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08.02.2026
11:33 Uhr

Schleichender Niedergang: Der deutsche Mittelstand kämpft ums nackte Überleben

Schleichender Niedergang: Der deutsche Mittelstand kämpft ums nackte Überleben

Was einst das Rückgrat der deutschen Wirtschaft war, droht nun unter der Last einer verfehlten Politik zusammenzubrechen. Eine aktuelle Analyse des Finanzsoftwarehauses Datev zeichnet ein erschreckendes Bild der Lage des deutschen Mittelstands – und die Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Die Unternehmer geben auf, einer nach dem anderen, in einem schleichenden Exodus, der das wirtschaftliche Fundament dieser Nation zu zersetzen droht.

Alarmierende Zahlen aus der Datev-Analyse

Robert Mayer, Vorstandschef von Datev, bringt die Misere auf den Punkt: „Der Mittelstand gibt auf. Es ist keine Schockwelle, sondern ein schleichender Rückzug, getrieben von hohen Kosten, schwacher Nachfrage, erdrückender Bürokratie und dem Mangel an Nachfolgelösungen." Diese Worte sollten jeden aufhorchen lassen, der sich noch Illusionen über den Zustand der deutschen Wirtschaft macht.

Die Zahlen sind verheerend. Während die Umsätze der mittelständischen Unternehmen kontinuierlich sinken, explodieren die Arbeitskosten förmlich. Im Jahr 2023 stiegen die Löhne um satte 5,1 Prozent, im vergangenen Jahr immerhin noch um 4,2 Prozent. Für Unternehmen, deren Einnahmen gleichzeitig schrumpfen, bedeutet dies nichts anderes als eine Schere, die sich immer weiter öffnet – bis sie schließlich zuschnappt.

Geplante Geschäftsaufgaben steigen um 50 Prozent

Besonders alarmierend ist die Entwicklung bei den geplanten Geschäftsaufgaben: Diese sind allein im vergangenen Jahr um rund 50 Prozent angestiegen. Fünfzig Prozent! Man muss sich diese Zahl auf der Zunge zergehen lassen. Jeder zweite Unternehmer, der vor einem Jahr noch kämpfte, hat mittlerweile kapituliert oder steht kurz davor. Und viele setzen ihre Pläne bereits in die Tat um, wie die Rekordzahl an Insolvenzen im Jahr 2025 belegt.

Datev stellt in seiner Pressemitteilung fest: „Diese Beobachtung korreliert mit der Zahl der Insolvenzen in Deutschland, die 2025 einen neuen Höchststand erreicht hat. Besonders betroffen sind Kleinstunternehmen ohne Beschäftigte sowie größere Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern." Die Mitte bröckelt also von beiden Seiten – sowohl die kleinsten als auch die größeren Betriebe gehen unter.

Ein verlorenes Jahr für den Mittelstand

Der erste Datev-Mittelstandsindex des Jahres hatte bereits gezeigt, dass sich die Lage dramatisch verschlechtert hat. Der Umsatz im Mittelstand fiel um 1,6 Prozent, die Beschäftigung um 1,1 Prozent. Datev resümiert mit einer Nüchternheit, die fast schon zynisch anmutet: „Ein verlorenes Jahr für den Mittelstand." Doch wer trägt die Verantwortung für dieses verlorene Jahr?

Die wahren Ursachen der Misere

Die Antwort liegt auf der Hand, auch wenn sie in den Mainstream-Medien gerne verschwiegen wird. Es sind die politischen Rahmenbedingungen, die den Mittelstand systematisch erdrosseln. Explodierende Energiekosten, eine Bürokratie, die jedes unternehmerische Handeln im Keim erstickt, und eine Steuerlast, die international ihresgleichen sucht – all das ist das Ergebnis jahrelanger politischer Fehlentscheidungen.

Die Corona-Lockdowns haben die Wirtschaft bereits schwer getroffen, doch statt einer Erholung folgte eine Politik, die den Niedergang nur beschleunigte. Die Energiewende, so ideologisch verblendet wie wirtschaftlich desaströs, hat die Strompreise in astronomische Höhen getrieben. Deutsche Unternehmen zahlen heute Energiekosten, die ihre Wettbewerber in anderen Ländern nur müde belächeln können.

Die Industrie leidet – und mit ihr die Zulieferer

Nicht nur der Mittelstand, sondern die gesamte deutsche Wirtschaft steckt seit Jahren in einer echten Krise. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Wirtschaft lediglich ein Mini-Wachstum – in den beiden Jahren davor schrumpfte die deutsche Wirtschaftsleistung sogar. Insbesondere die Industrie, etwa die Automobilbranche oder die Chemieindustrie, leidet massiv. Und mit den großen Branchenriesen gehen auch die meist mittelständischen Zulieferer unter, die von deren Aufträgen abhängig sind.

Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als die Deindustrialisierung Deutschlands in Zeitlupe. Ein Prozess, der von einer politischen Klasse vorangetrieben wird, die offenbar vergessen hat, woher der Wohlstand dieses Landes eigentlich stammt. Nicht von Genderlehrstühlen und Klimaaktivisten, sondern von fleißigen Unternehmern und ihren Mitarbeitern, die jeden Tag aufstehen und arbeiten.

Die neue Regierung – Hoffnung oder Fortsetzung des Niedergangs?

Die neue Große Koalition unter Bundeskanzler Friedrich Merz hat zwar versprochen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Doch die Ankündigung eines 500 Milliarden Euro schweren Sondervermögens für Infrastruktur lässt eher befürchten, dass man den Weg der Schuldenfinanzierung fortsetzt, anstatt die strukturellen Probleme anzugehen. Generationen werden die Zinsen für diese Schulden durch Steuern und Abgaben finanzieren müssen – eine Hypothek auf die Zukunft, die den Mittelstand weiter belasten wird.

Was Deutschland bräuchte, wäre eine radikale Kehrtwende: niedrigere Energiekosten durch eine vernünftige Energiepolitik, Bürokratieabbau statt immer neuer Vorschriften, und eine Steuerpolitik, die Unternehmer nicht bestraft, sondern belohnt. Doch danach sieht es derzeit nicht aus.

Ein Blick in die Zukunft

Wenn sich der aktuelle Trend fortsetzt, werden wir in wenigen Jahren ein Deutschland erleben, das seinen wirtschaftlichen Kern verloren hat. Die Handwerksbetriebe, die Familienunternehmen, die kleinen und mittleren Firmen, die über Generationen aufgebaut wurden – sie werden verschwunden sein. Zurück bleiben werden Geisterstädte, in denen nur noch Barbershops, Dönerläden und Shisha-Bars überleben, während die produktive Wirtschaft längst ins Ausland abgewandert ist.

Es ist höchste Zeit, dass die Verantwortlichen in Berlin aufwachen und erkennen, was sie anrichten. Der Mittelstand ist nicht irgendein Wirtschaftssektor – er ist das Herz der deutschen Wirtschaft. Und dieses Herz schlägt immer schwächer.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und schwindenden Vertrauens in die politische Führung suchen viele Anleger nach stabilen Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt und können eine sinnvolle Ergänzung zur Vermögenssicherung in einem breit gestreuten Anlageportfolio darstellen.

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