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06.05.2026
05:45 Uhr

KiKa-Skandal: Wenn die deutsche Oma im öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen in der Jauchegrube versinkt

KiKa-Skandal: Wenn die deutsche Oma im öffentlich-rechtlichen Kinderfernsehen in der Jauchegrube versinkt
Symbolbild: KI-generiert

Es ist eine Szene, die selbst hartgesottenen Beobachtern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Sprache verschlĂ€gt: In einer Folge der KiKa-Kinderserie „Moooment!" steuern Kinder mit Migrationshintergrund einen Spielcharakter durch ein fiktives Computerspiel namens „Almaniac – The Game". Ihre Mission? Den Kampf gegen die angeblich allgegenwĂ€rtige rassistische deutsche Mehrheitsgesellschaft. Der finale Endgegner: eine deutsche Oma. Ihr Schicksal: das Versinken in einer braunen Jauchegrube. Was sich wie eine bösartige Satire ĂŒber die AuswĂŒchse der ÖRR-Ideologie anhört, wurde tatsĂ€chlich vom Kinderkanal von ARD und ZDF produziert – und im Jahr 2021 ahnungslosen Kindern als Bildungsfernsehen serviert.

Eine pÀdagogische Entgleisung mit Ansage

Die fĂŒnfteilige Serie aus dem Jahr 2021 begleitet eine Gruppe von Kindern – Julia, Tayfun, Nadia, Johannes, Sam und Adaolisa – die in jeder Folge mit angeblichen Alltagsrassismen konfrontiert werden. Mit dem Ausruf „Moooment" wird dann pĂ€dagogisch die böse deutsche Mehrheitsgesellschaft zurechtgewiesen. In einer weiteren Episode beschweren sich die Kinder ĂŒber das vermeintlich rassistische Comedy-Programm eines Ă€lteren Herrn auf einem Kindergeburtstag. Das Muster ist immer dasselbe: Migrantische Kinder als moralische Instanz, deutsche BĂŒrger als zu erziehende Rassisten.

Die SĂŒddeutsche Zeitung pries das Format damals als „witzig und empathisch". Welche Empathie genau das ErtrĂ€nken einer alten Frau in FĂ€kalien vermitteln soll, blieb das Geheimnis der Rezensenten.

Erst nach öffentlichem Druck eingeknickt

Erst nachdem in den sozialen Medien Clips der Sendung wieder kursierten und die ÖRR-Kritikerin „Critical Cat" die fragwĂŒrdigen Ausschnitte auf X teilte, regte sich massiver Widerstand. Der KiKa zog daraufhin die Reißleine und löschte die Serie aus der Mediathek, wie der Sender bestĂ€tigte. Doch von echter Einsicht kann keine Rede sein. Im Gegenteil: Der Sender verteidigt sein Machwerk mit den ĂŒblichen WorthĂŒlsen. Man habe „Empathie fördern" und „unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen" wollen, heißt es. Die Serie nutze „Zuspitzung, Überzeichnung und Humor".

Eine bemerkenswerte Argumentationslinie. Man stelle sich nur einmal vor, dieselbe „Zuspitzung" und „Überzeichnung" wĂŒrde auf MigrantenkriminalitĂ€t, Clan-Strukturen oder islamistische Tendenzen angewandt. Der Aufschrei wĂ€re ohrenbetĂ€ubend, die Sendung wĂŒrde keine 24 Stunden ĂŒberleben, und die zustĂ€ndigen Redakteure könnten sich gleich auf die Suche nach einem neuen Beruf machen.

