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28.02.2026
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Gefälschte Bilder im ZDF: Ehemalige ÖRR-Redakteurin rechnet gnadenlos mit dem System ab

Gefälschte Bilder im ZDF: Ehemalige ÖRR-Redakteurin rechnet gnadenlos mit dem System ab

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland steckt in einer Vertrauenskrise, die ihresgleichen sucht. Gefälschte Bilder im „heute journal", KI-generierte Clips, die als authentisches Nachrichtenmaterial verkauft werden, und eine ehemalige Insiderin, die das ganze Ausmaß des Versagens schonungslos offenlegt – was sich derzeit rund um ARD und ZDF abspielt, liest sich wie das Drehbuch eines politischen Thrillers. Nur dass es bittere Realität ist.

Der Skandal, der keiner sein will

Katharina Schmieder, einst Redakteurin beim Südwestrundfunk und heute unter dem Pseudonym „Critical Cat" als scharfzüngige Kritikerin des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bekannt, hat in einem aufsehenerregenden Interview ein vernichtendes Urteil gefällt. Die Affäre um gefälschte ICE-Bilder im ZDF-Flaggschiff „heute journal" sei kein bedauerlicher Einzelfall, sondern ein systemimmanenter Fehler. Ein Fehler, der tief in der DNA eines Apparates verwurzelt sei, der sich längst von seinem eigentlichen Auftrag verabschiedet habe.

Was war geschehen? Das ZDF hatte in einem Beitrag über das Vorgehen amerikanischer Einwanderungsbehörden gegen illegale Migranten Bildmaterial verwendet, das sich als grotesk falsch herausstellte. Ein Clip war mittels der KI-Software „Sora" generiert worden – das Wasserzeichen war sogar deutlich sichtbar. Ein weiterer stammte aus dem Jahr 2022 und zeigte einen Polizisten, der einen Zehnjährigen abführte, weil dieser einer Schule mit einem Terroranschlag gedroht hatte. Ein völlig anderer Kontext also, als das ZDF seinen Zuschauern weismachen wollte.

Ideologie statt Journalismus

Schmieder sieht in dem Vorfall keine Schlamperei, sondern das Symptom einer tiefgreifenden Erkrankung. Seit Donald Trumps Rückkehr ins Weiße Haus sei für das ZDF quasi „der Faschismus ausgebrochen", wie sie es formuliert. Die Redaktionen seien derart von ihrer eigenen ideologischen Erzählung überzeugt, dass sie für gefälschtes Material geradezu empfänglich würden. Wenn die Realität nicht zur gewünschten Narrative passe, werde sie eben passend gemacht. Ein Vorwurf, der schwer wiegt – und der durch die Faktenlage gestützt wird.

Als Beispiel führt die ehemalige Journalistin den Fall des konservativen US-Kommentators Charlie Kirk an. Das ZDF habe behauptet, Kirk wolle Homosexuelle steinigen. Tatsächlich habe Kirk ausdrücklich davor gewarnt, die Bibel in dieser Weise auszulegen. Doch die Wahrheit störte offenbar beim Feindbild-Basteln. Es gehe dem ÖRR nicht mehr darum, Tatsachen zu berichten, so Schmieder, sondern darum, dem Zuschauer vorzuschreiben, was er zu denken habe.

Corona als Totalausfall

Besonders erschütternd sind Schmieders Schilderungen aus ihrer Zeit beim SWR zwischen 2018 und 2021. Während der Corona-Pandemie habe es die klare interne Anweisung gegeben, Teilnehmer von Corona-Demonstrationen nicht konkret zu ihren Anliegen zu befragen. Stattdessen sollten die Demonstranten pauschal als Verschwörungstheoretiker, Rechtsradikale und Reichsbürger präsentiert werden. Eine journalistische Bankrotterklärung, die man sich auf der Zunge zergehen lassen muss.

Während manche Mitarbeiter verängstigt in Einzelbüros ihre FFP2-Masken nicht abnahmen, hätten sich andere regelrecht an den Einschaltquoten berauscht, die das Virus bescherte. Biontech-Imagematerial sei ohne Kennzeichnung in Beiträge geschnitten worden. Als Schmieder auf die fehlende Quellenangabe hinwies, habe es lapidar geheißen: „Ach ne, brauchen wir nicht." Wer journalistische Standards einforderte, wurde mit dem Satz abgespeist: „Frau Schmieder, ihr journalistischer Anspruch ist zu hoch." Man stelle sich das vor – zu hohe Ansprüche an Journalismus. Bei einem Sender, den der Bürger mit über 220 Euro jährlich zwangsfinanziert.

