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Schwarz-Rot-Gold weht wieder: Brandenburger Gemeinde bekennt sich zu den Nationalfarben

Schwarz-Rot-Gold weht wieder: Brandenburger Gemeinde bekennt sich zu den Nationalfarben

Es ist ein Zeichen, das aufhorchen lässt – und das in einem Land, in dem das Bekenntnis zur eigenen Nation bisweilen als verdächtig gilt. Die brandenburgische Gemeinde Bestensee hat mit deutlicher Mehrheit beschlossen, die deutsche Nationalflagge dauerhaft vor dem Rathaus und der örtlichen Grundschule zu hissen. Was in anderen Ländern der Welt eine Selbstverständlichkeit wäre, ist hierzulande offenbar eine Nachricht wert. Allein dieser Umstand spricht Bände über den Zustand unserer Republik.

Ein Gemeinderat zeigt Rückgrat

Der Antrag kam von der AfD-Fraktion, die im Gemeinderat mit sechs von 35 Sitzen die kleinste Fraktion stellt. Dennoch stimmten 13 Ratsmitglieder dafür, nur vier dagegen. Auch der parteilose Bürgermeister Roland Holm soll dem Antrag zugestimmt haben. Ein bemerkenswertes Ergebnis, das zeigt: Wenn es um grundlegende Fragen der nationalen Identität geht, versagen die ideologischen Scheuklappen zunehmend ihren Dienst. Die vielzitierte „Brandmauer" gegen die AfD bröckelt – zumindest dort, wo Bürger noch nah an den Entscheidungen sind.

Neben der Deutschlandfahne sollen künftig auch die Brandenburger Landesflagge und die Gemeindeflagge von Bestensee an den beiden Standorten dauerhaft wehen. In der Begründung des Antrags heißt es, die Deutschlandflagge stehe für den demokratischen Rechtsstaat, Freiheit und die verfassungsmäßige Ordnung. Insbesondere Kindern solle die Bedeutung von Demokratie und Grundrechten vermittelt werden. Man fragt sich unwillkürlich: Seit wann muss man so etwas eigentlich begründen?

Ein Trend, der aus dem Osten kommt

Bestensee ist bei weitem kein Einzelfall. In den vergangenen Monaten haben zahlreiche Städte und Gemeinden – vornehmlich in den östlichen Bundesländern – ähnliche Beschlüsse gefasst. Zuletzt etwa die sächsische Kleinstadt Neustadt. Es scheint, als würde sich im Osten Deutschlands ein gesundes Nationalbewusstsein Bahn brechen, das im Westen der Republik vielerorts noch als anrüchig betrachtet wird.

Der brandenburgische AfD-Landesvorsitzende René Springer kommentierte das Ergebnis mit den Worten, dass die sogenannte Brandmauer auf kommunaler Ebene zunehmend bedeutungslos werde, wenn es um Heimat, Identität und den Respekt vor dem eigenen Land gehe. Eine Einschätzung, die angesichts der Abstimmungsergebnisse schwer von der Hand zu weisen ist.

Die Mehrheit der Deutschen ist dafür

Dass es sich bei diesem Trend keineswegs um eine Randerscheinung handelt, belegt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA aus dem Juli 2025. Demnach befürwortet eine relative Mehrheit von 41 Prozent der Deutschen das tägliche Hissen der Nationalflagge vor Amtsgebäuden. Lediglich jeder Fünfte sprach sich dagegen aus, während es 32 Prozent schlicht egal war. Die Zahlen sind eindeutig: Der Wunsch nach einem sichtbaren Bekenntnis zur eigenen Nation ist kein Extremismus – er ist Mainstream.

Dass ausgerechnet in einem Land, das einst stolz auf seine kulturellen Errungenschaften war, das Hissen der eigenen Flagge zu einer politischen Debatte wird, offenbart die tiefe Verunsicherung, die jahrzehntelange Selbstverleugnung in der deutschen Gesellschaft hinterlassen hat. In Frankreich weht die Trikolore an jedem öffentlichen Gebäude. In den Vereinigten Staaten ist das Sternenbanner allgegenwärtig. Und in Deutschland? Da braucht es einen Gemeinderatsbeschluss, um Schwarz-Rot-Gold vor einer Grundschule aufzuziehen.

Ein überfälliges Signal

Man mag zur AfD stehen, wie man will – doch der Kern dieses Antrags ist so banal wie richtig: Die Flagge eines Landes gehört vor die Gebäude dieses Landes. Punkt. Dass sich immer mehr Kommunen zu diesem simplen Grundsatz bekennen, ist kein Grund zur Sorge, sondern ein Grund zur Hoffnung. Es zeigt, dass der gesunde Menschenverstand in den Rathäusern der Republik noch nicht vollständig ausgestorben ist – auch wenn man in manchen Berliner Ministerien bisweilen den gegenteiligen Eindruck gewinnen könnte.

Die Gemeinde Bestensee mit ihren rund 9.000 Einwohnern hat ein Zeichen gesetzt. Ein kleines, aber wichtiges. Denn wer seine eigene Flagge nicht mehr zeigen will, der hat bereits aufgehört, an das zu glauben, wofür sie steht. Und das wäre der eigentliche Skandal.

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