
Gewerkschaftsboss droht mit Streiks: Wenn die HĂ€ngematten wackeln, mobilisiert der DGB
Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Vehemenz sich die DGB-Chefin Yasmin Fahimi fĂŒr diejenigen ins Zeug legt, die morgens nicht zur Arbeit erscheinen mĂŒssen. WĂ€hrend drauĂen vor den Werkstoren die BeschĂ€ftigten um ihre Jobs bangen, sorgt sich die oberste Gewerkschafterin vorrangig um die KĂŒrzung von Sozialleistungen. Ein Treppenwitz der Geschichte â oder sollte man sagen: Ein weiteres Symptom des deutschen Niedergangs?
Die verkehrte Welt der Frau Fahimi
Deutschland befinde sich in der gröĂten wirtschaftlichen Stagnationsphase seit Dekaden, klagt Fahimi. Da hat sie ausnahmsweise recht. Doch ihre Schlussfolgerung daraus ist so absurd, dass man sich verwundert die Augen reiben möchte: Statt endlich die desaströse Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre zu kritisieren, statt die ruinöse Energiewende oder die ausufernde Migrationspolitik anzuprangern, echauffiert sie sich ĂŒber geplante BĂŒrgergeldreformen.
Man stelle sich das vor: Die Wirtschaft liegt am Boden, Unternehmen wandern ab oder gehen pleite, Millionen ArbeitsplĂ€tze stehen auf dem Spiel â und die oberste Arbeitnehmervertreterin sorgt sich darum, dass Leistungsverweigerer kĂŒnftig mit Sanktionen rechnen mĂŒssen, wenn sie Termine beim Jobcenter schwĂ€nzen. Verkehrter könnte die Welt kaum sein.
Streiks fĂŒr die falschen Ziele
Besonders pikant wird es, wenn Fahimi mit Streiks droht. Nicht etwa, um deutsche ArbeitsplĂ€tze zu retten. Nicht, um gegen die Deindustrialisierung zu protestieren. Nein, sie will die arbeitende Bevölkerung auf die StraĂe schicken, damit diejenigen, die nicht arbeiten wollen, weiterhin ungestört in der sozialen HĂ€ngematte liegen können.
"Wir holen die BeschĂ€ftigten schon jetzt vor die Werkstore, um fĂŒr Firmenstandorte zu kĂ€mpfen", behauptet Fahimi.
Doch in Wahrheit kĂ€mpft sie fĂŒr etwas ganz anderes: fĂŒr den Erhalt eines aufgeblĂ€hten Sozialstaats, der lĂ€ngst zur VollkaskomentalitĂ€t mutiert ist. Ein System, das Leistung bestraft und Nichtleistung belohnt. Ein System, das von 5,5 Millionen BĂŒrgergeldempfĂ€ngern ausgenutzt wird, wĂ€hrend die schrumpfende Zahl der Steuerzahler die Zeche zahlt.
Die wahren Probleme werden ignoriert
WĂ€hrend Fahimi von "neoliberaler Marktpolitik" faselt â ein Begriff, der in Deutschland so realitĂ€tsfern ist wie die Vorstellung von funktionierender Infrastruktur â, verschlieĂt sie die Augen vor den wahren Problemen. Wo war ihr Aufschrei, als die Energiepreise durch ideologische Klimapolitik in astronomische Höhen schossen? Wo blieb ihr Protest, als Millionen von Migranten ins Sozialsystem einwanderten? Wo war die DGB-Chefin, als grĂŒne TraumtĂ€nzer die Grundlagen unseres Wohlstands zerstörten?
Stattdessen fordert sie jetzt Steuererhöhungen. Vermögensteuer, Erbschaftsteuer, Vermögensabgabe â das volle Programm sozialistischer Umverteilungsfantasien. Als ob Deutschland nicht schon jetzt Weltmeister bei Steuern und Abgaben wĂ€re. Als ob nicht gerade diese Politik die LeistungstrĂ€ger aus dem Land treibt.
