
Nvidia und Amazon: Ein lukratives Bündnis für die Zukunft der KI
Ein neues Kapitel in der Technologiegeschichte wird aufgeschlagen, denn Nvidia und Amazon haben sich zusammengeschlossen, um den bisher schnellsten Cloud-KI-Supercomputer zu realisieren. Trotz einiger kleiner Risse in den Aussichten von Nvidia in den letzten Wochen, scheint der Weg zu den KI-Beschleunigern des Unternehmens weiterhin unvermeidbar zu sein.
Ein Projekt der Superlative
Amazon hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den schnellsten Cloud-KI-Supercomputer zu schaffen und setzt dabei auf die GH200-Chips von Nvidia. Es ist geplant, 16.384 dieser Chips zu verwenden, um den Kunden großzügige Kapazitäten zur Verfügung zu stellen. Obwohl keine finanziellen Details bekannt gegeben wurden, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich dieser Deal für Nvidia auszahlen wird. In Sachen Leistung kann bisher niemand mit Nvidia mithalten, was Amazon kaum eine andere Wahl lässt, als auf Nvidia zu setzen.
Ein Verkäufermarkt par excellence
Nvidia profitiert von der aktuellen Marktsituation, die es dem Unternehmen ermöglicht, nahezu beliebige Margen auf seine Chips zu setzen. Es handelt sich um einen klassischen Verkäufermarkt, in dem die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt. Trotz der Bemühungen von Konkurrenten wie Intel und AMD ist bisher keine Ablösung im High-End-Segment in Sicht.
Die Zusammenarbeit zwischen Nvidia und Amazon
Die Zusammenarbeit zwischen Nvidia und Amazon ist nicht neu. Die beiden Technologieriesen arbeiten seit 2010 zusammen. Das aktuelle Projekt, genannt "Ceiba", ist daher fast der nächste logische Schritt in dieser langjährigen Partnerschaft. Mit 16.384 GH200-Chips wird ein Supercomputer entstehen, der in Sachen Geschwindigkeit seinesgleichen sucht.
Win-win-Situation für beide Unternehmen
Amazon wird wahrscheinlich keine Probleme haben, Kunden für den neuen Supercomputer zu gewinnen. Mit der kürzlich erfolgten Ankündigung eines KI-Assistenten für Geschäftskunden kann der Konzern weitere Rechenleistung gut gebrauchen. Nvidia wird ebenfalls von dem Projekt profitieren und die zusätzliche Rechenleistung nutzen, um an der eigenen Software und anderen Projekten zu arbeiten.
Skepsis an der Börse
Trotz der positiven Aussichten für das Projekt, zeigt sich an der Börse eine gewisse Skepsis. Die Nvidia-Aktie konnte am Mittwoch zwar leichte Zugewinne verzeichnen, diese lassen jedoch noch keinen neuen Ausbruch erkennen. Dennoch bleiben die Analysten optimistisch und rechnen trotz der Handelsbeschränkungen mit China weiterhin mit satten Kursgewinnen für Nvidia.
Es bleibt abzuwarten, wie sich diese spannende Partnerschaft zwischen Nvidia und Amazon weiterentwickeln wird und welche Auswirkungen sie auf die Zukunft der KI-Technologie haben wird.
30.11.2023 - Andreas Göttling-Daxenbichler

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