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23.02.2026
18:51 Uhr

Grönemeyer beschimpft sein eigenes Publikum in Wien – und singt lieber für Migranten

Grönemeyer beschimpft sein eigenes Publikum in Wien – und singt lieber für Migranten

Es gibt Momente, in denen sich ein Künstler selbst demontiert. Herbert Grönemeyer hat in der Wiener Stadthalle offenbar einen solchen Moment erlebt – und dabei gleich einen beträchtlichen Teil seiner zahlenden Fans vor den Kopf gestoßen. Der deutsche Sänger, der seit Jahren im noblen London residiert, nutzte seine Bühne nicht etwa für das, wofür die Menschen Eintritt bezahlt hatten, sondern für eine politische Wutrede, die selbst langjährige Anhänger fassungslos zurückließ.

Vom Konzert zur Polit-Predigt

Was war geschehen? Grönemeyer unterbrach seinen Auftritt für eine ausgedehnte Bühnenansprache, in der er gegen „die Rechten" wetterte. Diese sollten, so der bald 70-Jährige, „in ihren Löchern verschwinden" und die Menschen „endlich in Ruhe lassen". Er wolle „so lange durchhalten, bis diese ganze Hetze und die Menschen mit ihrem furchtbaren rechten Geschwafel" verschwunden seien. Man reibt sich die Augen. Ein Multimillionär, der in einer der teuersten Städte der Welt lebt, erklärt dem österreichischen Publikum – in einem Land, in dem die FPÖ demokratisch die stärkste Kraft geworden ist –, dass deren politische Überzeugungen nichts weiter als „Geschwafel" seien, das in „Löchern" zu verschwinden habe.

Doch damit nicht genug. Grönemeyer widmete sein deutsch-türkisches Lied „Doppelherz" demonstrativ „allen Migranten" und erklärte, es sei „widerlich", Flüchtlingen das Leben hier verbieten zu wollen. Eine bemerkenswerte Prioritätensetzung für jemanden, der von genau jenen Bürgern lebt, die er im selben Atemzug als demokratiefeindlich diffamiert.

Bezahlte Beleidigung: Fans verlassen den Saal

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Der FPÖ-nahe Politikberater Stefan Petzner, der sich unter den Konzertbesuchern befand, brachte den Unmut vieler auf den Punkt: „Für das Zahlen der teuren Tickets sind wir gut genug, aber gesungen wird für Migranten und Flüchtlinge – nicht mit mir." Petzner verließ den Saal demonstrativ und kehrte erst zurück, als Grönemeyer seine politischen Tiraden beendet hatte. Auch stellte er die durchaus berechtigte Frage, welche Art von „Löchern" der Sänger denn genau meine, in die politisch Andersdenkende verschwinden sollten. Eine Wortwahl, die – man stelle sich die umgekehrte Situation vor – wohl sofort als „Hassrede" gebrandmarkt worden wäre.

In den sozialen Netzwerken machten zahlreiche weitere Besucher ihrem Ärger Luft. Von einer „linken politischen Hassrede", für die man auch noch Eintritt bezahlt habe, war die Rede. Die Ironie könnte kaum größer sein: Ein Mann, der vorgibt, für „die Demokratie" einzutreten, spricht einem erheblichen Teil der demokratisch wählenden Bevölkerung das Existenzrecht im öffentlichen Diskurs ab.

Der Widerspruch eines Londoner Moralpredigers

Was Grönemeyer offenbar nicht begreift – oder nicht begreifen will: In Österreich hat die FPÖ unter Herbert Kickl bei den letzten Wahlen triumphiert. Aktuelle Umfragen sehen den Kanzler bei sagenhaften 46 Prozent Zustimmung. In Deutschland wiederum ist die AfD zur zweitstärksten Kraft aufgestiegen. Millionen von Bürgern in beiden Ländern haben demokratisch für konservative und rechte Parteien gestimmt. Diese Menschen pauschal als „Hetzer" zu verunglimpfen und ihnen zu wünschen, sie mögen „in ihren Löchern verschwinden", ist nicht etwa ein mutiger Akt der Demokratieverteidigung – es ist das genaue Gegenteil.

Besonders pikant wirkt Grönemeyers moralische Selbstinszenierung vor dem Hintergrund seiner eigenen Lebensrealität. Der Sänger hat seinen Lebensmittelpunkt längst nach London verlegt – weit weg von den alltäglichen Konsequenzen jener Migrationspolitik, die er so leidenschaftlich verteidigt. Er muss nicht in Vierteln leben, in denen die Kriminalität explodiert. Er muss seine Kinder nicht auf Schulen schicken, in denen Deutsch zur Fremdsprache geworden ist. Er muss nicht um seinen Arbeitsplatz fürchten, weil der Sozialstaat unter der Last unkontrollierter Zuwanderung ächzt.

Es ist leicht, von einer Londoner Luxuswohnung aus dem einfachen Bürger zu erklären, er solle gefälligst „in seinem Loch verschwinden", wenn er es wagt, die herrschende Migrationspolitik zu hinterfragen.

Kunst oder Agitation?

Natürlich steht es jedem Künstler frei, seine politische Meinung zu äußern. Das ist sein gutes Recht, und niemand wird ihm das absprechen. Doch es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen dem Ausdruck einer politischen Haltung und der aggressiven Herabwürdigung eines Teils des eigenen Publikums. Wer Konzertkarten für teures Geld verkauft und dann die Bühne nutzt, um zahlende Gäste als demokratiefeindliche Kreaturen darzustellen, die „in Löchern verschwinden" sollen, der hat den Boden der Kunst längst verlassen und betreibt reine Agitation.

Die Zeiten, in denen sich Bürger von selbsternannten Moralaposteln aus dem Kulturbetrieb einschüchtern ließen, scheinen allerdings vorbei zu sein. Die Wahlergebnisse in Österreich und Deutschland sprechen eine deutliche Sprache. Die Menschen haben genug von einer Politik, die ihre Sorgen ignoriert, und sie haben erst recht genug von Prominenten, die sie dafür beschimpfen, dass sie diese Sorgen artikulieren. Grönemeyer mag noch so laut grölen – die Realität wird er damit nicht übertönen können.

Vielleicht sollte der Sänger, statt sein Publikum zu belehren, einmal darüber nachdenken, warum so viele Menschen in Europa konservativ und rechts wählen. Nicht aus Bosheit, nicht aus „Hetze", sondern weil sie eine Politik wollen, die ihre Sicherheit gewährleistet, ihre Kultur bewahrt und ihre Interessen vertritt. Doch für solche Differenzierungen scheint in Grönemeyers Schwarz-Weiß-Welt kein Platz zu sein. Dort gibt es nur die Guten – zu denen er sich selbstverständlich zählt – und die Bösen, die gefälligst zu verschwinden haben.

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