
Wenn selbst Migrantenkinder mitsingen: Der Fall an der Stuttgarter Merz-Schule entlarvt das Versagen der Politik

Es sind Szenen, die in Berlin, in den Redaktionsstuben der Leitmedien und bei der politischen Kaste gleichermaĂen Schnappatmung auslösen: Auf dem Sommerfest einer renommierten Stuttgarter Privatschule stimmten SchĂŒler die inzwischen berĂŒchtigte Parole âDeutschland den Deutschen, AuslĂ€nder rausâ an â zur Melodie eines fröhlichen Partyliedes. Was den Vorfall jedoch besonders brisant macht und die ĂŒblichen ErklĂ€rungsmuster gnadenlos zerbröseln lĂ€sst: Auch SchĂŒler mit Migrationshintergrund sollen mitgesungen haben. Das jedenfalls berichtet die dpa.
Der Reflex ist immer derselbe â die Ursachenforschung bleibt aus
Der Schulleiter der âMerz Schuleâ zeigte sich, wie es das Drehbuch fĂŒr solche AnlĂ€sse vorschreibt, tief bestĂŒrzt. Ein Abiturient wurde noch am selben Abend des Platzes verwiesen, der DJ stoppte die Musik umgehend. In den Tagen darauf, so heiĂt es, habe der junge Mann Reue gezeigt, ihm sei der Vorfall peinlich gewesen. Man mĂŒsse sich, so der Schulleiter, klar positionieren, denn solche Rufe passten nicht zu einer Schule mit internationalem Hintergrund.
Man kennt das Ritual. Empörung, Distanzierung, Betroffenheitsrhetorik. Doch die eigentlich spannende Frage stellt kaum jemand: Warum grölen ausgerechnet junge Menschen â teilweise selbst mit auslĂ€ndischen Wurzeln â solche Parolen? Woher kommt diese Wut, dieser Frust, der sich in einer geschmacklosen, aber juristisch nicht strafbaren Parole entlĂ€dt?
Die Jugend badet aus, was die Politik verbockt hat
Vielleicht liegt die Antwort nĂ€her, als es der politischen Klasse lieb ist. Es sind die SchĂŒler in den Klassenzimmern dieses Landes, die tĂ€glich am eigenen Leib erfahren, was eine völlig aus dem Ruder gelaufene Migrationspolitik bedeutet. Sinkendes Niveau, Sprachbarrieren, kulturelle Konflikte â das ist keine Erfindung besorgter BĂŒrger, sondern gelebte RealitĂ€t an unzĂ€hligen deutschen Schulen. Wer jahrelang die Folgen einer verfehlten Politik ertragen muss, sollte sich nicht wundern, wenn irgendwann der Frust ĂŒberkocht.
Es sind im Zweifel gerade die Jugendlichen, die die unmittelbaren Auswirkungen einer gescheiterten Politik ausbaden mĂŒssen â und nicht die gut versorgten FunktionĂ€re in ihren ElfenbeintĂŒrmen.
Zweierlei Maà bei der Empörung
Bemerkenswert ist auch die VerhĂ€ltnismĂ€Ăigkeit der Reaktionen. WĂ€hrend eine geschmacklose Parole auf einem Schulfest zum bundesweiten Skandal hochgekocht wird, verschwinden die tĂ€glichen Meldungen ĂŒber Messerangriffe, Gewalttaten und importierte KriminalitĂ€t nahezu gerĂ€uschlos in den Hintergrundrauschen der Nachrichtenlage. Man fragt sich unwillkĂŒrlich, wo die gleiche mediale EntrĂŒstung bleibt, wenn junge Deutsche Opfer von Gewalt werden.
Der VerbandsprĂ€sident der Privatschulen sprach gar von einer Verletzung der Menschenrechte und forderte konsequente Reaktionen. Die Polizei hingegen stellte nĂŒchtern fest, dass die Parole zwar âmassiv geschmacklosâ, aber nicht strafbar sei â weshalb keine Ermittlungen aufgenommen wurden. Selbst der Schulleiter zeigte sich ĂŒberrascht darĂŒber und wĂŒnschte sich eine Debatte, wo die Meinungsfreiheit ende und die Volksverhetzung beginne.
Ein Symptom, keine Ursache
Der Vorfall an der Stuttgarter Schule ist kein Beweis fĂŒr einen angeblichen Rechtsruck der Jugend, sondern ein Symptom tiefer gesellschaftlicher Verwerfungen. Wenn eine Politik ĂŒber Jahre hinweg gesellschaftliche Experimente gegen den erklĂ€rten Willen weiter Teile der Bevölkerung durchdrĂŒckt, dann darf sie sich ĂŒber die Reaktionen nicht wundern. Diese EinschĂ€tzung teilt lĂ€ngst nicht nur unsere Redaktion, sondern ein erheblicher Teil des deutschen Volkes, der sich von der etablierten Politik im Stich gelassen fĂŒhlt.
Statt reflexhafter Empörung wĂ€re es an der Zeit, die eigentlichen Ursachen anzupacken. Deutschland braucht endlich wieder Politiker, die fĂŒr dieses Land und seine BĂŒrger regieren â und nicht gegen sie.
BestÀndige Werte in unbestÀndigen Zeiten
In Zeiten gesellschaftlicher und politischer Verunsicherung suchen viele Menschen nach StabilitĂ€t und verlĂ€sslichen Werten. Was fĂŒr den gesellschaftlichen Zusammenhalt gilt, gilt auch fĂŒr die eigene Vermögensvorsorge: Wer sich unabhĂ€ngig von politischen Fehlentscheidungen und inflationĂ€ren Turbulenzen aufstellen möchte, greift seit Jahrtausenden auf physische Edelmetalle wie Gold und Silber zurĂŒck. Sie sind ein zeitloser Anker der WertbestĂ€ndigkeit und sinnvolle ErgĂ€nzung eines breit gestreuten Vermögens.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Jeder Leser ist aufgefordert, eigenstĂ€ndig zu recherchieren und fĂŒr seine finanziellen Entscheidungen selbst Verantwortung zu tragen.

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