
DRK schlägt Alarm: Hilfsorganisation kämpft mit explodierenden Kosten und bürokratischem Wahnsinn

Das Deutsche Rote Kreuz steht vor einem finanziellen Dilemma, das symptomatisch für den Zustand unseres Landes ist. Während die Bundesregierung Milliarden für fragwürdige Projekte ausgibt, müssen ausgerechnet jene Organisationen um jeden Cent kämpfen, die seit Jahrzehnten das soziale Rückgrat dieser Nation bilden.
Energiekosten und Personalausgaben fressen die Reserven auf
DRK-Generalsekretär Christian Reuter findet deutliche Worte für die prekäre Lage seiner Organisation. Die steigenden Kosten für Energie und Personal seien schlichtweg nicht durch entsprechende Anhebungen der Leistungsvergütungen kompensiert worden, erklärte er gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung". Eine Gegenfinanzierung durch andere Angebote werde zunehmend unmöglich.
Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Eine der wichtigsten Hilfsorganisationen Deutschlands, die in Katastrophenfällen zur Stelle ist, die Blutspendedienste organisiert und unzählige Menschen in Not versorgt, wird von der Politik im Regen stehen gelassen. Die Forderung Reuters ist so simpel wie berechtigt – die Kostensteigerungen müssten endlich auch in den staatlichen Zuwendungen gespiegelt werden.
Bürokratischer Irrsinn erschwert die Arbeit zusätzlich
Als wären die finanziellen Nöte nicht genug, beklagt das DRK auch den ausufernden Verwaltungsaufwand. Besonders absurd: Bei der Migrationsberatung gebe es nur Zusagen für einzelne Jahre. Wie soll eine Organisation unter solchen Bedingungen vernünftig planen oder qualifiziertes Personal finden? Die Antwort liegt auf der Hand – gar nicht.
„Als gemeinnützige Organisation, die nur sehr limitiert finanzielle Rücklagen schaffen kann, sind wir darauf angewiesen, dass unsere wichtigen Angebote ausreichend Unterstützung von staatlicher Seite und durch Spenden erhalten."
Diese Worte des Generalsekretärs offenbaren das ganze Ausmaß der Misere. Bereits jetzt seien in beträchtlichem Maße Kapazitäten abgebaut oder Einrichtungen zusammengelegt worden. Die Angebote bestünden zwar häufig weiter, kämen aber weniger Menschen als in der Vergangenheit zugute.
Ein Spiegelbild deutscher Prioritäten
Was sagt es über den Zustand unseres Landes aus, wenn eine Organisation wie das DRK um ihre Existenzgrundlage bangen muss? Während andernorts Geld für ideologische Prestigeprojekte locker sitzt, fehlt es an den grundlegendsten Stellen. Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz hat zwar ein 500-Milliarden-Sondervermögen für Infrastruktur angekündigt – doch ob davon auch nur ein Bruchteil bei den gemeinnützigen Organisationen ankommt, darf bezweifelt werden.
Reuter fordert zu Recht, dass gemeinnützige Arbeit bei Ausschreibungen und Förderungen stärker berücksichtigt werden müsse. Andernfalls drohe die Gefahr, dass Standards auf ein Minimum abgesenkt würden und die Angebote den Bedarfen der Menschen nicht mehr entsprächen. Eine Warnung, die man in Berlin offenbar nicht hören will.
Die Zeche zahlt am Ende der Bürger
Wenn das DRK seine Leistungen einschränken muss, trifft das nicht die politische Elite in ihren klimatisierten Büros. Es trifft die Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind – die Alten, die Kranken, die Schwachen. Es ist höchste Zeit, dass die Politik ihre Prioritäten neu ordnet und jenen Organisationen unter die Arme greift, die tagtäglich das leisten, was der Staat längst nicht mehr zu leisten vermag.
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