
Iran beschießt Bundeswehr-Stützpunkt in Jordanien – Deutsche Soldaten in akuter Lebensgefahr
Was lange befürchtet wurde, ist nun bittere Realität geworden: In der Nacht zum Montag hat der Iran mit ballistischen Raketen das deutsche Feldlager im jordanischen al-Azraq angegriffen. Dort, wo seit 2017 Bundeswehrsoldaten stationiert sind, schlugen Geschosse ein – oder zumindest deren Trümmerteile, nachdem die Flugabwehr einen Teil der Raketen abfangen konnte. Die genauen Schäden sind zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Dass es nicht zu Personenschäden kam, verdanken die deutschen Soldaten offenbar einzig der Tatsache, dass sie rechtzeitig Schutzräume aufsuchen konnten.
Ein Angriff, der Deutschland hätte wachrütteln müssen
Man muss sich die Dimension dieses Vorfalls vor Augen führen: Ein feindlicher Staat – der Iran – feuert ballistische Raketen auf einen Stützpunkt, auf dem deutsche Soldaten ihren Dienst verrichten. Das ist kein abstraktes geopolitisches Planspiel mehr, kein diplomatisches Säbelrasseln. Das ist ein direkter Angriff auf deutsche Streitkräfte. Und was passiert in Berlin? Betretenes Schweigen, bürokratische Floskeln, ein Verweis auf „interne Untersuchungen".
Auf dem Luftwaffenstützpunkt al-Azraq ist neben der Bundeswehr auch die US Air Force stationiert. Die deutsche Luftwaffe unterstützt von dort aus eine internationale Anti-Terror-Koalition mit Tank- und Aufklärungsflugzeugen – ein Einsatz, der ursprünglich im türkischen Incirlik begann. Weil die Türkei deutschen Abgeordneten seinerzeit den Besuch ihrer eigenen Soldaten verweigerte, wurde der Standort nach Jordanien verlegt. Seit nunmehr neun Jahren operieren deutsche Soldaten von dort aus. Neun Jahre, in denen sich die Sicherheitslage im Nahen Osten dramatisch verschlechtert hat.
Vorsorglich reduziert – aber nicht ausreichend geschützt?
Immerhin hatte die Bundeswehr angesichts der eskalierenden Lage im Nahen Osten das Personal vorsorglich reduziert. Normalerweise sei eine niedrige dreistellige Zahl von Soldaten in al-Azraq stationiert. Zudem halte die Bundeswehr derzeit zwei Transportflugzeuge vom Typ A400M in Bereitschaft, um im Falle einer Evakuierung schnell reagieren zu können. Doch die Frage drängt sich auf: Reicht das? Ist es verantwortbar, deutsche Soldaten in einem Gebiet zu belassen, das offenkundig zur Zielscheibe iranischer Raketenangriffe geworden ist?
Der Nahost-Konflikt hat mit den israelischen Angriffen auf iranische Atomanlagen und der iranischen Vergeltung eine völlig neue Eskalationsstufe erreicht. Was wir derzeit erleben, ist kein regionaler Stellvertreterkrieg mehr – es ist ein offener militärischer Schlagabtausch zwischen Staaten, der jederzeit außer Kontrolle geraten kann. Und mittendrin: deutsche Soldaten, die mit unzureichender Ausrüstung und einer Bundeswehr, die seit Jahren kaputtgespart wurde, ihren Kopf hinhalten müssen.
Wo bleibt die politische Konsequenz?
Die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz steht nun vor einer Bewährungsprobe. Es genügt nicht, besorgte Pressemitteilungen zu verfassen und auf diplomatische Kanäle zu verweisen. Deutsche Soldaten wurden angegriffen. Das erfordert eine klare, unmissverständliche Reaktion – sowohl diplomatisch als auch militärisch. Die Zeiten, in denen sich Deutschland hinter wohlfeilen Appellen verstecken konnte, sind endgültig vorbei.
Dass ein Sprecher des Operativen Führungskommandos lediglich bestätigte, es habe „einen Angriff" gegeben und der Vorfall werde „intern untersucht", ist bezeichnend für den Zustand deutscher Sicherheitspolitik. Während andere Nationen ihre Soldaten mit modernster Flugabwehr schützen, scheint man in Berlin noch immer zu glauben, dass gutes Zureden und multilaterale Gesprächsformate ausreichend Schutz bieten. Die Raketen des Iran haben in der Nacht zum Montag das Gegenteil bewiesen.
Es bleibt zu hoffen, dass dieser Vorfall endlich als das erkannt wird, was er ist: ein Weckruf. Deutschland muss seine Verteidigungsfähigkeit ernst nehmen, seine Soldaten angemessen ausrüsten und schützen – und aufhören, sich in der Illusion zu wiegen, dass uns die Konflikte dieser Welt nichts angehen. Sie tun es längst.
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