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10.02.2026
10:34 Uhr

Politiker-Ranking offenbart das ganze Elend der deutschen Parteienlandschaft

Politiker-Ranking offenbart das ganze Elend der deutschen Parteienlandschaft

Das jüngste Politiker-Ranking des Meinungsforschungsinstituts Insa liest sich wie ein Fieberthermometer der politischen Kultur in Deutschland – und die Temperatur steigt bedenklich. Während Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) mit 5,3 Punkten unangefochten an der Spitze thront, vollzieht sich in den hinteren Rängen ein bemerkenswerter Platztausch, der tief blicken lässt.

Linkspartei-Chefin überholt Wagenknecht – ein fragwürdiger Triumph

Heidi Reichinnek, die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, kletterte um drei Plätze nach oben und belegt nun mit 3,5 Punkten Rang zwölf. Im Gegenzug stürzte Sahra Wagenknecht vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) von eben jenem zwölften Platz auf Rang 15 ab – ihre Bewertung sank von 3,6 auf magere 3,4 Punkte. Die beiden Politikerinnen tauschten also exakt ihre Positionen. Man könnte fast meinen, es handle sich um ein kommunizierendes Röhrensystem des linken Spektrums: Was die eine gewinnt, verliert die andere.

Dass ausgerechnet Reichinnek – eine Politikerin, die sich durch ideologische Verbissenheit und identitätspolitische Grabenkämpfe einen Namen gemacht hat – an Beliebtheit zulegt, dürfte konservative Beobachter mit Sorge erfüllen. Doch bei nüchterner Betrachtung relativiert sich der vermeintliche Aufstieg schnell: 3,5 Punkte sind alles andere als ein Ruhmesblatt. Es handelt sich eher um ein Verschieben der Liegestühle auf der Titanic des linken Lagers.

Pistorius dominiert – Merz dümpelt im Mittelfeld

An der Spitze des Rankings herrscht derweil bemerkenswerte Stabilität. Boris Pistorius führt die Liste unverändert an. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) mit 4,2 Punkten und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit 4,1 Punkten. Dass die beiden Länderchefs den Bundeskanzler derart deutlich überflügeln, spricht Bände.

Denn Friedrich Merz selbst – immerhin der Mann, der Deutschland regiert – rangiert auf einem geradezu beschämenden Platz 17. Zwar verbesserte er sich um zwei Positionen, doch seine Bewertung verharrte bei dürftigen 3,4 Punkten. Ein Bundeskanzler, der im Beliebtheitsranking hinter Dutzenden Politikern liegt und sich auf Augenhöhe mit Sahra Wagenknecht wiederfindet – das ist kein Zeichen von Stärke, sondern ein Alarmsignal. Offenbar honorieren die Bürger weder das vollmundige Versprechen einer soliden Haushaltspolitik, das längst durch das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen ad absurdum geführt wurde, noch die zögerliche Haltung in der Migrationsfrage.

Finanzminister Klingbeil und Innenminister Dobrindt im Aufwind

Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) konnte sich auf Rang vier vorarbeiten und erreichte 3,9 Punkte. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) rutschte hingegen auf Platz fünf ab, kam aber ebenfalls auf 3,9 Punkte. Dahinter reihten sich Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) und Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) mit jeweils 3,8 Punkten ein.

Die Grünen: Nicht einmal die eigenen Wähler sind begeistert

Besonders entlarvend ist der Blick auf die einzelnen Wählergruppen. In nahezu allen politischen Lagern führte jeweils ein Politiker der eigenen Partei das interne Ranking an – mit einer bemerkenswerten Ausnahme: den Grünen. Bei deren Wählern lag nicht etwa Parteichefin Franziska Brantner vorne, sondern der SPD-Mann Pistorius. Auf Platz zwei folgte Klingbeil, auf Platz drei Reichinnek von der Linkspartei. Brantner schaffte es bei ihren eigenen Anhängern gerade einmal auf Rang vier.

Wenn selbst die treuesten Unterstützer einer Partei deren Führungsfigur nicht auf das Treppchen wählen, dann ist das mehr als nur ein Schönheitsfehler – es ist ein Offenbarungseid. Die Grünen, einst Lieblinge des medialen Mainstreams, scheinen in einer Identitätskrise zu stecken, die weit über personelle Fragen hinausgeht. Jahre der ideologiegetriebenen Politik, des Genderns und der Bevormundung haben offenbar auch bei der eigenen Klientel Spuren hinterlassen.

AfD zeigt gespaltenes Bild

Bei der AfD ergab sich ein zweigeteiltes Bild. Während Parteichefin Alice Weidel ihren elften Platz stabil hielt, rutschte Co-Parteichef Tino Chrupalla auf Rang 19 ab. Den letzten Platz im gesamten Ranking belegte – wenig überraschend – Unionsfraktionschef Jens Spahn mit lediglich 3,0 Punkten. Ein Mann, der es schafft, sowohl die eigene Basis als auch den politischen Gegner gleichermaßen zu verprellen, verdient diesen zweifelhaften Rekord wohl durchaus.

Was bleibt als Fazit dieses Rankings? Die Deutschen sehnen sich offenkundig nach Politikern, die Stärke und Entschlossenheit ausstrahlen – Pistorius als Verteidigungsminister verkörpert das in Zeiten geopolitischer Unsicherheit. Gleichzeitig offenbart die Umfrage eine tiefe Unzufriedenheit mit der politischen Führung des Landes. Ein Kanzler auf Platz 17, eine Grünen-Chefin, die nicht einmal ihre eigenen Wähler überzeugt, und ein linkes Lager, das sich gegenseitig die Punkte abjagt – das ist kein Bild einer funktionierenden Demokratie, sondern das Porträt einer politischen Klasse, die den Kontakt zu den Bürgern zunehmend verliert.

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