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17.03.2026
06:50 Uhr

Merz' eigene Messlatte entlarvt ihn: Deutschland driftet in die Staatswirtschaft ab

Merz' eigene Messlatte entlarvt ihn: Deutschland driftet in die Staatswirtschaft ab

Es gibt Momente in der Politik, in denen sich ein Regierungschef mit seinen eigenen Worten richtet. Friedrich Merz hat einen solchen Moment geschaffen – und scheint es nicht einmal zu bemerken. Der Bundeskanzler, der einst als Hoffnungsträger der deutschen Wirtschaft antrat, hat sich selbst ein Erfolgskriterium gesetzt: Die Schere zwischen wachsenden Staatsausgaben und sinkenden Privatinvestitionen dürfe sich nicht weiter öffnen. Gelinge dies nicht, so Merz wörtlich, müsse man sagen, „diese Regierung ist gescheitert". Nun, die Zahlen sprechen eine vernichtende Sprache.

Privatwirtschaft im freien Fall – der Staat feiert Rekorde

Laut einer Analyse des Ifo-Instituts sind die Unternehmensinvestitionen im vierten Quartal 2025 auf den tiefsten Stand seit einem Jahrzehnt gefallen. Die private Wirtschaftsleistung schrumpfte gegenüber dem Vorquartal um weitere 0,64 Prozent. Gleichzeitig – und hier wird es geradezu grotesk – stiegen die Staatsausgaben um 1,12 Prozent auf ein neues Allzeithoch. Das daraus resultierende Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent ist nichts weiter als eine statistische Fata Morgana, ein Blendwerk, das die bittere Realität verschleiert.

Denn was wächst in Deutschland tatsächlich? Nicht die Innovationskraft, nicht der Mittelstand, nicht die industrielle Basis. Es wächst einzig und allein der Staat. Sein Apparat, seine Bürokratie, seine Transferleistungen. In den vergangenen zehn Jahren sind die staatlichen Zahlungen für Beamte, Bürgergeld-Empfänger und Subventionen um satte 25 Prozent gestiegen. Ohne diesen künstlich aufgeblähten Staatskonsum würde die deutsche Wirtschaft nicht nur stagnieren – sie würde regelrecht abstürzen.

Der „Ankündigungsweltmeister" und seine gebrochenen Versprechen

Man erinnere sich: Friedrich Merz trat an mit dem Versprechen, keine neuen Schulden zu machen. Was folgte, war das genaue Gegenteil. Noch bevor er überhaupt im Kanzleramt saß, ließ er vom abgewählten Bundestag in einer beispiellosen Nacht-und-Nebel-Aktion ein Sondervermögen von historischem Ausmaß beschließen. Eine Billion Euro Neuverschuldung – eine Last, die Generationen von Steuerzahlern schultern werden müssen. Dieses Geld ermöglicht es dem Staat, sich immer großzügiger zu gebärden, während die Privatwirtschaft ausgeblutet wird.

Erst kündigte Merz einen „Herbst der Reformen" an. Der wurde abgesagt. Dann sollte es ein „Frühling der Reformen" werden. Auch davon ist nichts zu spüren. Die versprochene „Wirtschaftswende" bleibt ein Phantom. Stattdessen treiben politische Hemmnisse wie die ideologisch motivierte Energiewende, die Strom und Gas in Deutschland künstlich verteuert, immer mehr Unternehmen ins Ausland. Entbürokratisierung? Fehlanzeige. Steuerliche Entlastung? Nicht in Sicht.

Die Stahlindustrie als Menetekel

Besonders dramatisch zeigt sich der Niedergang in der Stahlbranche. Monatlich gehen dort 10.000 Arbeitsplätze verloren. Allein im vergangenen Jahr waren es 135.000 Stellen. Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt, dass 2026 weitere 150.000 Stellen wegfallen könnten, sollte sich nichts ändern. Verbandschef Oliver Zander formulierte es unmissverständlich: Man sei nicht mehr bereit, auf eine ferne „Jahreszeit der Reformen" zu warten. Wenn bis zum Sommer 2026 kein klares politisches Reformsignal komme, werde das Vertrauen in die Regierung „deutlich bröckeln".

Auch Ifo-Präsident Clemens Fuest sieht keine Trendwende: Die Entwicklung sei „leider schlecht". Der Staatskonsum steige weiter, während die privaten Investitionen ihren Verfall fortsetzten. Deutlicher kann eine Bankrotterklärung kaum ausfallen.

Deutschland auf dem Weg in die Staatswirtschaft

Was wir hier beobachten, ist nichts weniger als eine schleichende Transformation der deutschen Wirtschaftsordnung. Ludwig Erhards soziale Marktwirtschaft, einst Garant für den deutschen Wohlstand, wird Stück für Stück durch eine staatlich dominierte Planwirtschaft ersetzt. Der Staat als größter Arbeitgeber, als größter Investor, als größter Konsument – das ist nicht das Modell, das Deutschland groß gemacht hat. Es ist das Modell, an dem andere Länder gescheitert sind.

Friedrich Merz, der sich einst als deutscher Ludwig Erhard inszenierte, als Verfechter der freien Marktwirtschaft und als Gegenentwurf zur rot-grünen Umverteilungspolitik, entpuppt sich zunehmend als das Gegenteil dessen, was er versprach. Die Große Koalition mit der SPD scheint ihn nicht etwa zu disziplinieren, sondern vielmehr zu lähmen. Jede Reform wird zerredet, jeder Impuls im Koalitionsgestrüpp erstickt.

Und während die deutsche Industrie abwandert, während qualifizierte Fachkräfte das Land verlassen, während der Mittelstand unter Bürokratie und Energiekosten ächzt, fließen Milliarden in fragwürdige Klimaschutzprojekte im Ausland. Man fragt sich unwillkürlich: Für wen regiert dieser Kanzler eigentlich?

Gold als Anker in stürmischen Zeiten

In Zeiten, in denen der Staat immer mehr Schulden anhäuft und die Privatwirtschaft schrumpft, gewinnt die Frage der persönlichen Vermögenssicherung eine ganz neue Dringlichkeit. Die Billion Euro Neuverschuldung wird unweigerlich zu weiterer Inflation führen – und damit zur schleichenden Enteignung der Sparer. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrhunderte als verlässlicher Wertspeicher bewährt, gerade in Phasen staatlicher Überschuldung und wirtschaftlicher Unsicherheit. Wer sein Vermögen langfristig schützen möchte, sollte eine Beimischung von Edelmetallen in einem breit gestreuten Portfolio ernsthaft in Betracht ziehen.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung sollte auf eigener, sorgfältiger Recherche basieren. Wir übernehmen keine Haftung für finanzielle Entscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden.

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