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Kettner Edelmetalle
11.02.2026
11:17 Uhr

Pekings Machtdemonstration: Chinas gefährlichster Zerstörer kreuzt vor Irans Küste

Während die Welt gebannt auf den schwelenden Nahostkonflikt blickt, setzt China ein unmissverständliches Zeichen militärischer Stärke – und zwar direkt vor der Haustür des Iran. Die chinesische Marine hat einen Zerstörer vom Typ 055 in den Golf von Oman entsandt, jenes Kriegsschiff, das in Fachkreisen als das leistungsfähigste Überwasserkampfschiff der Welt gilt. Ein Schachzug, der die ohnehin fragile geopolitische Lage im Nahen Osten weiter verkompliziert.

Der „Carrier Killer" und seine Begleitung

Der Flottenverband umfasst neben dem Flaggschiff der Klasse 055 auch einen kleineren Zerstörer der Klasse 052D sowie das Seeüberwachungs- und Ortungsschiff Liaowang-1. Offiziell steuern die Schiffe auf gemeinsame Marineübungen mit Russland und dem Iran zu – die sogenannten „Maritime Security Belt"-Manöver, die für Mitte Februar 2026 angesetzt seien. Doch wer glaubt, es handele sich hier um eine harmlose Flottenparade, der dürfte die geopolitischen Realitäten verkennen.

Denn die Liaowang-1 ist kein gewöhnliches Schiff. Es handelt sich um ein hochspezialisiertes Aufklärungsschiff, dessen Sensoren in der Lage sein dürften, Bewegungen westlicher Kriegsschiffe in der Region minutiös zu erfassen. Die Vermutung liegt nahe – und wird von Fachmagazinen wie dem Military Watch Magazine geteilt –, dass die gewonnenen Erkenntnisse direkt an den Iran weitergegeben werden könnten. Ein Szenario, das Washington kaum erfreuen dürfte.

Chinas Botschaft an den Westen

Die Entsendung der Kampfschiffe fällt in eine Zeit maximaler Anspannung. Erst am 10. Februar veröffentlichten chinesische Quellen Satellitenbilder, die ein frisch installiertes THAAD-Raketenabwehrsystem der US-Armee auf der jordanischen Muwaffaq-Al-Salti-Luftwaffenbasis zeigen – komplett mit Kommandoposten, Langstreckenradar und sechs Abschussvorrichtungen. Die Veröffentlichung dieser hochsensiblen Aufnahmen war kaum ein Zufall. Sie dürfte vielmehr als unmissverständliches Signal zu verstehen sein: Peking beobachtet jeden Schritt der Amerikaner und scheut sich nicht, diese Informationen öffentlich zu machen.

Man muss kein Militärstratege sein, um zu begreifen, was hier geschieht. China baut einen nachrichtendienstlichen Schutzschirm über den Iran auf. Die Zerstörer vom Typ 055 verfügen über Dualband-Radarsysteme, die jenen Systemen ähneln sollen, die die US-Marine ursprünglich in ihre Zumwalt-Klasse integrieren wollte – und daran scheiterte. Diese Sensoren könnten theoretisch Zielinformationen liefern, um iranische Raketen- und Drohnenangriffe sowie Luftabwehrmaßnahmen zu unterstützen. Ein technologischer Vorsprung, der die militärische Gleichung in der Region fundamental verändern könnte.

Die Lehre aus Belgrad 1999

Besonders aufschlussreich ist der historische Kontext, den Militäranalysten in diesem Zusammenhang herstellen. Im Jahr 1999 bombardierte die NATO den militärischen Bereich der chinesischen Botschaft in Belgrad – angeblich ein „Versehen", wie es damals hieß. Berichten zufolge soll die Botschaft jedoch zur Weiterleitung von Nachrichteninformationen an jugoslawische Streitkräfte genutzt worden sein. Dass namhafte Militärpublikationen mittlerweile offen von einem absichtlichen Angriff ausgehen, spricht Bände. Peking hat diese Lektion offenbar nicht vergessen. Die massiven Verteidigungsfähigkeiten der Typen 055 und 052D sollen sicherstellen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt. Wer chinesische Schiffe angreift, riskiert eine direkte Konfrontation mit der zweitgrößten Militärmacht der Welt.

Trilaterale Achse: Peking, Moskau, Teheran

Was sich hier vor unseren Augen abspielt, ist nichts Geringeres als die Konsolidierung einer sino-russisch-iranischen Sicherheitsarchitektur, die den westlichen Einfluss im Nahen Osten systematisch zurückdrängt. Es kursieren Spekulationen, wonach BeiDou-Stationen – das chinesische Pendant zum amerikanischen GPS – an den Iran geliefert worden sein könnten. Seit Mitte 2025 gibt es zudem unbestätigte Berichte, der Iran habe chinesische Langstrecken-Luftabwehrsysteme erhalten. Sollte sich die nachrichtendienstliche Unterstützung bestätigen, wäre dies ein gewaltiger Kraftmultiplikator für das ohnehin beachtliche iranische Arsenal an ballistischen Raketen, das – wie die Feindseligkeiten im Juni 2025 zeigten – sowohl Mehrfachsprengköpfe als auch ballistische Hyperschallraketen umfasst.

Für Europa und insbesondere für Deutschland hat diese Entwicklung weitreichende Konsequenzen. Während sich die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz noch sortiert und das 500-Milliarden-Sondervermögen die Schuldenlast künftiger Generationen in schwindelerregende Höhen treibt, verschieben sich die globalen Machtverhältnisse in atemberaubendem Tempo. Die Frage, ob Deutschland in einem solchen Szenario überhaupt noch als relevanter Akteur wahrgenommen wird, stellt sich mit zunehmender Dringlichkeit.

Gold als Anker in stürmischen Zeiten

In Zeiten derart massiver geopolitischer Verwerfungen zeigt sich einmal mehr, warum physische Edelmetalle als Vermögenssicherung unverzichtbar sind. Wenn Großmächte ihre Kriegsschiffe in Stellung bringen und die Straße von Hormus – durch die rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt – zum Schauplatz militärischer Machtdemonstrationen wird, dann sind es Gold und Silber, die seit Jahrtausenden als verlässlicher Wertspeicher fungieren. Kein Algorithmus, kein ETF und keine Digitalwährung kann diese zeitlose Sicherheit bieten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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