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Kettner Edelmetalle
30.04.2026
07:27 Uhr

Wolfsburg in Schieflage: VW-Gewinn bricht um 28 Prozent ein – Porsche und USA werden zum Klotz am Bein

Wolfsburg in Schieflage: VW-Gewinn bricht um 28 Prozent ein – Porsche und USA werden zum Klotz am Bein

Die Zahlen, die der Volkswagen-Konzern aus Wolfsburg meldet, lesen sich wie ein Krankenbericht eines einst kerngesunden Patienten. Im ersten Quartal 2026 ist der Gewinn nach Steuern um satte 28,4 Prozent eingebrochen – von 2,186 Milliarden Euro auf nur noch 1,564 Milliarden Euro. Der Umsatz schrumpfte um 2,5 Prozent auf 75,7 Milliarden Euro. Die operative Umsatzrendite, jener Gradmesser, an dem sich gnadenlos zeigt, wie viel ein Unternehmen wirklich verdient, fiel von mageren 3,7 auf noch magerere 3,3 Prozent. Zum Vergleich: Premiumhersteller wie Ferrari operieren mit Margen jenseits der 25 Prozent. Deutschlands Vorzeige-Autobauer kratzt mittlerweile am Existenzminimum.

Ein Konzern unter Dauerbeschuss

Konzernchef Oliver Blume sprach von „Kriegen, geopolitischen Spannungen, Handelsbarrieren, verschärfter Regulatorik und hartem Wettbewerb“, die für Gegenwind sorgten. Eine Aufzählung, die wie ein Spiegelbild der politischen Großwetterlage anmutet – und ungewollt offenbart, wie sehr deutsche Industriepolitik in den vergangenen Jahren am Reißbrett der Brüsseler Bürokraten und Berliner Ideologen ruiniert worden sei. Die Auslieferungen brachen weltweit auf 2,05 Millionen Fahrzeuge ein, ein Minus von vier Prozent. Einzig in Europa stieg der Auftragsbestand gegenüber Jahresende 2025 um rund 15 Prozent – ein dünner Lichtblick in einem ansonsten düsteren Bild.

Das US-Debakel: ID.4-Produktion eingestellt

Besonders schmerzhaft schlagen die Konsequenzen aus den USA durch. Im Werk Chattanooga wird die Produktion des Elektroautos ID.4 eingestellt. Analyst Christian Frenes von Goldman Sachs bezifferte die zu erwartende Belastung auf rund 450 Millionen Euro. Eine bittere Quittung für eine Elektrostrategie, die unter dem Druck grüner Ideologie und planwirtschaftlicher EU-Vorgaben gegen jede ökonomische Vernunft durchgepeitscht wurde. Während chinesische Hersteller mit Staatssubventionen den europäischen Markt fluten und Donald Trumps Zollpolitik den US-Absatz erschwert, zahlt die deutsche Autoindustrie die Zeche für eine jahrelange Fehlsteuerung, die in Berlin und Brüssel zu verantworten sei.

Sparen, sparen, sparen – und es reicht trotzdem nicht

Finanzvorstand Arno Antlitz versuchte, einige Lichtblicke herauszustreichen: Die Kosten habe man um knapp eine Milliarde Euro gesenkt, der Auftragseingang in Europa habe sich verbessert, die China-Strategie komme voran. Doch die Marge bewege sich „auf viel zu niedrigem Niveau“. Die Welt, so Antlitz, habe sich in den vergangenen eineinhalb Jahren „deutlich verändert“. Zölle, chinesischer Konkurrenzdruck, der zunehmend nach Europa schwappt – die Lage sei dramatisch. Die geplanten Kostensenkungen reichten nicht aus, das Geschäftsmodell müsse „grundlegend verändert“ werden. Im Klartext: Es drohen weitere Werksschließungen, weitere Arbeitsplatzverluste, weitere Sparrunden auf dem Rücken der Belegschaft.

Porsche und Traton verstärken den Abwärtssog

Auch die Töchter ziehen den Konzern in die Tiefe. Porsche meldete einen Gewinneinbruch von fast einem Viertel: von 518 Millionen auf 391 Millionen Euro. Noch dramatischer trifft es die Lkw-Tochter Traton mit MAN und Scania. Sondereffekte von mehr als 500 Millionen Euro – darunter Anpassungskosten bei der Elektromobilität sowie Zivilklagen aus einem EU-Kartellverfahren – ließen das operative Quartalsergebnis um über 90 Prozent auf nur noch 60 Millionen Euro abstürzen. Ein freier Fall, der erneut zeigt, wie zerstörerisch die staatlich verordnete Verkehrswende für die deutsche Industrielandschaft wirkt.

Die deutsche Industriedämmerung

Was sich in Wolfsburg abspielt, ist mehr als ein konjunkturelles Tief. Es ist Symptom einer schleichenden Deindustrialisierung, die sich durch alle Branchen frisst. Der Verbrenner soll verboten, die E-Mobilität subventioniert und das Geschäftsmodell einer ganzen Industrie auf grünem Wunschdenken neu errichtet werden – während die Konkurrenz aus China, befreit von solchen ideologischen Fesseln, mit Lichtgeschwindigkeit Marktanteile erobert. Im vergangenen Jahr 2025 war der Konzerngewinn bereits um knapp die Hälfte eingebrochen. Wer hier noch von einem zyklischen Tief spricht, verkennt die strukturelle Dimension der Krise. Volkswagen, jahrzehntelang Aushängeschild deutscher Ingenieurskunst und industrieller Leistungsfähigkeit, ist zum Sinnbild eines Wirtschaftsstandorts geworden, der von der eigenen Politik systematisch geschwächt wird.

Was bedeutet das für den Anleger?

In Zeiten, in denen selbst die einstigen DAX-Schwergewichte ins Wanken geraten und ganze Industriezweige unter politischem Dauerfeuer stehen, gewinnt die Frage nach echter Vermögenssicherung neue Brisanz. Aktien einzelner Konzerne können binnen Quartalen drastisch an Wert verlieren – wie das Beispiel Volkswagen eindrucksvoll zeigt. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben über Jahrhunderte hinweg bewiesen, dass sie als sachwertbasierte Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio Stabilität verleihen können, gerade wenn industrielle Strukturen ins Wanken geraten und das Vertrauen in Papierwerte schwindet.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Die hier geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung der Redaktion auf Basis der vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung erfordert eine eigenständige Recherche und individuelle Prüfung. Für Anlageentscheidungen ist jeder Leser selbst verantwortlich. Eine Haftung für etwaige Verluste oder Schäden, die sich aus den im Artikel enthaltenen Informationen ergeben könnten, wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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