
Linkspartei „unwählbar“: Zentralrat der Juden rechnet mit den Genossen ab
Es gibt Momente, in denen sich die Maske einer Partei vollständig löst. Der jüngste Bundesparteitag der Linkspartei war ein solcher Moment. Heraus kam ein Beschluss, der einerseits salbungsvoll die deutsche Verantwortung für den Holocaust beschwört, andererseits aber dem Staat Israel allen Ernstes einen „Genozid“ am palästinensischen Volk unterstellt. Wer derartige Widersprüche in ein und denselben Antrag gießt, der entlarvt sich selbst.
Schuster findet klare Worte – endlich
Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, ließ keinen Zweifel daran, was er von dieser Heuchelei hält. Die Linkspartei sei, so seine Einordnung, schlicht „unwählbar“. Statt sich mit dem grassierenden Antisemitismus zu beschäftigen, der – wie Schuster betont – maßgeblich auch von linken Gruppierungen befeuert werde, ergehe man sich in folgenlosen Lippenbekenntnissen. Lippenbekenntnisse, die zwischen Boykottfantasien und schweren Vorwürfen gegen Israel jede Glaubwürdigkeit verlören.
„Statt sich mit dem wachsenden Antisemitismus zu befassen, der gerade auch von linken Gruppen forciert wird, nutzt die Linke ihren Bundesparteitag für Lippenbekenntnisse zum Schutz jüdischen Lebens.“
Die Zahlen, auf die sich Schuster beruft, sprechen eine erschreckende Sprache: Im Schnitt sollen es 24 antisemitische Vorfälle täglich sein – ein trauriger Höchststand. Ein Höchststand, der nicht vom Himmel fällt, sondern das bittere Resultat einer jahrelangen Politik der offenen Grenzen ist. Wer Millionen Menschen aus Kulturkreisen einlädt, in denen Israelhass mit der Muttermilch eingeflößt wird, der darf sich über die Folgen nicht wundern.
Faschismus-Vorwürfe und ein Hass auf die Nationalmannschaft
Doch der Parteitag hatte noch mehr im Programm. Der neue Vorsitzende Luigi Pantisano, mit mageren 53 Prozent ins Amt gehievt, warf der Union allen Ernstes vor, „faschistische Politik“ zu betreiben. Eine Entgleisung, die selbst in den eigenen Reihen für Stirnrunzeln sorgte. Pantisano flüchtete sich in die altbekannte Ausrede, die Aussage sei aus dem Zusammenhang gerissen worden. Man kennt das Spiel.
„Keine Fahnen, kein Nationalismus, kein Stress“
Geradezu grotesk wurde es beim Thema Fußball-Weltmeisterschaft. Während ein normaler Bürger sich auf das Spiel der deutschen Nationalmannschaft freut, rang die Linkspartei mit sich, ob man die Partie überhaupt zeigen dürfe. Ein Delegierter forderte gar eine „kritische Einordnung“ und bezeichnete den FIFA-Präsidenten als „Faschisten“. Am Ende einigte man sich auf die Verhaltensregel: „Keine Fahnen, kein Nationalismus, kein Stress!“
Wer schwarz-rot-gold an der Wange schon für eine Provokation hält, der hat den Bezug zu diesem Land längst verloren. Diese Verachtung für alles Deutsche ist kein Betriebsunfall, sondern Programm. Und sie reiht sich ein in eine politische Großwetterlage, in der traditionelle Werte, nationale Identität und gesunder Patriotismus systematisch verächtlich gemacht werden.
Ein verspätetes Erwachen
Bemerkenswert bleibt, dass die klaren Worte gegenüber der Linkspartei so lange auf sich warten ließen. Jüdische Intellektuelle hatten bereits vor Jahren darauf hingewiesen, wo der Antisemitismus in Deutschland besonders gut gedeiht. Dass die Erkenntnis nun ankommt, ist zu begrüßen – auch wenn sie reichlich spät kommt. Es ist die Meinung unserer Redaktion, dass ein großer Teil der Bürger dieses Landes sich eine Politik wünscht, die wieder für Deutschland und nicht gegen es regiert. Eine Politik, die jüdisches Leben tatsächlich schützt, statt es rhetorisch zu instrumentalisieren.
In unsicheren Zeiten, in denen politische Verlässlichkeit zur Mangelware geworden ist, gewinnt eines an Bedeutung: die Rückbesinnung auf bewährte Werte. Wer sein Vermögen langfristig sichern möchte, dem bieten physische Edelmetalle wie Gold und Silber seit jeher einen krisenfesten Anker – als sinnvolle Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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