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Kettner Edelmetalle
10.06.2026
05:58 Uhr

Politik im Stuhlkreis: Wie eine ratlose Bundesregierung Millionen verbrennt und am Ende die Wirtschaft um Rat fleht

Politik im Stuhlkreis: Wie eine ratlose Bundesregierung Millionen verbrennt und am Ende die Wirtschaft um Rat fleht

Es gibt Momente in der deutschen Politik, die so entlarvend sind, dass man sie sich auf der Zunge zergehen lassen muss. Die schwarz-rote Bundesregierung hat einen solchen Moment geliefert – und zwar mit einer Geste der Hilflosigkeit, die selbst den geduldigsten Bürger erschaudern lässt. Statt zu regieren, fragt man neuerdings höflich bei den anderen nach, was denn eigentlich zu tun wäre.

Hunderte Millionen für Berater – und dann der Stuhlkreis

Vor dem groß inszenierten Reformtreffen im Kanzleramt mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden habe die Koalition, so berichtet es der ursprüngliche Beitrag, einen geradezu peinlichen Fragenkatalog verschickt. Fünf Kapitel, beginnend beim allgemeinen „Reformbedarf“ über den Arbeitsmarkt, die Sozialversicherungen und den Bürokratieabbau bis hin zur Einkommensteuer. Und was steht da drin? Fragen wie: „Was halten Sie für den zentralen Faktor für die anhaltende strukturelle Wachstumsschwäche Deutschlands?“

Man lese das noch einmal langsam. Im Jahr 2026. Nach Jahren des wirtschaftlichen Niedergangs. Nach Deindustrialisierung, Energiepreis-Wahnsinn und einem Bürokratie-Moloch, der jedes Unternehmen erstickt. Und die Regierung fragt allen Ernstes, woran es denn liegen könnte. Das ist keine Politik. Das ist Erkenntnissuche auf Kindergarten-Niveau, ein politikgewordener Stuhlkreis.

Das teuerste Schweigen der Republik

Besonders bitter wird die Angelegenheit, wenn man auf die Zahlen blickt. Bereits die zerbrochene Ampel-Koalition habe 2023 rund 240 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben. Unter Friedrich Merz und Lars Klingbeil dürfte sich an dieser Größenordnung wenig geändert haben. Ein dreistelliger Millionenbetrag also – Jahr für Jahr, finanziert vom Steuerzahler.

Über ein Jahr Zeit, ein dreistelliger Millionenbetrag für Beratung, eigene Fachexperten in der Fraktion, Bundestagsausschüsse und Zugriff auf sämtliche Wissenschaftler des Landes – und am Ende fragt man die Verbände, was zu tun sei.

Wozu, so muss man fragen, unterhält dieses Land einen derart aufgeblähten Apparat, wenn am Ende doch die Lobbyverbände die Regierung retten sollen? Was ist das für eine krude Vorstellung von Regierungsverantwortung?

Wenn die fehlende Fehleranalyse zum Programm wird

Der Kern des Problems liegt offen zutage: Schwarz-Rot fehlt eine gemeinsame Analyse. Eine Koalition, die sich intern weder auf eine geteilte Sicht der Lage noch auf konkrete Lösungen einigen kann, flüchtet sich in Kommissionen, Gesprächskreise und Verschiebungen. Mit breiter Brust angekündigt, kleinlaut verschoben – das scheint das Motto dieser Regierung zu sein.

Ein normalbegabter Reformprozess sähe anders aus. Erst die gemeinsame Problemanalyse, dann ein Katalog konkreter Gesetzesvorhaben, schließlich der Abgleich mit der Praxis durch die Verbände. Stattdessen beginnt man am falschen Ende und gibt damit die eigene politische Bankrotterklärung ab.

Dreifacher Schaden für den Standort Deutschland

Doch die Misere geht noch tiefer. Durch die immer breiter ausufernde Staatstätigkeit werden die klügsten Köpfe der Wirtschaft gezwungen, ihre Zeit in Konferenzräumen und an grünen Tischen zu vertrödeln, statt ihre Unternehmen voranzubringen. An der Spitze der Verbände sitzen oft die fähigsten Unternehmer einer Branche – und genau diese werden von einer ideenlosen Regierung an die Verhandlungstische gezerrt.

So entsteht ein dreifacher Schaden: Die ungeeigneten Regierenden rauben die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, dem Steuerzahler wird sein Geld sinnlos entrissen, und die Leistungsträger werden von ihrer eigentlichen Arbeit abgehalten. Es ist die Selbstaufgabe einer Regierung, die genau jene Parteien stellen, die dieses Land seit Jahrzehnten verwalten.

Stabilität jenseits politischer Ratlosigkeit

Wer dieser Tage beobachtet, wie planlos in Berlin agiert wird, sollte sich eine simple Frage stellen: Wem vertraue ich mein Vermögen an? Einer Regierung, die nicht einmal weiß, warum die deutsche Wirtschaft kränkelt? Oder einem Wertspeicher, der seit Jahrtausenden Krisen, Misswirtschaft und politische Inkompetenz überdauert hat? Während Politiker im Stuhlkreis grübeln, behalten physische Edelmetalle wie Gold und Silber ihren realen Wert – unabhängig davon, welche Kommission gerade tagt. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portefeuille bieten sie genau jene Stabilität, die der deutschen Politik derzeit so schmerzlich fehlt.

Haftungsausschluss: Die in diesem Beitrag dargestellten Inhalte und Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Sie stellen ausdrücklich keine Anlageberatung dar. Jeder Anleger ist verpflichtet, eigenständig zu recherchieren und seine Entscheidungen selbst zu verantworten. Für etwaige Vermögensschäden übernehmen wir keine Haftung.

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