
Perth Mint feiert mit Drachentöter-Münzen: Wenn die Sovereign-Tradition auf bröckelnde Papierwährungen trifft

Während in Berlin die Politiker eifrig neue Schuldentöpfe ausgraben und das gedruckte Geld immer weniger wert ist, geht die altehrwürdige Perth Mint einen völlig anderen Weg: Sie setzt auf das, was seit Jahrtausenden Bestand hat. Diese Woche hat die australische Prägeanstalt neue Münzen ihrer berühmten "Sovereign"-Reihe auf den Markt gebracht – und damit ein Stück Beständigkeit präsentiert, das in unserer hektischen Zeit der digitalen Luftbuchungen geradezu wohltuend wirkt.
Vier Varianten für Sammler und Vermögensschützer
Das Angebot ist sorgfältig gestaffelt. Neben der klassischen Standardausführung mit einem Goldgewicht von 0,235 Unzen offeriert die Perth Mint eine Viertel-Sovereign mit 0,059 Unzen sowie eine silberne Variante, die auf 0,250 Unzen kommt. Abgerundet wird das Angebot durch ein exklusives Dreierset, das eine Sovereign, eine Viertel-Sovereign und eine halbe Sovereign in sich vereint. Sämtliche Münzen bestehen aus 99,99 Prozent Feingold beziehungsweise Feinsilber – und das in erstklassiger Proof-Qualität.
Die Auflagen sind streng limitiert, was den Sammlerwert zusätzlich befeuern dürfte:
- Standardversion: maximal 1.250 Stück
- Viertel-Sovereign: begrenzt auf 1.500 Exemplare
- Silbermünze: limitiert auf 10.000 Stück
- Dreierset: lediglich 250 Stück
Ein Krieger gegen den Drachen – ein Sinnbild für unsere Zeit?
Wer einen Blick auf die Rückseite wirft, erkennt ein Motiv, das es in sich hat: Ein nackter Krieger zu Pferd schwingt sein Schwert über einem Drachen. Umrahmt wird die Szene von einem dekorativen Kreis aus erhabenen Punkten, ergänzt durch die Prägungen "AUSTRALIA", die Jahreszahl "2026" sowie das charakteristische Münzzeichen "P" der Perth Mint.
Der mutige Kämpfer, der das gefährliche Ungeheuer bezwingt – man könnte fast meinen, hier werde der besonnene Sparer dargestellt, der seinem Vermögen mit echtem Gold gegen die schleichende Geldentwertung zur Seite springt.
Eine Besonderheit: Das Design trägt ein zusätzliches Münzzeichen mit der Zahl "100" – ein Gedenken an den 100. Geburtstag von Königin Elizabeth II. Auf der Vorderseite prangt das von Dan Thorne geschaffene Bildnis von König Charles III. nebst Nennwert.
Warum physisches Edelmetall in unsicheren Zeiten Gold wert ist
Während Aktiendepots im Sekundentakt schwanken und so manch staatlich verordnetes "Sondervermögen" in Wahrheit nichts anderes als neue Schulden für unsere Kinder und Enkel bedeutet, behält ein echter Goldsovereign seinen inneren Wert. Kein Drucker dieser Welt kann Gold aus dem Nichts erschaffen, kein Beamtenstift kann es per Federstrich entwerten. Genau diese Beständigkeit macht solche Münzen zu mehr als bloßen Sammlerobjekten – sie sind handfeste Vermögenssicherung.
Dass eine traditionsreiche Prägeanstalt am anderen Ende der Welt unbeirrt auf solide Werte setzt, während hierzulande die Notenpressen heißlaufen, sagt mehr über den Zustand unseres Geldsystems aus als jede Sonntagsrede. Wer sein Erspartes vor dem stillen Wertverfall schützen möchte, tut gut daran, einen Teil seines Portfolios in physische Edelmetalle umzuschichten – als bodenständige Ergänzung zu einem breit gestreuten Vermögen.
Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und gibt ausschließlich die Einschätzung unserer Redaktion sowie die uns vorliegenden Informationen wieder. Jede Anlageentscheidung birgt Risiken. Bitte recherchieren Sie eigenständig und sorgfältig oder ziehen Sie bei Bedarf einen unabhängigen Fachmann hinzu. Für Ihre Anlageentscheidungen sind Sie selbst verantwortlich; eine Haftung wird ausdrücklich ausgeschlossen.

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