
Dänemark wagt den Tabubruch: Atomkraft-Comeback nach 40 Jahren – während Deutschland weiter träumt

Während hierzulande die ideologische Verblendung in Sachen Energiepolitik ungebrochen scheint, beweist unser nördlicher Nachbar einmal mehr pragmatischen Realismus. Dänemark erwägt ernsthaft, sein seit 1985 bestehendes Atomkraft-Verbot aufzuheben und sogenannte Mini-Reaktoren in den nationalen Energiemix zu integrieren. Ein Schritt, der in der Bundesrepublik undenkbar wäre – obwohl er bitter nötig wäre.
Energieminister räumt ein: Grüne Energie reicht nicht aus
Die Worte des dänischen Energieministers Lars Aagaard sollten deutschen Politikern die Schamesröte ins Gesicht treiben. „Grüne Energie aus Sonne und Wind ist heute und auch in Zukunft die Säule der dänischen Energieversorgung, aber wir sehen, dass sie allein nicht ausreicht", erklärte der Minister am Donnerstag. Eine Erkenntnis, die in Deutschland offenbar noch Jahrzehnte auf sich warten lässt.
Dabei steht Dänemark energiepolitisch keineswegs schlecht da. Der Energiemix des Landes bestand 2024 nach Angaben der Internationalen Energieagentur aus beeindruckenden 58 Prozent Windenergie, 18 Prozent Biokraftstoffen und elf Prozent Solarenergie. Nur jeweils fünf Prozent entfielen auf Kohle und Abfall. Dennoch erkennt man in Kopenhagen die Grenzen der sogenannten Erneuerbaren – eine Einsicht, die deutschen Grünen-Politikern offenbar genetisch verwehrt bleibt.
Small Modular Reactors: Die Zukunft der Kernenergie
Bei den geplanten Anlagen handelt es sich um sogenannte Small Modular Reactors (SMR), also kleine modulare Kernreaktoren. Diese Mini-AKWs verfügen typischerweise über eine Kapazität von bis zu 300 Megawatt elektrischer Leistung und gelten als vergleichsweise einfach zu bauen. Die Internationale Energieagentur stuft sie als kostengünstige Alternative zu großen Atomkraftwerken ein.
Die dänische Regierung hat nun einen gesetzlichen Rahmen geschaffen, um das Potenzial dieser Technologie zu prüfen und das jahrzehntealte Atomkraftverbot gegebenenfalls aufzuheben. Vor einer endgültigen Entscheidung sollen jedoch weitere Informationen zur Sicherheit, Regulierung, dem Umgang mit radioaktiven Abfällen und den Kosten eingeholt werden. Ein vernünftiger, abwägender Ansatz – nicht wie hierzulande, wo ideologische Scheuklappen jeden rationalen Diskurs im Keim ersticken.
Deutschland: Vom Energieriesen zum Bettler
Der Kontrast zu Deutschland könnte kaum größer sein. Während unsere skandinavischen Nachbarn pragmatisch alle Optionen prüfen, hat die Bundesrepublik ihre letzten Kernkraftwerke im April 2023 abgeschaltet – mitten in einer Energiekrise. Die Folgen sind bekannt: explodierende Strompreise, Deindustrialisierung und eine wachsende Abhängigkeit von ausländischen Energielieferungen.
Die dänische Kehrtwende zeigt eindrucksvoll, dass selbst Länder mit hohem Anteil erneuerbarer Energien die Notwendigkeit einer stabilen Grundlast erkennen. Kernenergie liefert zuverlässig Strom – unabhängig davon, ob der Wind weht oder die Sonne scheint. Eine Binsenweisheit, die in deutschen Regierungskreisen offenbar als Ketzerei gilt.
„Kleine modulare Kernreaktoren könnten eine Option sein, um die Energieversorgung des Landes langfristig zu sichern."
Diese nüchterne Feststellung des dänischen Ministers sollte als Weckruf für die deutsche Politik dienen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass hierzulande ein Umdenken stattfindet, dürfte gegen null tendieren. Zu tief sitzt die grüne Ideologie, zu groß ist die Angst vor dem Eingeständnis jahrzehntelanger Fehlentscheidungen.
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