Die DiversitÀts-Checkliste als ideologisches Korsett

Der Skandal um „Moooment!" reiht sich ein in eine lĂ€ngere Geschichte fragwĂŒrdiger Entscheidungen beim KiKa. Der Sender geriet zuletzt auch wegen seiner sogenannten „DiversitĂ€ts-Checkliste" in die Kritik. Diese erstmals 2019 veröffentlichte und 2024 aktualisierte Vorgabe schreibt vor, dass die Charaktere der Produktionen möglichst „vielfĂ€ltig" sein sollen. Auf das generische Maskulinum solle verzichtet werden, kulturelle und ethnische Herkunft sei zu beachten, die „Vielfalt der Geschlechter" abzubilden. Was als Offenheit verkauft wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ideologisches Programm, das Kindern eine bestimmte Weltsicht regelrecht einbleut.

Der Sender verweist darauf, dass rund 39 Prozent der MinderjĂ€hrigen eine familiĂ€re Migrationsgeschichte hĂ€tten. Doch was bedeutet das im Umkehrschluss? Dass die ĂŒbrigen 61 Prozent der Kinder mit Botschaften bedient werden, die sie und ihre GroßmĂŒtter pauschal als potenzielle Rassisten brandmarken? Dass die Mehrheitsgesellschaft im Kinderprogramm symbolisch in der Jauche entsorgt wird?

Zwangsfinanzierung fĂŒr Indoktrination

Besonders bitter: All das wird mit RundfunkbeitrĂ€gen finanziert, die jeder Haushalt in Deutschland zwangsweise entrichten muss. Genau jene GroßmĂŒtter, die in der KiKa-Produktion symbolisch im Abfluss versenkt werden, finanzieren mit ihren monatlichen BeitrĂ€gen die Produktion solcher Inhalte. Ein Schelm, der sich darĂŒber empört.

Die Debatte um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erhĂ€lt durch derartige Skandale neuen Schub. WĂ€hrend die BBC in Großbritannien angesichts knapper Mittel sogar im Nachrichtenbereich kĂŒrzt, hat der deutsche ÖRR offenbar noch genĂŒgend Budget, um Kindern die kollektive Schuld einer ganzen Generation einzublĂ€uen. Wer sich fragt, warum das Vertrauen in die etablierten Medien stetig sinkt, findet hier eine Antwort, die niemand mehr ignorieren kann.

Der gesellschaftliche Schaden

Was hier passiert, ist nicht harmlos. Kinder im Vorschul- und Grundschulalter sind formbar, sie ĂŒbernehmen Bilder, Symboliken und moralische Wertungen weitgehend unkritisch. Wenn dem deutschen GroßmĂŒtterchen mit SchĂŒrze und grauen Haaren eine derart drastische Behandlung zuteilwird, dann werden Feindbilder geschaffen, die sich in junge Köpfe einbrennen. Die Spaltung der Gesellschaft beginnt nicht erst auf der Straße – sie beginnt bei dem, was Kinder im Fernsehen serviert bekommen.

Dass der Sender das Material erst nach öffentlichem Aufschrei aus der Mediathek entfernt, zeigt: Es geht nicht um Einsicht, sondern um Schadensbegrenzung. Die ideologische Stoßrichtung bleibt dieselbe. Die Frage, die sich aufdrĂ€ngt: Wie viele weitere „Moooment!"-Produktionen schlummern noch in den Archiven, ohne dass jemand davon Notiz genommen hat? Und wie lange noch werden deutsche Beitragszahler fĂŒr Inhalte aufkommen, die ihre eigene IdentitĂ€t verĂ€chtlich machen?

Eine traditionelle Familien- und Gesellschaftspolitik, die Werte wie Respekt vor den Älteren, gegenseitige Achtung und ein gesundes SelbstverstĂ€ndnis vermittelt, sieht jedenfalls anders aus. Der Reformbedarf beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist mit HĂ€nden zu greifen – und mit jeder neuen EnthĂŒllung wĂ€chst die Forderung nach grundlegendem Wandel. Wer Kindern symbolisch ihre eigenen GroßmĂŒtter in der Jauche ertrĂ€nkt, hat den Bildungsauftrag nicht verstanden. Er hat ihn verraten.

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