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Kettner Edelmetalle
27.02.2026
11:38 Uhr

Massenentlassungen bei Block Inc.: Wenn KI Tausende Arbeitsplätze auf einen Schlag vernichtet

Massenentlassungen bei Block Inc.: Wenn KI Tausende Arbeitsplätze auf einen Schlag vernichtet

Was sich wie ein düsteres Zukunftsszenario aus einem Science-Fiction-Film anhört, ist längst bittere Realität geworden. Jack Dorsey, Mitgründer von Twitter – heute unter dem Namen X bekannt – und langjähriger Chef des Finanztechnologie-Konzerns Block Inc., hat eine Entscheidung getroffen, die in ihrer Brutalität ihresgleichen sucht: Rund 4.000 Mitarbeiter werden entlassen. Auf einen Schlag. Nicht wegen einer Krise. Nicht wegen roter Zahlen. Sondern weil eine Maschine ihre Arbeit schneller, billiger und – so die Behauptung – besser erledigen könne.

Profit statt Menschen: Die eiskalte Kalkulation eines Tech-Milliardärs

Die Belegschaft von Block Inc. wird nahezu halbiert – von über 10.000 auf unter 6.000 Beschäftigte. Dorsey selbst betonte in einem internen Memo an Mitarbeiter und Aktionäre, dass das Unternehmen keineswegs in Schwierigkeiten stecke. Im Gegenteil: Das Geschäft laufe hervorragend, der Bruttogewinn wachse, immer mehr Kunden nutzten Produkte wie Cash App und Square. Es handele sich also nicht um eine Notmaßnahme, sondern um eine bewusste strategische Entscheidung – eine Wette auf die Zukunft der künstlichen Intelligenz.

Die Reaktion der Börse? Frenetischer Jubel. Die Aktie von Block schoss nach der Ankündigung um bis zu 25 Prozent in die Höhe. Für die Aktionäre ein Festtag. Für 4.000 Familien der Beginn einer ungewissen Zukunft. Selten wurde der Zynismus des modernen Kapitalismus so unverhohlen zur Schau gestellt.

„Intelligence Tools" – das Neusprech für den Kahlschlag

Dorsey wählt in seinem Schreiben wohlklingende Worte für das, was im Kern eine Massenentlassung historischen Ausmaßes darstellt. Er spricht von „Intelligence Tools", die grundlegend veränderten, was es bedeute, ein Unternehmen zu bauen und zu führen. Kleinere, flachere Teams könnten mit diesen Werkzeugen mehr leisten – und das besser als zuvor. Die Fähigkeiten dieser Tools würden „jede Woche exponentiell" wachsen.

Konkret verweist der Tech-Milliardär auf beeindruckende Zahlen: Seit September hätten Entwickler bei Block dank hauseigener KI-Werkzeuge rund 40 Prozent mehr Code produziert. Man brauche schlicht weniger Menschen für dieselbe – oder sogar mehr – Arbeit. Dorsey habe sich bewusst gegen eine schleichende Reduktion über Monate oder Jahre entschieden. Stattdessen bevorzuge er den „harten, klaren Schnitt". Eine Formulierung, die in ihrer Kälte kaum zu überbieten ist.

Eine Prophezeiung, die Millionen betreffen könnte

Besonders alarmierend ist Dorseys Prognose für die gesamte Wirtschaft. Die meisten Unternehmen würden in naher Zukunft zu denselben Schlüssen kommen, prophezeit er. Und genau hier liegt das eigentliche Problem – eines, das weit über die Grenzen eines einzelnen Fintech-Unternehmens hinausreicht. Wenn ein Brancheninsider wie Dorsey offen ausspricht, was viele Konzernlenker hinter verschlossenen Türen längst diskutieren, dann sollten bei Arbeitnehmern weltweit sämtliche Alarmglocken schrillen.

Deutschland: Verschlafen wir die Debatte?

Während in den Vereinigten Staaten die KI-Revolution bereits ganze Belegschaften hinwegfegt, scheint man in Deutschland noch immer in einer Mischung aus Naivität und Selbstgefälligkeit zu verharren. Die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat zwar ein 500 Milliarden Euro schweres Sondervermögen für Infrastruktur auf den Weg gebracht – doch wo bleibt die ernsthafte Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Verwerfungen, die durch künstliche Intelligenz drohen? Statt sich mit den wirklich drängenden Zukunftsfragen zu beschäftigen, verliert sich die deutsche Politik allzu oft in ideologischen Nebenschauplätzen.

Die Frage, die sich stellt, ist so simpel wie unbequem: Was geschieht mit den Millionen Menschen, deren Arbeitsplätze in den kommenden Jahren wegfallen werden? Wer finanziert ihre Existenz? Wer gibt ihnen Sinn und Aufgabe? Schon heute gelingt es dem deutschen Staat kaum, die Integration von Zuwanderern in den Arbeitsmarkt zu bewältigen. Was passiert erst, wenn auch die einheimische Mittelschicht massenhaft von Arbeitslosigkeit betroffen ist?

Die Börse feiert, die Gesellschaft zahlt

Es ist ein Muster, das sich in der Geschichte des Kapitalismus immer wieder zeigt: Technologische Umbrüche schaffen enormen Wohlstand – aber eben nicht für alle. Die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts brachte Massenverelendung, bevor sich neue Berufsfelder herausbildeten. Doch diesmal könnte es anders sein. Denn anders als die Dampfmaschine ersetzt künstliche Intelligenz nicht nur körperliche, sondern auch geistige Arbeit. Programmierer, Analysten, Sachbearbeiter, Juristen – kaum ein Berufsbild scheint langfristig sicher.

Jack Dorseys Entscheidung bei Block Inc. ist mehr als eine unternehmerische Maßnahme. Sie ist ein Menetekel. Ein Zeichen an der Wand, das die politische Klasse – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit – endlich ernst nehmen sollte. Doch die Erfahrung lehrt: Politiker reagieren erst, wenn es bereits zu spät ist.

Vermögenssicherung in unsicheren Zeiten

In einer Welt, in der technologische Umwälzungen ganze Branchen über Nacht obsolet machen können und Aktienkurse auf dem Rücken von Massenentlassungen in die Höhe schießen, stellt sich für den einzelnen Bürger mehr denn je die Frage nach verlässlicher Vermögenssicherung. Physische Edelmetalle wie Gold und Silber haben sich über Jahrtausende als krisenfester Wertspeicher bewährt – unabhängig von den Launen der Börse, den Experimenten der Notenbanken und den disruptiven Kräften der Technologie. Als Beimischung in einem breit gestreuten Portfolio können sie einen wichtigen Beitrag zur Absicherung des eigenen Vermögens leisten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Basis eigener, sorgfältiger Recherche getroffen werden. Für Verluste, die aus der Umsetzung der hier dargestellten Informationen entstehen könnten, übernehmen wir keinerlei Haftung. Konsultieren Sie im Zweifel einen qualifizierten Finanzberater.

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