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Kettner Edelmetalle
13.04.2026
15:00 Uhr

Rheinmetall steigt in den Raketenbau ein – Europas Aufrüstung nimmt Fahrt auf

Rheinmetall steigt in den Raketenbau ein – Europas Aufrüstung nimmt Fahrt auf

Was vor wenigen Jahren noch undenkbar schien, wird nun zur industriellen Realität: Der Düsseldorfer Rüstungsgigant Rheinmetall will künftig ballistische Raketen produzieren. Gemeinsam mit dem niederländischen Raketenbauer Destinus soll ein Joint Venture gegründet werden, das Europa in eine neue Ära der Verteidigungsfähigkeit katapultieren soll. Oder sollte man besser sagen: in eine Ära, die man sich jahrzehntelang fahrlässig abgewöhnt hatte?

Ein Joint Venture mit klarer Botschaft

Das neue Gemeinschaftsunternehmen trägt den Namen „Rheinmetall Destinus Strike Systems" und soll – vorbehaltlich der erforderlichen Genehmigungen – in der zweiten Jahreshälfte 2026 den Betrieb aufnehmen. Rheinmetall werde 51 Prozent der Anteile halten, Destinus die verbleibenden 49 Prozent. Das Produktportfolio soll Marschflugkörper und ballistische Raketenartillerie umfassen – Waffensysteme also, die in den aktuellen Konflikten der Welt nicht nur gefragt, sondern geradezu verschlungen werden.

Destinus sei bereits ein bedeutender Zulieferer der ukrainischen Streitkräfte und verfüge über eine etablierte Serienproduktion in Europa, die mehr als 2.000 Marschflugkörpersysteme pro Jahr herstellen könne. Doch das reiche bei weitem nicht aus, wie Rheinmetall unmissverständlich klarstellte: Die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten hätten gezeigt, dass die Nachfrage nach skalierbaren Angriffssystemen „nicht mehr in begrenzten Stückzahlen gemessen" werde. Man brauche „potenziell zehntausende" Systeme pro Jahr.

Jahrzehnte der Naivität rächen sich

Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen: Zehntausende. Europa, das sich nach dem Ende des Kalten Krieges in einer geradezu traumwandlerischen Sicherheit wiegte, steht nun vor den Scherben seiner eigenen Friedensdividende. Jahrelang wurde die Bundeswehr kaputtgespart, wurden Rüstungsprojekte verschleppt und Verteidigungsausgaben als lästiges Übel betrachtet. Die politische Klasse in Berlin – allen voran die Grünen und weite Teile der SPD – predigte lieber Abrüstung und diplomatische Sonntagsreden, während Russland seine Arsenale systematisch ausbaute.

Nun, da die geopolitische Realität mit brachialer Gewalt an Europas Tür klopft, muss die Industrie in einem Tempo nachrüsten, das an Kriegswirtschaft erinnert. Rheinmetall verspreche sich von dem neuen Unternehmen kurzfristig eine Marktchance im Bereich von Hunderten Millionen Euro und langfristig ein Potenzial im niedrigen Milliardenbereich. Zahlen, die verdeutlichen, wie dramatisch der Nachholbedarf tatsächlich ist.

Das 500-Milliarden-Sondervermögen als Brandbeschleuniger

Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit ihrem 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögen für Infrastruktur und Verteidigung die Weichen gestellt – auf Kosten künftiger Generationen, wohlgemerkt. Denn dieses Geld fällt nicht vom Himmel. Es wird über Schulden finanziert, die der deutsche Steuerzahler über Jahrzehnte hinweg abstottern darf. Ob die Investitionen in die Verteidigungsindustrie tatsächlich effizient eingesetzt werden oder in den üblichen bürokratischen Mühlen der deutschen Beschaffungspolitik versickern, bleibt abzuwarten.

Eines steht jedoch fest: Die Zeiten, in denen Deutschland sich hinter dem amerikanischen Schutzschild verstecken konnte, sind endgültig vorbei. Unter Präsident Trump verfolgen die USA eine knallharte „America First"-Politik, die europäische Verbündete zunehmend auf sich selbst zurückwirft. Die Ankündigung einer Seeblockade der Straße von Hormus und die eskalierende Lage im Nahen Osten unterstreichen, dass die Welt nicht sicherer geworden ist – ganz im Gegenteil.

Rüstungsaktien boomen – doch was ist mit echter Sicherheit?

Während die Rheinmetall-Aktie seit Beginn des Ukraine-Krieges von Rekord zu Rekord eilt und Anleger jubeln, sollte man einen Moment innehalten. Aktien – auch Rüstungsaktien – unterliegen Schwankungen und politischen Risiken. Wer sein Vermögen wirklich langfristig absichern möchte, der sollte nicht vergessen, dass in Zeiten geopolitischer Unsicherheit und galoppierender Staatsverschuldung physische Edelmetalle seit Jahrtausenden als verlässlicher Wertspeicher dienen. Gold und Silber kennen keinen Zahlungsausfall, keine Insolvenz und keine politische Willkür. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio bieten sie genau jene Stabilität, die in diesen turbulenten Zeiten wichtiger denn je ist.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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