
Verdi-Chef droht mit Streikwelle: Wenn der öffentliche Dienst die Hand aufhält

Es ist wieder soweit: Die Gewerkschaft Verdi schwingt die Streikkeule und fordert satte Gehaltserhöhungen für den öffentlichen Dienst. Verdi-Bundeschef Frank Werneke verlangt von den Arbeitgebern ein „realitätstaugliches" Angebot – andernfalls drohen massive Arbeitsniederlegungen. Doch wer soll das eigentlich bezahlen? Der ohnehin schon gebeutelte Steuerzahler, versteht sich.
Sieben Prozent mehr oder Stillstand im Land
Die Forderungen der Dienstleistungsgewerkschaft haben es in sich: Sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro zusätzlich pro Monat – das ist die Kampfansage für rund 2,2 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder. Werneke ließ gegenüber der Bild-Zeitung keinen Zweifel daran, dass er bereit ist, das Land lahmzulegen, sollten die Arbeitgeber nicht spuren.
„Wie umfangreich wir zu Protesten und Streiks aufrufen, hängt sehr davon ab, was in der zweiten Verhandlungsrunde passiert. Dass wir grundsätzlich in der Lage sind, die Arbeitgeber mit Streiks unter Druck zu setzen, sollte allgemein bekannt sein."
Eine bemerkenswerte Drohkulisse, die der Gewerkschaftsboss da aufbaut. Während die deutsche Wirtschaft am Boden liegt, Unternehmen reihenweise in die Insolvenz schlittern und die Staatsschulden astronomische Höhen erreichen, fordert Verdi ungeniert Gehaltssprünge, die weit über der aktuellen Inflationsrate von etwa zwei Prozent liegen.
Arbeitgeber sprechen von „astronomischen Forderungen"
Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) reagierte entsprechend konsterniert auf die gewerkschaftlichen Wunschvorstellungen. Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel, der die Verhandlungen für die Arbeitgeberseite führt, fand deutliche Worte. Er sprach von „ritualisierten astronomischen Forderungen" und zeigte sich enttäuscht, dass sich die Lohnforderungen nicht näher am „realistisch Machbaren" orientieren würden.
Die Verhandlungen, die im Dezember 2025 begonnen hatten, endeten bislang ohne konkretes Ergebnis. Eine Einigung in der für Februar angesetzten dritten Verhandlungsrunde erscheint angesichts der erheblichen Differenzen mehr als unwahrscheinlich. Das Bundesland Hessen ist als einziges von den Tarifverhandlungen ausgenommen.
Der Steuerzahler als Melkkuh der Nation
Was Werneke in seiner Argumentation geflissentlich verschweigt: Die Gehälter im öffentlichen Dienst werden nicht von einem abstrakten Arbeitgeber bezahlt, sondern vom deutschen Steuerzahler. Jede Gehaltserhöhung bedeutet entweder höhere Steuern, mehr Schulden oder weniger Geld für andere staatliche Aufgaben. In Zeiten, in denen die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz bereits ein 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen auf den Weg gebracht hat und die Schuldenlast künftiger Generationen ins Unermessliche steigt, wirken diese Forderungen geradezu grotesk.
Wernekes Behauptung, zusätzliche Kaufkraft könne positive Effekte auf die wirtschaftliche Lage haben, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn diese „zusätzliche Kaufkraft" muss zunächst anderen Bürgern durch Steuern und Abgaben entzogen werden – ein klassisches Nullsummenspiel, das die Inflation weiter anheizt und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zusätzlich schwächt.
Privilegierte Arbeitsplätze mit Vollkaskomentalität
Dabei genießen Beschäftigte im öffentlichen Dienst bereits heute Privilegien, von denen viele Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft nur träumen können: Unkündbare Arbeitsplätze, sichere Pensionsansprüche, großzügige Zusatzversorgungen und keinerlei Angst vor Massenentlassungen oder Unternehmensinsolvenzen. Während draußen die Wirtschaft brennt und Hunderttausende um ihre Existenz bangen, fordert der öffentliche Dienst unverdrossen mehr vom Kuchen.
Die Gewerkschaften, allen voran Verdi, haben sich längst von ihrer ursprünglichen Aufgabe entfernt, die Interessen der arbeitenden Bevölkerung zu vertreten. Stattdessen agieren sie als verlängerter Arm einer politischen Agenda, die Deutschland systematisch in den wirtschaftlichen Niedergang führt. Es ist an der Zeit, dass der Bürger erkennt, wer hier auf wessen Kosten lebt.
Silber-Explosion 2026:Das unterschätzte Edelmetall
Keine Kreditkarte erforderlich • Keine versteckten Kosten
Ihre Experten im Webinar:

Dominik Kettner
CEO Kettner Edelmetalle

Ernst Wolff
Der Systemkritiker

Jochen Staiger
Der Rohstoff-Realist
Top-Experten
Dominik Kettner & Star-Gäste
Live Q&A
Ihre Fragen
15.000€ Gold
zu gewinnen
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik














