
Politisches Erdbeben in Zeitlupe: AfD thront bei 29 Prozent, die FDP versinkt in der Bedeutungslosigkeit

Es ist ein Bild, das sich Woche für Woche verfestigt – und das die etablierten Parteien in helle Aufregung versetzen müsste, würden sie nicht so beharrlich die Augen verschließen. Im aktuellen INSA-„Sonntagstrend“ für die „Bild am Sonntag“ bleibt die AfD mit beachtlichen 29 Prozent unangefochten stärkste politische Kraft der Republik. Die Union? Verharrt regungslos bei mageren 22 Prozent. Und während sich die Liberalen ausgerechnet am Wochenende ihres Parteitags selbst feiern, rutschen sie in der Wählergunst auf erbärmliche 3 Prozent ab. Ein Lehrstück über den Zustand des deutschen Parteiensystems.
Die FDP feiert sich selbst – und versinkt
Man könnte fast Mitleid empfinden. Da versammelt sich die einst stolze Partei der Marktwirtschaft und der Freiheit zu ihrem Parteitag, kürt mit Wolfgang Kubicki einen neuen Vorsitzenden – und ausgerechnet in diesem Moment beschert ihr das Meinungsforschungsinstitut INSA ein Minus von einem weiteren Prozentpunkt. Drei Prozent. Das ist nicht mehr nur ein Stolpern, das ist ein freier Fall.
Die Fünf-Prozent-Hürde, jene magische Schwelle der parlamentarischen Relevanz, liegt für die Liberalen mittlerweile in unerreichbarer Ferne. Wer einst mit dem Versprechen von Steuersenkungen und Bürokratieabbau angetreten war, sich dann aber in einer chaotischen Ampel-Koalition aufrieb und verbiegen ließ, der erntet nun die bittere Quittung der Wähler. Bemerkenswert: Auch das Bündnis Sahra Wagenknecht teilt dieses Schicksal und dümpelt ebenfalls bei 3 Prozent.
Die Quittung für eine Politik gegen das eigene Volk
Während die FDP zerbröselt, bleibt die AfD mit großem Abstand vorn. Wer ernsthaft glaubt, dies sei ein Zufall oder ein vorübergehendes Phänomen, der hat die Stimmung in diesem Land gründlich missverstanden. Die Bürger spüren tagtäglich, was ihnen die Politik der vergangenen Jahre eingebrockt hat: explodierende Energiepreise, eine ausufernde Kriminalität, eine Migrationspolitik ohne erkennbares Konzept und eine Wirtschaft, die im internationalen Vergleich zusehends an Boden verliert.
Wenn eine einzige Oppositionspartei mehr Zustimmung erhält als Kanzlerpartei und Vizekanzlerpartei zusammen, dann ist das kein Betriebsunfall – dann ist das ein vernichtendes Urteil über die Regierenden.
Die Große Koalition unter Friedrich Merz und Lars Klingbeil, im Mai 2025 mit großen Versprechungen angetreten, hat die Erwartungen offenkundig nicht erfüllt. Die Union dümpelt bei 22 Prozent, die SPD bei kläglichen 12 Prozent. Man wirbt um Geduld bei den Reformen – doch der Wähler scheint diese Geduld längst aufgebraucht zu haben. Kein Wunder, wenn ein Kanzler ausgerechnet das Schuldenmachen zur Staatsräson erhebt, nachdem er im Wahlkampf das Gegenteil gelobt hatte.
Ein Blick auf die übrigen Kräfte
Die Grünen behaupten sich bei 14 Prozent, die Linke bei 11 Prozent. Die Verteilung zeigt ein klares Muster: Das linke und das ideologisch verbohrte Lager verliert spürbar an Bindekraft, während konservative und freiheitsorientierte Positionen Zulauf erhalten. Diese Entwicklung ist keineswegs auf Deutschland beschränkt – in ganz Europa erstarken konservative Kräfte, mittlerweile besetzen sie über ein Viertel der Sitze im EU-Parlament.
Was bleibt?
Für den Sonntagstrend befragte INSA im Zeitraum vom 26. bis 29. Mai 2026 insgesamt 1.205 Personen. Eine Momentaufnahme, gewiss. Doch die Stabilität dieser Zahlen über Wochen hinweg spricht eine deutliche Sprache. Die Bürger dieses Landes sehnen sich nach einer Politik, die wieder für Deutschland regiert – und nicht gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung.
In Zeiten politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit, in denen ganze Parteien wie Kartenhäuser zusammenfallen und Regierungen das Vertrauen ihrer Wähler verspielen, suchen kluge Sparer nach Beständigkeit. Während Parteienpräferenzen schwanken und Währungen durch immer neue Schuldenberge entwertet werden, hat sich physisches Gold und Silber über Jahrtausende als verlässlicher Wertspeicher bewährt. Eine durchdachte Beimischung von Edelmetallen kann daher eine sinnvolle Säule in einem breit gestreuten Vermögen sein – unabhängig davon, wer gerade in Berlin am Ruder sitzt.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt die Einschätzung unserer Redaktion wieder und stellt keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist für seine Entscheidungen selbst verantwortlich und sollte vor einer Investition eigenständig recherchieren oder fachkundigen Rat einholen.

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