobauer bis zum Maschinenbauer.

Bemerkenswert ist auch, dass die USA trotz der Größe des Manövers Lücken zeigen. Laut Fachberichten ist unklar, ob überhaupt ein amerikanischer Flugzeugträger teilnimmt. Die Kampfgruppe um die „USS George Washington“ ist seit Juli im Nahen Osten im Einsatz. Washington muss seine Kräfte inzwischen auf mehrere Krisenherde gleichzeitig verteilen.

Fazit: Die Welt rüstet auf

„Keen Sword 27“ ist ein deutliches Signal an Peking und zugleich ein Hinweis darauf, wie zerbrechlich der Frieden im Pazifik geworden ist. Wer sein Vermögen gegen geopolitische Schocks absichern will, sollte nicht nur auf Papierwerte setzen. Physisches Gold und Silber haben sich in Krisen über Jahrhunderte als stabiler Anker bewährt und können in einem breit gestreuten Portfolio eine sinnvolle Beimischung sein.

Hinweis: Dieser Beitrag ist keine Anlageberatung. Er gibt die Meinung unserer Redaktion und die uns vorliegenden Informationen wieder. Jeder Anleger muss sich selbst informieren und trägt die Verantwortung für seine Anlageentscheidungen allein.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“