
Blutbad beim Public Viewing: Familienvater in Kopenhagen ins Koma geprügelt – und Europa schaut weg

Es sollte ein unbeschwerter Fußballabend werden. Ein Mann, seine Freunde, ein Bier und die Vorfreude auf ein Spiel. Am Ende steht ein Familienvater am Rande des Todes, seine Frau und zwei kleine Kinder harren am Krankenbett aus. Was sich in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen abgespielt hat, ist mehr als eine tragische Einzeltat. Es ist ein weiteres erschütterndes Symptom einer Politik, die die eigene Bevölkerung im Stich lässt.
Ein Fußballabend, der im Koma endet
Der 32jährige Schwede Christian Zedig hatte am Dienstag mit Freunden ein Public Viewing im Kopenhagener Hafenviertel Brygge besucht. Übertragen wurde die Partie Norwegen gegen die Elfenbeinküste. Nach Angaben der dänischen Zeitung Ekstra Bladet liegt Zedig seither im Koma. Ob er jemals wieder erwachen wird, ist ungewiss.
Augenzeugen berichten von einer etwa siebenköpfigen afrikanischen Männergruppe, die offenbar gezielt gekommen sei, um – wie es hieß – „Ärger zu machen“. Während des Spiels sollen sich die Gruppen provokativ zugewunken haben, sobald eine Mannschaft ein Tor erzielte. Dann eskalierte die Lage.
Die afrikanische Gruppe soll begonnen haben, mit Bier zu werfen. Anschließend seien die Männer zu den schwedischen und norwegischen Fans gelaufen und hätten sie körperlich attackiert.
Getreten, während er wehrlos am Boden lag
Dem Familienvater sei laut Zeugen gegen den Kopf geschlagen worden. Als er zu Boden ging, hätten die Angreifer weiter auf ihn eingetreten. Ein wehrloser Mensch, malträtiert von einer Meute – während im Hintergrund ein Fußballspiel lief. Erst als die Sanitäter Zedig erstversorgten, wurde das Event abgebrochen. Der Hauptverdächtige, offenbar ein Mann mit Migrationshintergrund, soll sich mittlerweile selbst der Polizei gestellt haben.
Im Netz kursieren Bilder, die den 32Jährigen mit seiner Frau und seinen zwei kleinen Kindern zeigen. Bilder, die einem das Herz zerreißen. Bilder, die zeigen, was auf dem Spiel steht, wenn Sicherheit im öffentlichen Raum zur Illusion verkommt.
Wie viele solcher Fälle braucht es noch?
Man muss sich die bittere Frage stellen: Wie viele solcher Taten müssen sich noch ereignen, bis die Verantwortlichen in ganz Europa endlich aufwachen? Es ist längst kein rein deutsches Phänomen mehr. Von Skandinavien über Frankreich bis nach Mitteleuropa zieht sich eine Spur aus Gewalt, deren Ursachen die politischen Eliten am liebsten verschweigen würden.
Anwohner in dem betroffenen Kopenhagener Viertel berichten, sie fühlten sich mittlerweile unwohl. In der Vergangenheit seien dort auch illegale Straßenrennen ausgetragen worden. Ein Viertel, das kippt – wie so viele in ganz Europa. Und während der einfache Bürger die Konsequenzen einer verfehlten Migrations- und Sicherheitspolitik ausbaden muss, üben sich die Verantwortlichen in Schweigen und Beschwichtigung.
Sicherheit ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht
Es ist die feste Überzeugung unserer Redaktion – und die eines Großteils der Bevölkerung in Deutschland wie in ganz Europa –, dass die zunehmende Gewalt kein Zufall ist, sondern das direkte Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen. Wer die eigenen Grenzen aufgibt, wer Recht und Ordnung dem Zeitgeist opfert, der darf sich über solche Tragödien nicht wundern.
Ein Familienvater liegt im Koma. Zwei Kinder bangen um ihren Vater. Und die Frage bleibt: Wann endlich rückt die Sicherheit der eigenen Bürger wieder in den Mittelpunkt der Politik? Es braucht Verantwortliche, die für ihr Land regieren und nicht gegen die Menschen, die in ihm leben. Alles andere ist Verrat an denen, die auf staatlichen Schutz vertrauen dürfen sollten.
Unsere Gedanken sind bei Christian Zedig und seiner Familie.
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