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01.03.2026
10:53 Uhr

Chamenei tot: US-israelische Luftschläge enthaupten Irans Führungsspitze

Chamenei tot: US-israelische Luftschläge enthaupten Irans Führungsspitze

Was sich in den vergangenen Stunden im Nahen Osten abgespielt hat, dürfte als eine der dramatischsten geopolitischen Zäsuren seit dem Sturz Saddam Husseins in die Geschichtsbücher eingehen. Bei gezielten US-amerikanisch-israelischen Luftangriffen auf den Iran wurde Ajatollah Ali Chamenei – seit über drei Jahrzehnten der mächtigste Mann des Landes – getötet. Mit ihm starben sieben hochrangige Militärführer. Der Iran befindet sich im Ausnahmezustand. Und die Welt hält den Atem an.

Das Ende einer Ära der Finsternis

US-Präsident Donald Trump fand deutliche Worte. Chamenei sei einer „der bösesten Menschen in der Geschichte" gewesen, sein Tod bedeute „Gerechtigkeit nicht nur für das iranische Volk, sondern für alle großartigen Amerikaner und diejenigen aus vielen Ländern in aller Welt", die unter dem Regime gelitten hätten. Man mag von Trumps Rhetorik halten, was man will – in der Sache hat er einen Punkt. Das Mullah-Regime in Teheran hat über Jahrzehnte hinweg Terror exportiert, die eigene Bevölkerung brutal unterdrückt und die gesamte Region destabilisiert. Dass ausgerechnet in Teheran nach Bekanntwerden der Nachricht Freudenschreie zu hören waren und Menschen an ihren Fenstern applaudierten, spricht Bände über die wahre Stimmung im Land.

Gleichzeitig strömten tausende Regime-Anhänger in schwarzer Kleidung auf den Enghelab-Platz, schwenkten iranische Flaggen und hielten Porträts des toten Führers hoch. Ein gespaltenes Land – doch eines, das nun vor einer historischen Weggabelung steht.

Sieben Köpfe der Hydra auf einen Schlag

Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte bestätigten, dass neben Chamenei sechs weitere Schlüsselfiguren des iranischen Machtapparats bei den Angriffen ums Leben kamen. Unter ihnen befand sich Ali Shamkhani, enger Berater Chameneis und Sekretär des Iranischen Verteidigungsrates, der noch im vergangenen Monat großspurig mit einer „sofortigen, umfassenden und beispiellosen" Vergeltung gegen Tel Aviv gedroht hatte. Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh, ein Veteran des Iran-Irak-Krieges, hatte vor Kurzem noch geprahlt, alle US-Stützpunkte in der Region lägen „in unserer Reichweite". Leere Worte, wie sich nun herausstellte.

Ebenfalls getötet wurden Mohammad Pakpour, Kommandeur der berüchtigten Islamischen Revolutionsgarde, der Geheimdienstfunktionär Saleh Asadi sowie Mohammad Shirazi, der fast vier Jahrzehnte lang als zentrale Schnittstelle zwischen dem Obersten Führer und den Streitkräften fungierte. Zwei weitere Getötete – Hossein Jabal Amelian und Reza Mozaffari-Nia – sollen maßgeblich an Irans nuklearen Proliferationsplänen beteiligt gewesen sein. Die Präzision dieser Operation ist bemerkenswert. Hier wurde nicht wahllos bombardiert, sondern chirurgisch die Kommandostruktur eines der gefährlichsten Regime der Welt zerschlagen.

Iran schlägt zurück – die Region brennt

Doch wer glaubte, der Iran würde nach diesem Enthauptungsschlag kapitulieren, sah sich getäuscht. Noch am Abend startete die verbliebene iranische Führung eine weitere Welle von Gegenangriffen auf Israel. In Jerusalem, im Zentrum des Landes und im Westjordanland waren schwere Explosionen zu hören. Großbritannien fing nach eigenen Angaben eine iranische Rakete ab. Am Sonntagmorgen erschütterten Detonationen mehrere Städte in der Golfregion – über Doha stieg dichter schwarzer Rauch auf, auch in Dubai und Manama waren Explosionen zu vernehmen.