Hunderte dokumentierte Transparenzmängel

Nach ihrem Ausscheiden beim SWR begann Schmieder 2022 mit einer systematischen Analyse der ÖRR-Programme. In gut drei Jahren dokumentierte sie rund 700 Fälle von Transparenzmängeln. Politiker, die in politischen Kontexten als gewöhnliche Bürger präsentiert werden. Rundfunkräte, die in anderen Rollen im Programm auftreten. Parteimitglieder, die als neutrale Passanten oder Demonstranten inszeniert werden. Ein Muster, das sich durch sämtliche Anstalten zieht wie ein roter Faden.

Besonders brisant: Bei einer Maischberger-Sendung während des Bundestagswahlkampfes im Januar 2025 saß hinter AfD-Chefin Alice Weidel ein junger Mann, der deren Äußerungen mit demonstrativen Unmutsgesten kommentierte. Schmieder recherchierte und identifizierte ihn als Mitglied der Grünen Jugend. Ob er gezielt dort platziert wurde, um beim Zuschauer den Eindruck einer negativen Publikumsreaktion zu erzeugen, bleibt unklar. Doch der Verdacht wiegt schwer – zumal ein ZDF-Korrespondent nach einer Wahlsendung einräumte, dass gezielt linkes Publikum von Universitäten und Stiftungen als Studiopublikum rekrutiert worden sei.

Der Gegenangriff des Systems

Statt sich mit der berechtigten Kritik auseinanderzusetzen, ging der SWR zum Angriff über. In einer halbstündigen Dokumentation mit dem Titel „Plötzlich Haßobjekt" wurde Schmieder als rechte Netzwerkerin, Anstifterin zum Mobbing und in der Online-Werbung sogar als „Hatefluencer" und „Rechtsextremist" gebrandmarkt. Der Sender, so Schmieder, habe dabei selbst zu fragwürdigen Methoden gegriffen: Sogenannte Hasskommentare, für die sie verantwortlich sein solle, seien gefälscht worden. Kommentare seien aus verschiedenen Quellen zusammenmontiert, teilweise Jahre älter als ihr ursprünglicher Post und stammten von Facebook statt von X.

Die Parallelen zu den gefälschten ICE-Bildern im „heute journal" sind frappierend. Hier wie dort werden Materialien aus ihrem Kontext gerissen und für eine vorgefertigte Erzählung instrumentalisiert. Hier wie dort versagen die Kontrollinstanzen. Und hier wie dort wird der Zuschauer für dumm verkauft.

Ein System außer Kontrolle

Schmieders Fazit ist so radikal wie konsequent: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei unreformierbar und müsse abgeschafft werden. Die Anstalten betrachteten ihre Kritiker als Feinde, eine Trennschärfe zwischen „rechts" als legitimer politischer Position und „rechtsextrem" existiere nicht mehr. Wer Missstände aufdecke, werde zum Abschuss freigegeben.

Man muss Schmieders Maximalforderung nicht in Gänze teilen, um zu erkennen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ein massives Glaubwürdigkeitsproblem hat. Ein Zehn-Milliarden-Euro-Apparat, der mit Zwangsgebühren finanziert wird und sich gleichzeitig als ideologische Erziehungsanstalt geriert – das ist mit dem ursprünglichen Auftrag einer ausgewogenen Grundversorgung schlicht nicht mehr vereinbar. Wenn selbst ehemalige Mitarbeiter das System als „von Ideologie durchtränkt" beschreiben und Hunderte von Fällen mangelnder Transparenz dokumentieren können, dann ist das kein Randphänomen, sondern ein strukturelles Versagen.

Die Frage, die sich jeder Beitragszahler stellen sollte, lautet nicht mehr, ob der ÖRR reformiert werden muss – sondern ob er überhaupt noch reformierbar ist. Dass ausgerechnet jene Anstalten, die sich als Bollwerk der Demokratie inszenieren, mit gefälschten Bildern, manipulativen Framing-Techniken und der systematischen Diffamierung ihrer Kritiker arbeiten, ist eine Ironie, die selbst der begabteste Satiriker nicht hätte erfinden können. Der deutsche Bürger verdient besseres für sein Geld. Deutlich besseres.

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