Kostenlose Beratung
07930-2699
200.000
Kunden
Sicherer
Versand
Kettner Edelmetalle
28.05.2026
05:50 Uhr

Pistorius greift durch: Ex-Soldaten sollen wieder in die Kaserne marschieren

Pistorius greift durch: Ex-Soldaten sollen wieder in die Kaserne marschieren

Die Republik rüstet auf – und der Bürger soll mitmarschieren. Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der für viele Deutsche eine empfindliche Zäsur bedeuten dürfte: Die Reservepflicht soll zurückkehren. Wer einmal Uniform getragen hat, könnte schon bald wieder zum Appell antreten müssen – ob er wolle oder nicht.

Was im Referentenentwurf steht

Aus dem sogenannten Reservestärkungsgesetz, das aus dem Bundesverteidigungsministerium stammt, geht hervor, dass Männer und Frauen, die weniger als ein Jahr freiwillig Wehrdienst geleistet haben, bis zum 45. Lebensjahr zu regelmäßigen Übungen einberufen werden könnten. Wer länger diente, Berufs- oder Zeitsoldat war, soll sogar bis zum 65. Geburtstag in der Pflicht stehen. Vorgesehen seien jährlich oder im Zwei-Jahres-Rhythmus jeweils zweiwöchige Wehrübungen. Anfang Juli wolle das Kabinett das Vorhaben beschließen, nach der Sommerpause könnte der Bundestag das Gesetz durchwinken.

Das Ziel: Eine Armee in alter Größe

Pistorius peilt bis Mitte der 2030er-Jahre 265.000 aktive Soldaten und 200.000 Reservisten an. Die Realität sieht freilich ernüchternd aus: Ende 2024 zählte das Ministerium gerade einmal rund 60.000 beorderte Reservisten – und davon nahm nur etwa jeder Zweite überhaupt an Übungen teil. Jeder dritte Reservist sei zudem über 50 Jahre alt. Eine Truppe, die so überaltert ist wie das Bundestagsplenum an einem Donnerstagnachmittag.

Erinnern wir uns: Es war ausgerechnet ein CDU-Verteidigungsminister, Thomas de Maizière, der die Wehrpflicht und mit ihr die Reservepflicht 2011 in den Ruhestand schickte. Damals galt das als modern, als Friedensdividende, als Zeichen der Zeit. Heute wirkt es wie ein strategischer Kardinalfehler, dessen Rechnung nun präsentiert wird.

CDU drängt, SPD liefert

Treibende Kraft hinter den Forderungen ist auch Thomas Röwekamp (CDU), Vorsitzender des Verteidigungsausschusses. Er hatte im April erklärt, Deutschland könne sich eine Reserve, die nur auf freiwilliger Basis funktioniere, schlichtweg nicht mehr leisten. Sein Ziel: die Abschaffung des „doppelten Freiwilligkeitsprinzips“, nach dem bislang sowohl Reservist als auch Arbeitgeber einer Übung zustimmen müssen. So gebe es im Ernstfall keinerlei Planungssicherheit.

Patrick Sensburg, Präsident des Reservistenverbandes, begrüßte den Vorstoß grundsätzlich, mahnte aber einen verbesserten Kündigungsschutz an. Es dürfe nicht passieren, so Sensburg, dass Arbeitgeber Reservisten künftig erst gar nicht mehr einstellten oder gar entließen. Eine berechtigte Sorge, die in der politischen Debatte gerne unter den Tisch fällt.

Der Bürger zahlt – mit Zeit, Geld und Lebensplanung

Was bedeutet das konkret für Hunderttausende? Zwei Wochen jährlich aus dem Berufsleben gerissen, Familienplanung über den Haufen geworfen, Karrieren ausgebremst. Und das vor dem Hintergrund einer Wirtschaft, die ohnehin am Tropf hängt. Während die Bundesregierung 500 Milliarden Euro an neuen Schulden für Infrastruktur verteilt und nebenbei die Klimaneutralität im Grundgesetz verankert, soll der Bürger nun auch noch seinen Körper und seine Zeit dem Staat zur Verfügung stellen. Friedrich Merz hatte einst versprochen, keine neuen Schulden zu machen. Diese Versprechen lösen sich schneller in Luft auf als ein Wehrpflichtiger in der Grundausbildung.

Ein Land im Umbruch – und der Wert echter Vermögenssicherung

Die Wiedereinführung verpflichtender Wehrübungen ist mehr als eine militärische Personalfrage. Sie ist Symbol einer Zeit, in der staatliche Eingriffe zunehmen, geopolitische Spannungen wachsen und das Vertrauen in stabile Rahmenbedingungen schwindet. Wer in solchen Phasen sein Vermögen krisenfest aufstellen will, tut gut daran, sich nicht ausschließlich auf Papierwerte oder politische Versprechen zu verlassen. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Anker in stürmischen Zeiten erwiesen – ein Baustein, der in keinem gut durchdachten Portfolio fehlen sollte.

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Einschätzungen geben die Meinung unserer Redaktion wieder und stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Anlageentscheidungen sollten stets auf Grundlage eigener Recherche oder nach Konsultation eines qualifizierten Beraters getroffen werden. Eine Haftung für etwaige Verluste oder Folgen wird ausdrücklich ausgeschlossen.

Wissenswertes zum Thema

Erhalten Sie kostenlose Tipps um Ihr Vermögen zu schützen und als erster von neuen Produkten zu erfahren

Sie möchten regelmäßig über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert werden? Dann melden Sie sich hier für den kostenfreien Kettner Edelmetalle Newsletter an.

Durch Eingabe Ihrer E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Abschicken“ geben Sie die folgende Einwilligungserklärung ab: „Ich bin damit einverstanden, per E-Mail über Produktneuheiten, spannende Finanznachrichten und exklusive Sonderangebote informiert zu werden und willige daher in die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse zum Zwecke der Zusendung des Newsletters ein. Diese Einwilligung kann ich jederzeit und ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt im Falle des Widerrufs unberührt.“

Willst du Teil unserer Erfolgsstory sein?

Werde jetzt Teil vom #TeamGold

Offene Stellen