
FBI-Zugriff im Pflegeheim: Meghans Vater in Handschellen abgeführt

Bundesagenten des FBI haben am Freitag, dem 6. November 2026, Thomas Markle Sr. festgenommen, den Vater von Herzogin Meghan, zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt hat. Der 82-Jährige wurde Medienberichten zufolge in einer Seniorenresidenz in Lakeland nahe Tampa (Florida) abgeholt. Der Vorwurf wiegt schwer: Besitz von Material, das sexuellen Kindesmissbrauch zeigt. Markle bestreitet alles.
Im Rollstuhl, mit Handschellen
Zuerst berichtete die britische „Daily Mail“ über den Zugriff. Danach bestätigten die Nachrichtenagentur AP, der Sender CBS News und das Portal TMZ die Festnahme unter Berufung auf Insider. Ort des Geschehens soll die Einrichtung „Maravida Senior Living“ gewesen sein. Fotos in britischen Boulevardzeitungen zeigen den alten Mann gefesselt in einem Rollstuhl.
Ein Vertreter des US-Justizministeriums bestätigte Reuters die Festnahme. Laut späteren Berichten von ABC News und dem „Telegraph“ soll Markle in einem Fall wegen Besitzes kinderpornografischer Inhalte angeklagt worden sein, noch am selben Tag sollte er in Tampa vor Gericht erscheinen. FBI-Direktor Kash Patel äußerte sich laut TMZ mit einer scharfen Warnung an alle, die Kindern Gewalt antun.
Markle selbst nannte die Anschuldigungen gegenüber der „Daily Mail“ „kranke Lügen“. Er räumte zwar ein, auf den Philippinen für Sex bezahlt zu haben, intim mit Minderjährigen sei er jedoch nie gewesen. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt für ihn die Unschuldsvermutung.
Der Sohn als Hinweisgeber und jetzt selbst im Visier?
Ins Rollen kam der Fall durch Thomas Markle Jr., den 60-jährigen Sohn. Er hatte der „Sun“ erzählt, in Kisten, die sein Vater in Cebu auf den Philippinen zurückgelassen habe, „Hunderte, wenn nicht Tausende“ Missbrauchsbilder gefunden zu haben. Schon am 10. Juli habe er die Hotline des FBI informiert, ohne je eine Antwort zu bekommen.
Nun wendet sich das Blatt auch gegen ihn. Der philippinische Innenminister Jonvic Remulla stufte ihn als „Person von Interesse“ ein. Zeugen hätten ausgesagt, dass minderjährige Mädchen zu seinem Haus gebracht worden seien. Als Verdächtiger gelte er bislang nicht. Die Ringlichter in seinem Haus habe er für TikTok-Videos genutzt, gab Markle Jr. an. Auf seinem Account fanden die Ermittler keine Minderjährigen. Innerhalb einer Woche wolle man klären, ob er in irgendeiner Weise beteiligt war.
7.500 Bilder: „Schlimmste Straflosigkeit“
Die Zahlen von den Philippinen sind erschütternd. Laut Remulla haben die Ermittler auf Geräten, die Markle Sr. zugeordnet werden, rund 7.500 Fotos und ein Video sichergestellt. Sie sollen Jungen und Mädchen unterschiedlicher Herkunft zeigen, darunter offenbar auch philippinische Kinder im Alter von zehn bis elf Jahren. Der Minister sprach vom verwerflichsten Ausmaß an Straflosigkeit, das er je gesehen habe.
Auch in Mexiko gab es eine Spur. Die „Daily Mail“ will in einem auf Markles Namen gemieteten Lagerraum in Rosarito Kinderbilder entdeckt haben. Mexikanische Behörden durchsuchten das Lager anschließend und stellten Computer, USB-Sticks und VHS-Kassetten sicher.
Scotland Yard unter Druck
Besonders brisant ist die Rolle der Londoner Polizei. Meghan erklärte im Oktober, sie sei „zutiefst bestürzt“. Bereits 2018 habe ein Brief an die Metropolitan Police und die königliche Schutzeinheit „beunruhigende“ Vorwürfe gegen ihren Vater enthalten. Der Kontaktabbruch und das Fernhalten ihrer Kinder vom Großvater hätten nur einen Grund gehabt: deren Schutz.
Die Met bestätigte, ihr das Schreiben 2019 weitergeleitet, den Inhalt aber nicht mit anderen Behörden geteilt zu haben. Nun prüfe man das eigene Vorgehen, womöglich auch eine Einschaltung der Polizeiaufsicht. Kritiker dürften fragen, warum ernste Hinweise jahrelang in einer Schublade lagen.
Ob es überhaupt zu einem Prozess kommt, ist offen. Markle wurde laut ITV erst vor einer Woche in eine Spezialeinrichtung für Demenzkranke verlegt. Rechtliche Hürden bei der Vernehmung kognitiv beeinträchtigter Beschuldigter könnten die Ermittlungen erheblich erschweren.
- Themen:
- #Insolvenzen
Kostenloses Live-Webinar
Der Great Reset fürs Geldsystem
Was sich bis 2029 an Ihrem Geld ändert und was Sie vorher tun können.

PeterHahne
ErnstWolff
Dr.Brandenburg
Prof. Dr.Polleit
MichaelMross
OutdoorChiemgau
- Kettner Edelmetalle News
- Finanzen
- Wirtschaft
- Politik













