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Kettner Edelmetalle
10.02.2026
19:38 Uhr

Staatsfunk entlarvt sich selbst: Chrupalla trotzt dem ARD-Tribunal mit bemerkenswerter Gelassenheit

Was sich am Sonntagabend im Studio von Caren Miosga abspielte, dürfte selbst hartgesottenen Beobachtern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die Sprache verschlagen haben. AfD-Chef Tino Chrupalla war zu Gast in der ARD-Talkshow – und was als politisches Gespräch hätte beginnen können, mutierte binnen Minuten zu einem regelrechten Tribunal. Drei gegen einen. Die Moderatorin und ihre hinzugezogenen „Experten" gegen den Oppositionspolitiker aus Görlitz.

Wenn Journalismus zur Inquisition wird

Chrupalla hatte es gewagt, eine nüchterne Analyse der Weltlage vorzutragen. Er sprach davon, dass sich die geopolitischen Koordinaten verschoben hätten, dass eine Reform der NATO überfällig sei und dass Russland – ob es den Berliner Salons nun passe oder nicht – ein Teil Europas bleibe. Die Ukraine werde von Moskau bedroht, nicht aber Deutschland unmittelbar. Positionen, die man durchaus diskutieren kann. Positionen, die in vielen europäischen Hauptstädten hinter vorgehaltener Hand geteilt werden.

Doch statt einer sachlichen Auseinandersetzung erlebte das Publikum etwas anderes. Miosga unterbrach ihren Gast permanent, ließ kaum einen Satz zu Ende sprechen und griff schließlich zum bewährten Totschlagargument: Sie bezeichnete Chrupalla sinngemäß als Kreml-Troll. Ein Malermeister aus der sächsischen Provinz erdreistet sich, den selbsternannten Experten zu widersprechen – das konnte die Moderatorin offenbar nicht ertragen.

Das intellektuelle Elend der Debattenkultur

Besonders entlarvend war das Vorspiel zur Sendung. Philipp Ruch vom sogenannten „Zentrum für Politische Schönheit" – einer Gruppierung, die sich durch spektakuläre Provokationen einen Namen gemacht hat – hatte in der Frankfurter Rundschau bereits im Vorfeld gegen die Einladung Chrupallas polemisiert. Seine Logik: Wer einen AfD-Politiker einlade, öffne gewissermaßen Kannibalismus und Pädophilie Tür und Tor. Man muss sich diese groteske Gleichsetzung auf der Zunge zergehen lassen, um das intellektuelle Niveau zu begreifen, auf dem die politische Auseinandersetzung in diesem Land mittlerweile geführt wird.

Und genau hier liegt das eigentliche Problem. Es geht längst nicht mehr um Argumente, um den Austausch unterschiedlicher Positionen, um das Ringen um die beste Lösung. Es geht um Ausgrenzung, um moralische Vernichtung, um die Delegitimierung des politischen Gegners. Wer von der vorgegebenen Linie abweicht, wird nicht widerlegt – er wird diffamiert.

Chrupalla kontert mit Sachlichkeit

Umso bemerkenswerter war Chrupallas Reaktion. Statt sich provozieren zu lassen, blieb er ruhig. Sachlich. Gelassen. Er lächelte seine Angreifer an, was diese offenbar noch mehr in Rage versetzte. Je souveräner der AfD-Chef auftrat, desto schriller wurden die Töne seiner Gegenüber. Ein Muster, das man aus zahlreichen Talkshow-Auftritten von Oppositionspolitikern kennt: Die Methode ist immer dieselbe. Man lädt den Gast ein, um hohe Einschaltquoten zu generieren und den Anschein von Meinungsvielfalt zu wahren – nur um ihn dann systematisch mit Vorwürfen, Unterstellungen und permanenten Unterbrechungen zu überziehen.

Man erinnere sich an das berühmte Credo des legendären Nachrichtensprechers Hanns Joachim Friedrichs: „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache." Dieser Grundsatz scheint im öffentlich-rechtlichen Rundfunk endgültig in Vergessenheit geraten zu sein. Dieselbe Moderatorin, die vor Monaten den damaligen Wirtschaftsminister Robert Habeck mit geradezu schwärmerischem Augenaufschlag interviewte, verwandelte sich bei Chrupalla in eine Anklägerin.

Die Zwangsgebühr finanziert den Meinungskorridor

Für dieses Schauspiel zahlt der deutsche Bürger Zwangsgebühren. Über acht Milliarden Euro fließen jährlich in ein System, das seinen gesetzlichen Auftrag zur ausgewogenen Berichterstattung mit erschreckender Regelmäßigkeit verfehlt. Die Reaktionen in den sozialen Medien und Kommentarspalten sprechen Bände: Eine überwältigende Mehrheit der Zuschauer empfand die Sendung als unfair, tendenziös und eines öffentlich-rechtlichen Senders unwürdig.

Doch vielleicht sollte man dem ARD dankbar sein. Denn Auftritte wie dieser öffnen vielen Bürgern die Augen. Sie zeigen in aller Deutlichkeit, wie weit sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk von seinem ursprünglichen Auftrag entfernt hat. Statt Informationsvermittlung betreibt er Gesinnungsjournalismus. Statt Debatten zu moderieren, führt er Kreuzverhöre. Und statt alle politischen Strömungen fair zu Wort kommen zu lassen, sortiert er in gut und böse – nach eigenem Gutdünken.

Ein Symptom des demokratischen Verfalls

Was sich bei Miosga abspielte, ist kein Einzelfall. Es ist Symptom einer tiefer liegenden Krise der demokratischen Debattenkultur in Deutschland. Wenn ein gewählter Politiker, dessen Partei bei der letzten Bundestagswahl Millionen von Stimmen erhielt, in einer öffentlich-rechtlichen Sendung behandelt wird wie ein Angeklagter vor einem Volksgericht, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht mehr in diesem Land.

Die Ironie der Geschichte: Gerade solche Auftritte dürften der AfD mehr Sympathien einbringen als jede Wahlkampfveranstaltung. Denn der Zuschauer sieht mit eigenen Augen, wie unfair die Behandlung ist. Er sieht, wie ein Mann, der sachliche Argumente vorbringt, niedergeschrien und als Kreml-Propagandist abgestempelt wird. Und er zieht seine eigenen Schlüsse.

Deutschland braucht dringend eine Reform seines öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Nicht morgen, nicht übermorgen – jetzt. Denn ein Staatsfunk, der nur noch eine Meinung gelten lässt, ist kein Garant der Demokratie. Er ist ihr Totengräber.

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