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04.01.2026
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Söders dreiste Forderung: Deutsche sollen noch länger schuften – während Millionen in der sozialen Hängematte liegen

Söders dreiste Forderung: Deutsche sollen noch länger schuften – während Millionen in der sozialen Hängematte liegen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat sich erneut als Meister der politischen Realitätsverweigerung präsentiert. In einem Interview mit der Bild am Sonntag forderte der CSU-Chef allen Ernstes, dass „Deutschland länger arbeitet". Eine Aussage, die angesichts der katastrophalen Zustände in diesem Land wie blanker Hohn klingt – und die den arbeitenden Bürger einmal mehr zum Zahlmeister einer verfehlten Politik degradiert.

Die absurde Logik des bayerischen Sonnenkönigs

„Wenn wir immer mehr ältere und immer weniger jüngere Menschen haben, kann man das nur ausgleichen, indem Deutschland länger arbeitet", verkündete Söder mit der ihm eigenen Selbstgefälligkeit. Die Deutschen seien schließlich „fit wie nie in ihrer Geschichte". Welch eine Erkenntnis! Doch halt – war da nicht etwas? Wurden nicht in den vergangenen Jahren Millionen junger, arbeitsfähiger Menschen ins Land geholt, die angeblich unsere Renten sichern sollten? Wo sind denn all diese hochqualifizierten Fachkräfte, die uns versprochen wurden?

Die Realität sieht freilich anders aus: Während deutsche Arbeitnehmer bereits jetzt unter einer der höchsten Steuer- und Abgabenlasten weltweit ächzen, lungern unzählige junge Männer tagsüber in Cafés herum oder beziehen komfortabel Sozialleistungen. Das „Amt" bezahlt ja – oder besser gesagt: der deutsche Steuerzahler, der jeden Morgen brav zur Arbeit geht.

Lebensarbeitszeitkonten statt echter Lösungen

Söders vermeintlich innovative Idee: Lebensarbeitszeitkonten nach skandinavischem Vorbild. „Man muss nicht ein ganzes Leben länger arbeiten, wenn man in der Woche länger arbeitet", philosophiert der Ministerpräsident. Die Schweizer würden schließlich auch viel länger arbeiten. Was Söder dabei geflissentlich verschweigt: In der Schweiz zahlen alle in die Rentenkasse ein – auch Beamte und Politiker. Und die Renten dort sind deutlich höher als hierzulande.

Doch damit nicht genug. Der CSU-Chef nimmt sich auch gleich noch die angeblich zu hohen Krankschreibungen vor. „Wir sind zu oft und zu schnell krankgeschrieben in Deutschland", doziert Söder und fordert die Wiedereinführung von Karenztagen sowie die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung. „Vielleicht kann das Dr. House, aber sonst kann das keiner", scherzt er über Diagnosen am Telefon. Ein Witz, der angesichts der Belastungen im Gesundheitssystem reichlich deplatziert wirkt.

Die eigentlichen Probleme werden ignoriert

Was Söder mit keinem Wort erwähnt: Die systematische Plünderung der Rentenkassen über Jahrzehnte hinweg. Milliarden wurden für versicherungsfremde Leistungen zweckentfremdet, für Rentenzahlungen an Menschen, die niemals eingezahlt haben. Die astronomischen Pensionsansprüche von Beamten und Politikern – finanziert vom einfachen Bürger – bleiben selbstverständlich unangetastet.

„Versprochen wurde, dass die Migranten unsere Rente erarbeiten. Jetzt sollen wir länger arbeiten, damit die Migranten morgens liegen bleiben können."

Dieser Kommentar eines Lesers trifft den Nagel auf den Kopf. Während Deutschland EU-Beiträge, Entwicklungshilfe und NGO-Finanzierungen in dreistelliger Milliardenhöhe stemmt, soll der deutsche Arbeitnehmer noch länger schuften. Unsere Nachbarländer mit vergleichbarer demografischer Struktur schaffen es hingegen, ihre Bürger früher in Rente zu schicken – und zahlen dabei auch noch höhere Bezüge.

Ein System am Abgrund

Das deutsche Rentensystem gleicht längst einem Schneeballsystem, bei dem am Ende ein Rentenniveau im unteren Drittel steht. Wer vorzeitig verstirbt, dessen eingezahlte Beiträge sind verloren – der Staat freut sich. Eine private Vorsorge mit Zins und Zinseszins würde nach Jahrzehnten einen sechs- bis siebenstelligen Betrag ergeben, den man sogar vererben könnte. Stattdessen erhält man vom Staat nach 45 Jahren Arbeit lächerliche 1.800 Euro brutto.

Söders Forderungen sind nichts anderes als ein weiterer Versuch, die Konsequenzen jahrzehntelanger politischer Fehlentscheidungen auf den Rücken der arbeitenden Bevölkerung abzuwälzen. Statt die eigentlichen Probleme anzugehen – die unkontrollierte Migration, die ausufernden Sozialausgaben, die Privilegien der politischen Klasse – soll der deutsche Michel einfach noch länger buckeln. Eine Dreistigkeit, die ihresgleichen sucht.

Die Bürger dieses Landes haben es satt, für die Unfähigkeit ihrer Politiker zu bezahlen. Es wird Zeit für einen echten Politikwechsel – mit Volksvertretern, die endlich wieder für Deutschland arbeiten und nicht gegen seine Bürger.

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