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu kündigte an, in den kommenden Tagen würden „tausende Ziele des terroristischen Regimes" angegriffen. An die iranische Bevölkerung richtete er einen bemerkenswerten Appell: „Das ist Eure Zeit, Eure Kräfte zu vereinen, um das Regime zu stürzen und Eure Zukunft zu sichern." Trump seinerseits erklärte, die US-Angriffe würden „ununterbrochen die ganze Woche oder so lange wie zum Erreichen unserer Ziele notwendig fortgesetzt".

Ein dreiköpfiges Gremium soll das Chaos ordnen

Das iranische Staatsfernsehen bestätigte den Tod Chameneis am Sonntagmorgen um 5:00 Uhr Ortszeit – wohlgemerkt ohne die Luftangriffe auch nur zu erwähnen. Eine 40-tägige Staatstrauer wurde angeordnet. In der Übergangsphase sollen nun Präsident Peseschkian, Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei und ein Jurist des Wächterrats gemeinsam die Führung übernehmen. Ob dieses fragile Triumvirat in der Lage sein wird, ein Land zusammenzuhalten, das gleichzeitig bombardiert wird und dessen Bevölkerung teilweise auf den Straßen feiert, darf bezweifelt werden.

Berlin im Krisenmodus – Europa wieder einmal nur Zuschauer

Und Deutschland? Die Bundesregierung unter Friedrich Merz berief einen Krisenstab ein, das Auswärtige Amt sprach Reisewarnungen für zahlreiche Länder im Nahen Osten aus. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach von einer „höchst besorgniserregenden" Entwicklung und rief alle Seiten „zu maximaler Zurückhaltung" auf. Maximale Zurückhaltung – das ist die europäische Standardfloskel für: Wir können nichts tun und hoffen, dass es irgendwie gut ausgeht.

Es ist einmal mehr beschämend, wie Europa in einer der gravierendsten geopolitischen Krisen unserer Zeit zur bloßen Statistenrolle degradiert wird. Während die USA und Israel Fakten schaffen, formuliert Brüssel Appelle. Während Trump handelt – ob man seine Methoden nun gutheißt oder nicht –, ringt Europa um Worte. Das ist das Ergebnis jahrzehntelanger sicherheitspolitischer Vernachlässigung, einer Bundeswehr, die kaum einsatzfähig ist, und einer europäischen Außenpolitik, die den Namen nicht verdient.

Russland, Irans Verbündeter, verurteilte die Angriffe erwartungsgemäß scharf und warnte vor einer „Katastrophe" durch das „gefährliche Abenteuer" der USA und Israels. Angesichts der Tatsache, dass Moskau selbst seit Jahren einen brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt, entbehrt diese moralische Empörung nicht einer gewissen Ironie.

Was bedeutet das für die Märkte und Ihr Vermögen?

Die geopolitischen Verwerfungen im Nahen Osten werden massive Auswirkungen auf die globalen Märkte haben. Der Ölpreis dürfte in den kommenden Tagen drastisch steigen, die Unsicherheit an den Börsen zunehmen. In solchen Zeiten zeigt sich einmal mehr der unschätzbare Wert physischer Edelmetalle als Krisenwährung. Gold und Silber haben in jeder geopolitischen Krise der vergangenen Jahrzehnte ihre Funktion als sicherer Hafen unter Beweis gestellt. Wer sein Vermögen nicht den Launen geopolitischer Schockwellen aussetzen möchte, tut gut daran, physische Edelmetalle als festen Bestandteil seines Portfolios zu betrachten.

Die Welt steht möglicherweise vor einer Neuordnung des gesamten Nahen Ostens. Ob daraus Freiheit für das iranische Volk erwächst oder ein noch größeres Chaos – das wird die Geschichte zeigen. Sicher ist nur eines: Die Unsicherheit wird bleiben. Und in unsicheren Zeiten gibt es wenige Konstanten, auf die man sich verlassen kann. Physisches Gold und Silber gehören dazu.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Jede Anlageentscheidung sollte auf Grundlage eigener Recherche und gegebenenfalls nach Rücksprache mit einem qualifizierten Finanzberater getroffen werden. Für Verluste, die aus Anlageentscheidungen resultieren, die auf Informationen in diesem Artikel basieren, übernehmen wir keinerlei Haftung.

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