Ein Hoffnungsschimmer aus Berlin
Immerhin scheint die neue Bundesregierung unter Friedrich Merz verstanden zu haben, dass es so nicht weitergehen kann. Die angekĂŒndigte BĂŒrgergeldreform mag nur ein kleiner Schritt sein, aber sie weist in die richtige Richtung. Wer nicht zu Terminen erscheint, muss mit KĂŒrzungen rechnen. Wer sich dauerhaft verweigert, verliert den Anspruch auf UnterstĂŒtzung. Das ist keine "schmerzhafte Sozialreform", wie Fahimi behauptet, sondern schlicht gesunder Menschenverstand.
Markus Söder brachte es auf den Punkt: "Das BĂŒrgergeld ist jetzt Geschichte." Man darf hoffen, dass dies der Anfang einer grundlegenden Wende ist. Einer Wende weg von der VollversorgungsmentalitĂ€t, hin zu einer Gesellschaft, in der sich Leistung wieder lohnt.
Die Gewerkschaften haben sich selbst entmachtet
Die Reaktionen der Gewerkschaftsmitglieder sprechen BĂ€nde. Viele haben lĂ€ngst verstanden, dass ihre FunktionĂ€re nicht mehr ihre Interessen vertreten. Sie kĂ€mpfen nicht fĂŒr die arbeitende Bevölkerung, sondern fĂŒr ein System, das diese ausbeutet. Sie verteidigen nicht die Rechte der BeschĂ€ftigten, sondern die Privilegien der NichtbeschĂ€ftigten.
Es ist kein Wunder, dass immer mehr Arbeitnehmer den Gewerkschaften den RĂŒcken kehren. Wer will schon eine Organisation unterstĂŒtzen, die sich mehr fĂŒr BĂŒrgergeldempfĂ€nger einsetzt als fĂŒr diejenigen, die jeden Morgen zur Arbeit gehen? Die mehr Energie darauf verwendet, Steuererhöhungen zu fordern, als ArbeitsplĂ€tze zu sichern?
Zeit fĂŒr echte Reformen
Deutschland braucht keine Streiks fĂŒr den Erhalt des Sozialstaats in seiner jetzigen Form. Deutschland braucht Streiks gegen die Politik, die unseren Wohlstand zerstört. Gegen die Energiewende, die unsere Industrie ruiniert. Gegen die Migrationspolitik, die unsere Sozialsysteme sprengt. Gegen die Bildungspolitik, die unsere Kinder verdummt.
Die Zeiten, in denen GewerkschaftsfunktionÀre ungestraft gegen die Interessen ihrer Mitglieder agieren konnten, neigen sich dem Ende zu. Die arbeitende Bevölkerung hat genug von FunktionÀren, die auf ihre Kosten Politik machen. Sie hat genug von einem System, das Fleià bestraft und Faulheit belohnt.
Frau Fahimi tÀte gut daran, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Die Stimmung in den Betrieben hat sich lÀngst gedreht. Die Arbeiter wÀhlen nicht mehr reflexhaft SPD, sie wenden sich Alternativen zu, die ihre Interessen ernst nehmen. Wer als Gewerkschaftschefin gegen diese Entwicklung anstreikt, streikt gegen die eigenen Mitglieder. Das ist nicht nur politisch dumm, es ist ein Verrat an denjenigen, die man eigentlich vertreten sollte.
Es bleibt zu hoffen, dass die neue Bundesregierung standhaft bleibt und die ĂŒberfĂ€lligen Reformen durchsetzt. Deutschland kann es sich nicht lĂ€nger leisten, ein Sozialparadies fĂŒr Arbeitsunwillige zu sein, wĂ€hrend die LeistungstrĂ€ger das Land verlassen. Die Zeit der falschen SolidaritĂ€t muss enden. Es ist Zeit fĂŒr echte SolidaritĂ€t â mit denjenigen, die dieses Land am Laufen halten.
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