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Kettner Edelmetalle
05.02.2026
15:07 Uhr

Epstein-Skandal: US-Kongressabgeordnete fordert Vorladung von Bill Gates

Die Schlinge um den globalistischen Geldadel zieht sich enger. Die republikanische Kongressabgeordnete Nancy Mace hat eine Vorladung für Microsoft-Gründer Bill Gates gefordert, um dessen Verbindungen zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Eid aufzuklären. Was sich hier anbahnt, könnte das Fundament der selbsternannten Elite erschüttern – jener Kreise, die sich jahrzehntelang für unantastbar hielten.

Drei Millionen Seiten voller Abgründe

Das US-Justizministerium hat kürzlich einen wahren Dokumenten-Tsunami losgetreten: Drei Millionen Seiten Epstein-Akten wurden freigegeben, und die darin enthaltenen Vorwürfe sind, wie Mace es formulierte, schlichtweg "krank". Die Abgeordnete verschwendete keine Zeit, nachdem sie ein aufschlussreiches Interview von Melinda Gates gesehen hatte. Noch am selben Abend wandte sie sich an James Comer, den Vorsitzenden des Aufsichtsausschusses des Repräsentantenhauses, mit der Forderung, Gates unverzüglich vorzuladen.

"Niemand steht über dem Gesetz. Nicht Milliardäre. Nicht die Mächtigen. Niemand."

Diese Worte von Mace klingen wie ein längst überfälliger Weckruf in einer Zeit, in der das Vertrauen der Bürger in die Gleichheit vor dem Gesetz auf einem historischen Tiefpunkt angelangt ist. Sollten die Vorwürfe falsch sein, so argumentiert die Kongressabgeordnete messerscharf, dann dürfte Gates keinerlei Probleme haben, dies unter Eid vor dem Kongress zu bezeugen.

Explosive E-Mails und ein zerbrochenes Eheversprechen

Die freigegebenen Dokumente enthalten brisante Korrespondenz. Eine E-Mail aus dem Jahr 2013, verfasst von Epstein selbst, behauptet, Gates habe sich nach "Sex mit russischen Mädchen" eine Geschlechtskrankheit zugezogen und versucht, seiner damaligen Ehefrau Melinda heimlich Antibiotika unterzuschieben. Eine weitere E-Mail von 2017 deutet darauf hin, dass Epstein Gates möglicherweise mit einer angeblichen Affäre mit der russischen Bridge-Spielerin Mila Antonova erpresste.

Melinda Gates selbst goss in einem NPR-Interview Öl ins Feuer. Sie erklärte, dass ihr Ex-Mann und andere Epstein-Vertraute "sich für diese Dinge verantworten müssen". Die Gesellschaft erlebe gerade eine Abrechnung, so die Philanthropin. Kein Mädchen hätte jemals in die Situation gebracht werden dürfen, in die Epstein und sein Umfeld sie gebracht haben.

Die Fassade bröckelt

Gates' Sprecher wies die Vorwürfe als "absolut absurd und vollkommen falsch" zurück. Die Dokumente würden lediglich Epsteins Frustration darüber zeigen, dass er keine fortlaufende Beziehung zu Gates unterhalten konnte. Doch diese Verteidigungslinie wirkt zunehmend löchrig. Selbst in der linksliberalen Talkshow "The View" wurde Gates' frühere Behauptung, er sei "nur bei Abendessen" gewesen und habe nie Frauen getroffen, mit beißendem Spott quittiert.

Die Clintons knicken ein

Bemerkenswert ist auch, dass Bill und Hillary Clinton nach monatelangem Ausweichen nun zugestimmt haben, im Epstein-Verfahren auszusagen. Angesichts drohender Missachtungsanklagen beugten sie sich dem Druck – ein Zeichen dafür, dass selbst die mächtigsten Netzwerke nicht mehr immun gegen Aufklärung sind. Die Aussagen sind für Ende Februar angesetzt.

Was wir hier beobachten, ist möglicherweise der Anfang vom Ende einer Ära der Straflosigkeit. Jahrzehntelang konnten sich Milliardäre und politische Schwergewichte hinter ihren Vermögen und medialen Verbündeten verstecken. Doch die Mauern bekommen Risse. Die Frage ist nicht mehr, ob weitere Enthüllungen folgen werden, sondern wie tief der Abgrund reicht, in den wir blicken werden.

Für den deutschen Beobachter stellt sich unweigerlich die Frage: Wann werden auch hierzulande die Verflechtungen zwischen Macht, Geld und moralischem Verfall mit derselben Entschlossenheit aufgearbeitet? Die Amerikaner machen vor, wie parlamentarische Kontrolle funktionieren kann – wenn der politische Wille vorhanden ist.

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