
Kubas Stromnetz bricht zusammen: Zehn Millionen Menschen im Dunkeln – und die USA drehen die Daumenschrauben
Es ist ein Bild des Elends, das sich auf der Karibikinsel abspielt: Am Montag kollabierte das kubanische Stromnetz vollständig und stürzte rund zehn Millionen Menschen in die Dunkelheit. Der staatliche Netzbetreiber UNE bestätigte den Totalausfall über soziale Medien und erklärte, man untersuche die Ursachen des Blackouts. Ein größerer Kraftwerksausfall sei zwar ausgeschlossen worden, doch die eigentliche Ursache – vermutlich ein Problem in der Übertragungsinfrastruktur – habe man noch nicht identifizieren können.
Ein marodes System am Rande des Zusammenbruchs
Dieser jüngste Totalausfall reiht sich ein in eine Serie verheerender Stromausfälle, die Stunden oder gar Tage andauern und die Bevölkerung zunehmend an den Rand der Verzweiflung treiben. Am vergangenen Wochenende kam es sogar zu seltenen gewaltsamen Protesten in dem kommunistisch regierten Land – ein Zeichen dafür, dass selbst die jahrzehntelang eingeübte Geduld der Kubaner ihre Grenzen hat.
„Nein, die Nachricht hat mich nicht überrascht", sagte die 26-jährige Havanna-Bewohnerin Dayana Machin gegenüber Medienvertretern. Alle Kubaner würden sich mittlerweile nach Alternativen zur staatlichen Stromversorgung umsehen. „Wir gewöhnen uns daran, so zu leben." Ein Satz, der in seiner Resignation kaum zu überbieten ist.
Trumps Ölblockade als Brandbeschleuniger
Die ohnehin katastrophale Energieversorgung Kubas wurde durch die verschärfte US-Politik unter Präsident Donald Trump in eine existenzielle Krise gestürzt. Nachdem die USA den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro – Kubas wichtigsten ausländischen Gönner – im Januar festgenommen hatten, drehte Washington den Ölhahn endgültig zu. Trump kappte die venezolanischen Öllieferungen an Kuba und drohte jedem Land, das Öl an die Insel verkaufe, mit Strafzöllen. Eine Strategie der maximalen Druckausübung, die das antiquierte kubanische Stromnetz regelrecht erdrosselt.
Die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Laut Schiffsverfolgungsdaten erreichten in diesem Jahr lediglich zwei kleine Tanker kubanische Häfen. Der erste entlud im Januar Treibstoff aus Mexiko in Havanna, der zweite brachte im Februar Flüssiggas aus Jamaika. Venezuela, einst Kubas wichtigster Öllieferant, habe in diesem Jahr kein einziges Barrel Treibstoff auf die Insel geschickt. Ein von der venezolanischen Staatsgesellschaft PDVSA beladener Benzintanker habe venezolanische Gewässer nicht einmal verlassen.
Häfen wie ausgestorben
Satellitenbilder zeichnen ein düsteres Bild: Über die wichtigsten kubanischen Umschlagplätze Matanzas und Moa, die normalerweise Rohöl zur Raffination und Heizöl zur Stromerzeugung abfertigen, seien in diesem Jahr keine größeren Importe eingegangen. Auch die Häfen von Havanna und Cienfuegos hätten seit über einem Monat keine Importaktivitäten mehr verzeichnet.
Verhandlungen als letzter Strohhalm
Kuba erklärte am Freitag, man habe Gespräche mit den Vereinigten Staaten aufgenommen, in der Hoffnung, die Krise zu entschärfen. Trump selbst habe in den vergangenen Wochen erklärt, Kuba stehe am Rande des Zusammenbruchs und sei begierig darauf, einen Deal mit Washington abzuschließen. Ob diese Verhandlungen tatsächlich zu einer Entspannung führen werden, bleibt indes höchst fraglich.
Was sich auf Kuba abspielt, ist mehr als nur ein technisches Versagen – es ist das Ergebnis eines jahrzehntelangen kommunistischen Missmanagements, gepaart mit einer Infrastruktur, die längst hätte modernisiert werden müssen. Dass ein ganzes Land mit zehn Millionen Einwohnern im 21. Jahrhundert regelmäßig in völlige Dunkelheit versinkt, ist ein Armutszeugnis für ein System, das seinen Bürgern seit über sechs Jahrzehnten Wohlstand und Fortschritt verspricht – und beides nie geliefert hat.
Ein mahnendes Beispiel auch für Europa
Der kubanische Blackout sollte auch hierzulande als Warnsignal verstanden werden. Wer seine Energieversorgung von politischen Launen und ideologischen Experimenten abhängig macht, riskiert am Ende genau das: den Totalausfall. Deutschland, das sich unter der Ampelregierung von seiner eigenen Kernkraft verabschiedet hat und nun zunehmend auf volatile erneuerbare Energien setzt, täte gut daran, die kubanische Katastrophe nicht nur als exotische Randnotiz abzutun. Energiesicherheit ist kein Luxus – sie ist die Grundlage jeder funktionierenden Gesellschaft.
In Zeiten geopolitischer Unsicherheit und fragiler Lieferketten zeigt sich einmal mehr, wie wertvoll physische Werte sind. Ob Energieressourcen oder Edelmetalle wie Gold und Silber – wer auf greifbare, reale Vermögenswerte setzt, ist gegen die Unwägbarkeiten einer zunehmend instabilen Welt besser gewappnet als jene, die blind auf Papierwerte und politische Versprechen vertrauen.

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