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Kettner Edelmetalle
25.08.2026
13:29 Uhr
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Zahlen aus dem Innenministerium: 26 Jahre Kriminalität im Vergleich

Berlin, 25. August 2026. Eine Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner sorgt für Diskussionen: Sie stellt die Entwicklung nichtdeutscher Tatverdächtiger in der Polizeilichen Kriminalstatistik zwischen 2000 und 2025 gegenüber. Medienberichten zufolge fallen die Steigerungsraten in einzelnen Deliktfeldern drastisch aus.

Die Prozentzahlen im Ăśberblick

Laut dem Bericht über die Regierungsantwort stieg die Zahl der Ausländer, die eines Tötungsdelikts verdächtigt werden, im Vergleich der Jahre 2000 und 2025 um 77,1 Prozent. Bei Sexualdelikten seien es 148,2 Prozent, bei der Gewaltkriminalität insgesamt 71,6 Prozent.

Weitere Werte aus der Aufstellung:

  • Bedrohung: plus 231,5 Prozent
  • vorsätzliche einfache Körperverletzung: plus 169,3 Prozent
  • Taschendiebstahl: plus 97,9 Prozent
  • Erschleichen von Leistungen: plus 52 Prozent
  • Betrug: plus 45,3 Prozent
  • StraĂźenkriminalität: plus 52,6 Prozent
  • Raub: plus 22,9 Prozent
  • Gesamtkriminalität: plus 39,8 Prozent

Die Regierung liefert die FuĂźnoten gleich mit

Interessant ist, wie umfangreich die Bundesregierung ihre eigenen Zahlen relativiert. Die sogenannte echte Tatverdächtigenzählung sei erst 2009 eingeführt worden – eine Person, die in mehreren Bundesländern registriert wurde, werde seitdem nur einmal gezählt. Ein belastbarer Vergleich mit den Jahren vor 2009 sei damit nicht möglich.

Auch beim Sexualstrafrecht mahnt Berlin zur Vorsicht: Die Reform vom 4. November 2016 habe neue Straftatbestände geschaffen, weshalb ein Vergleich mit früheren Jahren nur eingeschränkt möglich sei. Hinzu kommt ein Punkt, den seriöse Statistiker seit Jahren betonen: Alters- und Geschlechtsstruktur sowie soziale Lage beeinflussen Tatverdächtigenzahlen erheblich – auch bei Deutschen.

Der Nenner hat sich verschoben

Ein Detail erklärt viel: Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung lag im Jahr 2000 bei 8,8 Prozent, im vergangenen Jahr bei 14,9 Prozent. Parallel wurden rund 3,7 Millionen Ausländer eingebürgert – sie erscheinen in der Statistik seither als Deutsche. Wer allein absolute Zuwächse betrachtet, greift also zu kurz.

Brandner nannte die Zahlen gegenüber dem berichtenden Blatt eine „schockierende Nachricht“. Deutschland habe genug mit deutschen Straftätern zu tun, einen Import ausländischer Krimineller dürfe es nicht geben.

„Wer nach Deutschland kommt, um angeblich Schutz zu erhalten und dann zum Straftäter wird, der hat sein Schutzrecht verwirkt.“

Was die amtliche Statistik fĂĽr 2025 sagt

Die offizielle PKS 2025, vorgestellt im April 2026, zeichnet ein gemischtes Bild: rund 5,5 Millionen registrierte Straftaten, ein Rückgang von 5,6 Prozent, erstmals seit 2021 auch weniger Gewaltkriminalität. Gleichzeitig bleiben nichtdeutsche Tatverdächtige bei der Gewaltkriminalität mit 42,9 Prozent laut Innenministerium deutlich überrepräsentiert. Vergewaltigungsfälle legten um 9 Prozent zu, Messerangriffe verharrten mit 29.243 Fällen auf hohem Niveau.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sprach von einem Anfang, aber keinem Grund zur Entwarnung, und kündigte konsequente Abschiebungen von Intensivtätern an. Aus Sicht unserer Redaktion ist genau das der Prüfstein: Nicht Ankündigungen entscheiden über das Sicherheitsgefühl der Bürger, sondern Vollzug. Dass sich laut Dunkelfeldstudie rund 45 Prozent der Menschen nachts im Nahverkehr unsicher fühlen, ist ein politisches Zeugnis – und für viele Bürger die eigentliche Nachricht.

Hinweis: Dieser Beitrag stellt die Einordnung unserer Redaktion auf Basis der uns vorliegenden Informationen dar und ersetzt keine Rechtsberatung.

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