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Kettner Edelmetalle
28.05.2026
06:11 Uhr

Lebenslang in Klagenfurt: Syrischer Attentäter zeigt vor Gericht keine Reue – „Ich würde noch mehr Menschen töten"

Es sind Worte, die einem den Atem stocken lassen. Worte, die jeden anständigen Menschen mit blankem Entsetzen erfüllen. Im Schwurgerichtssaal von Klagenfurt sitzt ein 24jähriger Syrer hinter dickem Panzerglas, umringt von schwer bewaffneten Beamten – und verkündet mit kaltem Stolz, er bereue nichts. Im Gegenteil: Er würde es wieder tun. Und zwar gründlicher.

84 Sekunden des Grauens in Villach

Der Tathergang liest sich wie ein Albtraum, der eigentlich nie hätte stattfinden dürfen. Im Februar 2025 stürmte der Syrer mitten in der Kärntner Stadt Villach mit einem Messer auf Passanten zu. 84 Sekunden lang dauerte sein blutiges Werk. Ein 14jähriger Schüler verlor sein Leben, fünf weitere Menschen wurden schwer verletzt. Erst sechs Minuten nach der ersten Attacke konnte der Täter überwältigt werden. Auf Fotos, die nach seiner Festnahme kursierten, lacht er triumphierend in die Kamera.

Nun, mehr als ein Jahr später, hat das Landesgericht Klagenfurt das Urteil gesprochen: lebenslange Haft. Die Geschworenen befanden den Mann einstimmig des Mordes, des Mordversuchs und terroristischer Straftaten für schuldig. Doch das Urteil ist noch nicht rechtskräftig – Rechtsmittel sind möglich.

Ein Geständnis ohne jede Reue

Was sich vor Gericht abspielte, sprengt jede Vorstellungskraft. Der Angeklagte bekannte sich offen zum sogenannten „Islamischen Staat". Er habe mindestens zehn Menschen töten wollen, „wie es der IS vorgibt" – Männer zwischen 14 und 45 Jahren. Auf die Frage des Richters, wo der von ihm angestrebte Gottesstaat entstehen solle, kam die Antwort lapidar: „Auf der ganzen Welt." Als das Video der Tatortrekonstruktion abgespielt wurde, soll er gelächelt haben.

„Ich würde alles noch einmal genauso machen – und sogar noch mehr Menschen töten."

Der Gerichtspsychiater fand keine psychische Erkrankung, die das Verhalten erklären könnte. Es sei eine „monströse Tat", der religiöse Fanatismus mache fassungslos. Man könne nur danebenstehen und feststellen: „Das gibt es also auch."

Blitzradikalisierung im europäischen Wohlstand

Die Vorgeschichte des Täters führt direkt ins Herz eines Problems, das viele Bürger in Deutschland und Österreich längst ansprechen – und für das sie regelmäßig diffamiert werden. Der Mann sei nach eigenen Angaben aus Syrien geflohen, um nicht in den Krieg ziehen zu müssen. „Ich hatte damals Angst um mein Leben", habe er der Polizei erzählt. Innerhalb von nur drei Monaten habe er sich anschließend in Österreich online zum IS-Anhänger radikalisiert.

Drei Monate. So lange dauert es offenbar, bis aus einem Schutzsuchenden, dem Europa Asyl, Versorgung und Sicherheit gewährt, ein Mörder wird, der die Gesellschaft zerstören will, die ihn aufgenommen hat. Wer dieses Muster anspricht, wird in Deutschland reflexartig in die rechte Ecke geschoben. Doch die Realität pflastert die Polizeiberichte: Berlin-Neukölln, das Holocaust-Mahnmal, vereitelte Anschlagspläne. Die Liste wächst Woche für Woche.

Politisches Versagen mit blutiger Bilanz

Es ist die Konsequenz einer Politik, die jahrelang die Augen verschloss. Die ungebremste Migration ohne ernsthafte Sicherheitsüberprüfung, das Wegschauen bei radikalislamischen Predigern, die zaghafte Abschiebepraxis, das Versagen der Behörden bei der Überwachung digitaler Radikalisierungsnetzwerke – all das fordert nun seinen Tribut. In Form eines 14jährigen Schülers, der einkaufen ging und nie zurückkam.

Und während in Klagenfurt das Urteil verkündet wird, verweigert Damaskus die Ausstellung von Ersatzpässen für abzuschiebende Syrer. Die deutsche und österreichische Bürokratie hingegen verfängt sich weiter in Paragraphen, Härtefallregelungen und ideologischer Selbstbeschäftigung. Es ist nicht nur die Meinung dieser Redaktion, sondern auch eines Großteils der Bevölkerung in beiden Ländern, dass dieser Zustand unhaltbar geworden ist. Was es braucht, sind Politiker, die endlich wieder die Sicherheit der eigenen Bürger an die erste Stelle setzen – und nicht die ideologischen Befindlichkeiten einer kleinen, lautstarken Schicht.

Sicherheit ist die erste Pflicht des Staates

Ein Staat, der seine Kinder nicht mehr unbeschwert auf die Straße lassen kann, hat seine fundamentalste Aufgabe verfehlt. Die Frage, die sich nach Klagenfurt aufdrängt, ist nicht, ob lebenslange Haft die richtige Strafe ist – das war sie zweifellos. Die eigentliche Frage lautet: Wie viele solcher Fälle muss Europa noch ertragen, bevor sich politisch etwas bewegt?

Der 14jährige aus Villach kann auf diese Frage keine Antwort mehr geben. Seine Familie wird mit dem unsäglichen Schmerz leben müssen. Und der Täter? Der sitzt hinter Panzerglas und träumt vom weltweiten Gottesstaat. Eine bittere Bilanz einer naiven Willkommenseuphorie, die längst in einen sicherheitspolitischen Scherbenhaufen umgeschlagen ist.

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