
Asien blickt optimistisch in die Zukunft – Europa versinkt im Pessimismus
Während weite Teile Europas in einer Mischung aus Resignation und Zukunftsangst verharren, strotzen die asiatischen Nationen geradezu vor Zuversicht. Eine aktuelle Ipsos-Umfrage unter 25.000 Menschen in 30 Ländern offenbart ein Bild, das nachdenklich stimmen sollte – insbesondere jene, die in Berlin, Paris oder London die Geschicke ihrer Länder lenken.
Singapur an der Spitze, Frankreich am Boden
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: 82 Prozent der Befragten in Singapur sind der Überzeugung, ihr Stadtstaat bewege sich in die richtige Richtung. Indonesien folgt mit 75 Prozent, Malaysia mit 69 Prozent, Indien mit 62 Prozent und Südkorea mit 58 Prozent. Sämtliche asiatischen Länder in der Erhebung lagen über dem Durchschnitt von 41 Prozent. Jedes einzelne.
Und Europa? Frankreich bildet mit kläglichen 10 Prozent das absolute Schlusslicht. Nur jeder zehnte Franzose glaubt noch daran, dass sein Land auf dem richtigen Weg sei. Großbritannien und Ungarn teilen sich mit jeweils 24 Prozent einen wenig schmeichelhaften Platz unter den pessimistischsten Nationen der Welt. Man fragt sich unwillkürlich: Was machen die Asiaten richtig – und was machen wir so grundlegend falsch?
Die Sorgen der Welt – und Europas hausgemachte Probleme
Die Umfrage enthüllt auch, welche Themen die Menschen weltweit am meisten umtreiben. An erster Stelle steht Kriminalität und Gewalt, genannt von 32 Prozent der Befragten. Dicht dahinter folgt die Inflation mit 30 Prozent, gefolgt von Armut, sozialer Ungleichheit und Arbeitslosigkeit mit jeweils 28 Prozent.
Diese Zahlen dürften auch in Deutschland vielen bekannt vorkommen. Die explodierende Kriminalität, die galoppierende Geldentwertung, die wachsende soziale Kluft – all das sind keine abstrakten Phänomene ferner Länder, sondern bittere Realität vor unserer eigenen Haustür. Während asiatische Regierungen offenbar Rahmenbedingungen schaffen, die ihren Bürgern Vertrauen einflößen, scheint die europäische Politik zunehmend das Gegenteil zu bewirken.
Argentinien als überraschender Lichtblick
Bemerkenswert ist, dass ausgerechnet Argentinien als erstes nicht-asiatisches Land auf Platz sechs rangiert – mit 57 Prozent Optimismus. Das südamerikanische Land, das unter Präsident Milei einen radikalen wirtschaftsliberalen Kurs eingeschlagen hat, scheint seinen Bürgern damit offenbar neues Vertrauen einzuflößen. Ein interessantes Signal für all jene, die glauben, dass nur immer mehr Staat und immer mehr Regulierung die Lösung aller Probleme seien.
Was Deutschland daraus lernen sollte
Die Ergebnisse dieser Umfrage sind mehr als bloße Statistik. Sie sind ein Gradmesser für das Vertrauen der Bürger in ihre politische Führung. Und dieses Vertrauen ist in weiten Teilen Europas offenkundig erschüttert. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz steht vor der gewaltigen Aufgabe, das Vertrauen der Deutschen zurückzugewinnen. Doch mit einem 500-Milliarden-Euro-Schuldenberg, der kommende Generationen belasten wird, ideologiegetriebener Klimapolitik und einer nach wie vor ungelösten Migrationskrise dürfte der Weg zurück zum Optimismus ein steiniger werden.
Die asiatischen Tigerstaaten machen vor, wie es geht: wirtschaftsfreundliche Politik, gesellschaftlicher Zusammenhalt, klare Prioritäten bei innerer Sicherheit und Wohlstandsmehrung. Vielleicht sollte man in Berlin weniger nach Brüssel und mehr nach Singapur schauen. Denn eines zeigt diese Umfrage mit erschreckender Deutlichkeit – der europäische Kontinent droht nicht nur wirtschaftlich, sondern auch mental den Anschluss zu verlieren.
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