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11.05.2026
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Paukenschlag in Zehdenick: AfD erobert erstmals Bürgermeistersessel in Brandenburg

Paukenschlag in Zehdenick: AfD erobert erstmals Bürgermeistersessel in Brandenburg

Es war ein politisches Erdbeben mit Ansage – und doch traf die Wucht des Ergebnisses die etablierten Parteien wie ein Donnerschlag. In der beschaulichen 13.000-Einwohner-Stadt Zehdenick im brandenburgischen Landkreis Oberhavel hat der Unternehmer René Stadtkewitz bereits im ersten Wahlgang die Bürgermeisterwahl für sich entschieden. Mit beeindruckenden 58,4 Prozent der Stimmen verschaffte er der AfD damit ihren ersten hauptamtlich direktgewählten Bürgermeister im Land Brandenburg.

Klare Mehrheit, klare Ansage

Wer in den vergangenen Monaten den politischen Puls der ostdeutschen Provinz gemessen hat, dem dürfte das Ergebnis weniger überraschend vorgekommen sein als den Berliner Kommentatoren in ihren Hauptstadt-Redaktionen. Auf Platz zwei landete Stephan von Hundelshausen von der FDP mit gerade einmal 28,6 Prozent – ein Abstand, der nicht knapper, sondern krachender kaum hätte ausfallen können. Der parteilose Wolf-Gernot Richardt erreichte 7,8 Prozent, Dennis Latzke von der Partei des Fortschritts kam auf 5,2 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei ordentlichen 52,8 Prozent – für eine Bürgermeisterwahl ein durchaus respektabler Wert.

Bemerkenswert ist vor allem die Tatsache, dass Stadtkewitz schon im ersten Anlauf die absolute Mehrheit holte. Damit blieb den üblichen Verdächtigen keine Zeit, das altbekannte Manöver zu zünden: jene parteiübergreifende „demokratische Brandmauer“, bei der sich von CDU bis Linkspartei vor der Stichwahl alle hinter einem Gegenkandidaten versammeln, um die AfD um jeden Preis zu verhindern. In Zehdenick war diese Volksfront-Strategie schlicht nicht mehr möglich – die Wähler hatten die Entscheidung bereits getroffen.

Stadtkewitz – ein politischer Veteran mit langer Geschichte

Wer ist dieser Mann, der jetzt vor den Toren Berlins Geschichte schreibt? René Stadtkewitz ist im Berliner Politikbetrieb alles andere als ein Neuling. Bis 2010 saß der heute 61-Jährige für die CDU im Berliner Abgeordnetenhaus. Ein Jahr zuvor war er aus der Partei ausgetreten, hatte sein Mandat in der Fraktion aber zunächst behalten. Den endgültigen Bruch mit der Union besiegelte sein Einladungs-Coup für den niederländischen Politiker Geert Wilders zu einer Diskussionsveranstaltung – ein Tabubruch, den ihm seine ehemaligen Parteifreunde nicht verziehen.

Schon 2006 war er ins Visier der politischen Korrektheits-Wächter geraten, als er kurz vor den Berliner Abgeordnetenhauswahlen einer konservativen Wochenzeitung ein Interview gab. Damals forderten linke Parteien und sogar Politiker aus den eigenen Reihen seinen Rücktritt – ein Vorgang, der exemplarisch dafür steht, wie eng der Meinungskorridor in der angeblich so toleranten Hauptstadt schon damals geworden war. Später gründete Stadtkewitz die Partei „Die Freiheit“, die mangels Wahlerfolgen jedoch keine politische Strahlkraft entwickelte. Ab 2013 warb er für die damals neugegründete AfD.

Zweiter Anlauf erfolgreich

Die Neuwahl in Zehdenick war übrigens nötig geworden, weil der bisherige parteilose Stadtchef Alexander Kretzschmar nach gerade einmal zehn Monaten Amtszeit am 25. Januar abgewählt worden war. Pikantes Detail am Rande: Kretzschmar hatte sich im März 2025 in der Stichwahl noch gegen Stadtkewitz durchgesetzt. Die Geduld der Zehdenicker mit dem Establishment-Kandidaten währte offensichtlich nicht lange – und der zweite Anlauf wurde für Stadtkewitz zum Triumph.

Symbolwirkung weit über Zehdenick hinaus

Das Ergebnis hat eine Bedeutung, die weit über die Stadtgrenzen hinausreicht. Während die AfD in Brandenburg zuvor bereits in Jüterbog ein Bürgermeisteramt innehatte, war jener Amtsinhaber erst kurz vor Ende seiner Amtszeit 2024 zur Partei gewechselt und 2025 in den Bundestag weitergezogen. In Zehdenick hingegen handelt es sich um eine echte Direktwahl mit eindeutigem Mandat – und das in einem Bundesland, in dem die etablierten Parteien seit Jahren um jeden Bürgermeistersessel kämpfen, um den Eindruck eines bundesweiten Trends zu verhindern.

Der Erfolg in Zehdenick zeigt: Die Bürger lassen sich offenkundig immer weniger von medialen Dauerwarnungen und politischen Brandreden beeindrucken. Sie entscheiden vor Ort, anhand konkreter Sachthemen und persönlicher Glaubwürdigkeit der Kandidaten. Dass eine schwarz-rote Bundesregierung unter Friedrich Merz, die Wahlversprechen reihenweise gebrochen hat – Stichwort 500-Milliarden-Sondervermögen und neue Rekordverschuldung – derzeit kaum Vertrauen zurückgewinnen kann, dürfte den Rückenwind der Opposition zusätzlich verstärken.

Was kommt jetzt?

Für Stadtkewitz beginnt nun die eigentliche Arbeit. Verwaltung, Haushalt, Infrastruktur, Bürgeranliegen – die Mühen der Ebene werden zeigen, ob die hohen Erwartungen erfüllt werden können. Die Augen der Republik werden auf Zehdenick gerichtet sein, und es darf vermutet werden, dass der politische Gegenwind aus Potsdam und Berlin nicht lange auf sich warten lassen wird. Doch eines steht fest: Die politische Landkarte Brandenburgs hat sich an diesem Wahlsonntag verändert – und das nicht durch Hinterzimmer-Deals, sondern durch eine klare Entscheidung der Wähler.

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