Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
26.05.2026
12:52 Uhr

Pjöngjangs Drohgebärde: Kim Jong Un lässt erneut Raketen ins Gelbe Meer fliegen

Pjöngjangs Drohgebärde: Kim Jong Un lässt erneut Raketen ins Gelbe Meer fliegen

Das Regime in Pjöngjang setzt seine martialische Außenpolitik fort – und zwar mit der für nordkoreanische Verhältnisse typischen Mischung aus Provokation, Trotz und kalkulierter Bedrohung. Nach Angaben des südkoreanischen Generalstabs hat das kommunistisch regierte Land am Dienstag erneut ballistische Geschosse abgefeuert, darunter mindestens eine Kurzstreckenrakete. Gegen 13 Uhr Ortszeit – also 6 Uhr morgens in Mitteleuropa – startete der Beschuss von der nordkoreanischen Stadt Chongju aus. Die Geschosse legten rund 80 Kilometer zurück, bevor sie im Gelben Meer niedergingen, jenem Gewässer, das die koreanische Halbinsel von China trennt.

Achter Raketentest in diesem Jahr – die Eskalationsspirale dreht sich

Es handelte sich um den bereits achten dokumentierten Raketentest Nordkoreas im laufenden Jahr. Eine Zahl, die für sich spricht. Während westliche Kanzleien in vornehmer Diplomatensprache ihre „Besorgnis“ kundtun, demonstriert Kim Jong Un, dass er von Verhandlungen herzlich wenig hält. Die südkoreanische Armee erhöhte umgehend ihre Alarmbereitschaft. Seoul, Washington und Tokio tauschten engmaschig Geheimdienstinformationen aus – ein eingespieltes Krisenritual, das in den vergangenen Jahren bedauerlicherweise zur Routine geworden ist.

Ein Sprecher des südkoreanischen Außenministeriums appellierte an Pjöngjang, auf die Bemühungen Seouls um eine Entspannung zu reagieren. Der Süden werde weiter an einer Lösung des nordkoreanischen Atomproblems arbeiten, hieß es. Wer die Geschichte der koreanischen Halbinsel kennt, ahnt freilich, wie diese Appelle in Pjöngjang aufgenommen werden dürften: gar nicht.

Kim Jong Un nennt den Süden „feindlichsten Staat“

Bereits im März hatte der nordkoreanische Machthaber Südkorea als „den uns am meisten feindlich gesinnten Staat“ tituliert. Im April setzte das Regime nach eigenen Angaben bei Tests international geächtete Streumunition ein – ein klarer Affront gegen alle völkerrechtlichen Standards. Fachleute interpretieren die Waffentests als Antwort auf jeden Annäherungsversuch Seouls: Pjöngjang will offenbar zeigen, dass es Frieden zu seinen Bedingungen oder gar nicht gibt.

Formell befinden sich Nord- und Südkorea seit dem Ende des Korea-Krieges 1953 weiterhin im Kriegszustand. Ein Friedensvertrag wurde nie geschlossen, lediglich ein Waffenstillstand. Das macht die Halbinsel zu einem der gefährlichsten geopolitischen Pulverfässer der Welt – und die jüngsten Tests gießen reichlich Öl ins schwelende Feuer.

Der chinesische Schatten über Pjöngjang

Pikant erscheint der Zeitpunkt: Die südkoreanische Nachrichtenagentur „Yonhap“ hatte vergangene Woche unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, ein Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Nordkorea sei für diese Woche geplant. Eine offizielle Bestätigung aus Peking oder Pjöngjang liege bislang nicht vor. China gilt als der wichtigste – und faktisch einzige bedeutende – Verbündete des international weitgehend isolierten Landes. Ohne Pekings stille Duldung wären die zahlreichen Sanktionen gegen das Kim-Regime längst spürbarer.

Was die geopolitische Unruhe für Anleger bedeutet

Während sich die Welt in immer neuen Krisenherden verliert – vom Ukraine-Krieg über den Nahost-Konflikt bis hin zu den Provokationen aus Pjöngjang – zeigt sich einmal mehr, wie zerbrechlich die globale Sicherheitsarchitektur geworden ist. In Zeiten, in denen ballistische Raketen wie selbstverständlich zum außenpolitischen Werkzeugkasten autoritärer Regime gehören, suchen kluge Anleger nach krisenfesten Werten. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende hinweg als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten bewährt – ganz unabhängig davon, welcher Despot gerade die Weltöffentlichkeit auf Trab hält.

Hinweis: Der vorliegende Beitrag stellt keine Anlageberatung dar. Die geäußerten Einschätzungen geben ausschließlich die Meinung unserer Redaktion wieder. Jeder Leser ist verpflichtet, vor einer Anlageentscheidung eigenständig zu recherchieren beziehungsweise fachkundigen Rat einzuholen und trägt für seine Investitionen die alleinige Verantwortung.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen