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Kettner Edelmetalle
05.03.2026
15:24 Uhr

Immobilienmarkt im Sinkflug: Preise fallen den dritten Monat in Folge – und ein Ende ist nicht in Sicht

Immobilienmarkt im Sinkflug: Preise fallen den dritten Monat in Folge – und ein Ende ist nicht in Sicht

Was viele Eigenheimbesitzer befürchtet haben, wird nun schwarz auf weiß bestätigt: Die Immobilienpreise in Deutschland befinden sich im anhaltenden Abwärtstrend. Bereits den dritten Monat in Folge verzeichnet der Europace Hauspreisindex sinkende Werte. Der Gesamtindex rutschte im Februar 2026 auf 220,03 Punkte – nach noch 220,95 Punkten im November 2025, dem letzten Hochpunkt. Was auf den ersten Blick nach marginalen Bewegungen aussieht, offenbart bei genauerem Hinsehen ein strukturelles Problem des deutschen Immobilienmarktes.

Neubau unter Druck, Bestand hält sich – noch

Besonders aufschlussreich ist die Differenzierung nach Segmenten. Während Eigentumswohnungen im Februar 2026 noch ein hauchdünnes Plus von 0,27 Prozent verbuchen konnten, geraten neue Ein- und Zweifamilienhäuser weiter unter Druck. Hier sanken die Preise um 0,33 Prozent. Bestehende Häuser zeigten sich mit einem Minus von gerade einmal 0,02 Prozent nahezu stabil. Im Jahresvergleich liegen die Preissteigerungen je nach Segment zwischen mageren 1,07 und 1,80 Prozent – Werte, die angesichts der realen Inflation faktisch einem Kaufkraftverlust gleichkommen.

Die Botschaft ist eindeutig: Der Neubau steckt in der Krise. Und das überrascht niemanden, der die politischen Rahmenbedingungen der vergangenen Jahre aufmerksam verfolgt hat. Explodierende Baukosten, eine erdrückende Regulierungsdichte, immer neue energetische Auflagen und eine Bürokratie, die jeden Bauherrn in den Wahnsinn treiben kann – all das hat den Neubau in Deutschland faktisch abgewürgt.

Die politischen Ursachen der Misere

Man muss kein Immobilienexperte sein, um zu erkennen, dass die deutsche Wohnungspolitik der vergangenen Jahre ein einziges Desaster war. Die ehemalige Ampelregierung hatte vollmundig 400.000 neue Wohnungen pro Jahr versprochen. Geliefert wurde – wie so oft – praktisch nichts. Stattdessen wurden Bauvorschriften verschärft, das Heizungsgesetz sorgte für maximale Verunsicherung, und die Mietpreisbremse entpuppte sich als planwirtschaftliches Instrument, das Investoren systematisch abschreckte.

Auch die neue Große Koalition unter Friedrich Merz hat bislang keine überzeugenden Impulse gesetzt. Das 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur klingt zwar beeindruckend, doch ob davon nennenswerte Mittel in den Wohnungsbau fließen werden, darf bezweifelt werden. Die im Grundgesetz verankerte Klimaneutralität bis 2045 wird die Baukosten eher weiter in die Höhe treiben als senken. Generationen von Steuerzahlern werden die Zeche für diese ideologiegetriebene Politik zahlen müssen.

Europace warnt vor falschen Hoffnungen

Europace selbst kommentiert die Entwicklung mit bemerkenswerter Nüchternheit. Das Wachstum entstehe im Bestand, nicht im Neubau. Wer auf breite Preisrückgänge warte, dürfte vergeblich warten. Das Umfeld sei „fordernd, aber planbarer geworden". Übersetzt aus dem Branchenjargon bedeutet das: Die Preise werden nicht einbrechen, aber echte Wertsteigerungen sind in weite Ferne gerückt.

Für den deutschen Bürger, der sein hart erarbeitetes Geld in Betongold investiert hat, sind das keine guten Nachrichten. Wer eine Immobilie als Altersvorsorge betrachtet, muss sich fragen, ob diese Rechnung noch aufgeht – insbesondere wenn man die steigenden Zinsen, die wachsende Steuerlast und die unberechenbare Regulierungswut der Politik einkalkuliert.

Edelmetalle als stabiler Anker in unsicheren Zeiten

In einem Umfeld, in dem selbst das vermeintlich sichere „Betongold" an Glanz verliert, rücken physische Edelmetalle wieder verstärkt in den Fokus kluger Anleger. Gold und Silber haben über Jahrtausende ihren Wert bewahrt – unabhängig von politischen Fehlentscheidungen, Bürokratiewahn und ideologischen Experimenten. Als Beimischung zu einem breit gestreuten Portfolio bieten sie genau jene Stabilität und Wertbeständigkeit, die der Immobilienmarkt derzeit vermissen lässt.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Investitionsentscheidung – ob in Immobilien, Edelmetalle oder andere Anlageklassen – sollte auf eigener, gründlicher Recherche basieren. Wir empfehlen, im Zweifelsfall einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren. Für Anlageentscheidungen, die auf Grundlage dieses Artikels getroffen werden, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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